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Transkript Thomsons Atommodell

Guten Tag, herzlich willkommen! In diesem Film geht es um das Thomsonsche Atommodell. Das Video gehört zur Reihe Atombau. An Vorkenntnissen solltet ihr wissen, was die "Daltonsche Atomhypothese" ist. Im Video möchte ich euch das Thomsonsche Atommodell vorstellen. Ich werde Schlussfolgerungen daraus angeben und den Widerspruch zum Experiment aufzeigen. Das Video besteht aus fünf Abschnitten: 1. Das Daltonsche Atommodell 2. Die Versuche Thomsons 3. Das Thomsonsche Atommodell 4. Was Thomson schlussfolgern konnte 5. Widerspruch zum Experiment 6. Zusammenfassung   1. Das Daltonsche Atommodell: Es wird häufig auch besser als Daltonsche Atomhypothese bezeichnet. Dalton ging davon aus, dass die chemischen Elemente aus kleinsten Bausteinen bestehen. Diese bezeichnet er als Teilchen. Oder auch als Atome. Wenn solche Teilchen, diese Atome, gleiche Massen haben, so gehören sie zu einem chemischen Element. Haben die Atome verschiedene Massen, so gehören sie zu verschiedenen Elementen. Bei chemischen Reaktionen sind möglich: eine Trennung von Teilchen und eine Vereinigung von Teilchen. Zerstörung oder Entstehung solcher Teilchen gibt es nicht. Genauso ist eine gegenseitige Umwandlung der Atome nicht erlaubt. Jede bestimmte Atomsorte wird genau einem bestimmten Element zugeordnet. Auf dieser Seite sehen wir die Atome von vier chemischen Elementen. 2. Die Versuche Thomsons: 1897 führte der britische Naturwissenschaftler Joseph John Thomson Versuche durch. Er experimentierte mit Kathodenstrahlen. Er entdeckte dabei das uns heute wohlbekannte Elektron. Damit war der erste atomare Baustein gefunden. Nun kommen wir zum eigentlichen Thema, nämlich: 3. Das Thomsonsche Atommodell: Thomson betrachtete sein Atom schon mit einer Struktur, im Unterschied zu Dalton. Aus seinen Versuchen schlussfolgerte er, dass ein Atom aus Elektronen besteht. Elektronen sind Bausteine des Atoms. Außerdem müssen im Atom auch noch positive Ladungsträger enthalten sein. Was das für Teilchen sind, wusste man um 1900 noch nicht, deswegen schreibe ich nur: positiv geladene Teilchen. Genauso viel, wie Elektronen vorhanden sind, denn das Atom ist elektrisch neutral. Wie Kraut und Rüben dürfen Elektronen und die positiv geladenen Teilchen aber nicht angeordnet sein. Sie müssen sich so anordnen, dass die Energie minimal wird. Die grafische Darstellung des Modells hat Ähnlichkeit mit zwei Speisen. Man nennt es auch das "Rosinenkuchen-Modell". Oder aber das "Plumpudding-Modell". Thomson entwickelte sein Atommodell einige Jahre nach der Entdeckung des Elektrons, und zwar 1903. 4. Was Thomson schlussfolgern konnte: Die von ihm entdeckten Elektronen vermutete er richtig in den Atomen. Ganz wichtig war die Erkenntnis, dass Atome aus noch kleineren Teilchen bestehen. Thomson ging auch davon aus, dass Elektronen in den Atomen schwingen. Die Farbe blau habe ich gewählt, um zu zeigen, dass er damit Probleme bekam. 5. Widerspruch zum Experiment: Gerade das kleinste aller Atome, das Wasserstoffatom, sollte ihm Probleme bereiten. Ein solches Atom besteht nämlich nur aus einem Elektron und einem positiven Ladungsträger. Wenn nur ein Elektron vorhanden ist, kann nur eine Schwingungsfrequenz beobachtet werden. Schauen wir uns das Linienspektrum des Wasserstoffs einmal an. Man sieht sofort, dass hier viele Frequenzen auftauchen, denn jede Linie entspricht einer Frequenz. Damit ist das Experiment im Widerspruch zum Thomsonschen Atommodell. 6. Zusammenfassung: Die Entwicklung eines neuen Modells wurde möglich durch die Entdeckung des Elektrons durch Thomson im Jahre 1897. 1903 war es so weit, Thomson entwickelte das nach ihm benannte Atommodell. Er erkannte, dass Atome aus Teilchen bestehen, nämlich aus Elektronen und positiv geladenen Teilchen. Damit ist das Thomsonsche Modell der Daltonschen Atomhypothese überlegen. Sein Rosinenkuchen-Modell, oder auch Plumpudding-Modell genannt, kann jedoch das Wasserstoffspektrum nicht erklären. Und schon sind wir wieder am Ende. Ich hoffe, es hat euch etwas Spaß bereitet. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg, auf Wiedersehen!

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1 Kommentar
  1. Default

    das finde ich supi

    Von Stemann Martina, vor etwa einem Jahr