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1 Kommentar
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    Der Kommentar, Machiavelli vertrete die Meinung, der Zweck heilige die Mittel, stimmt so nicht. Zwar sagt er wirklich, alle Mittel, sowohl die moralischen, als auch die unmoralischen, sind legitim, wenn es um den Erhalt des Staates o.Ä. geht, doch werden die unmoralischen Mittel dadurch nicht geheiligt. Mord, Betrug, Verrat etc. sind auch für Machiavellis idealen Monarch unmoralisch und haben potentiell negative Folgen (Rache, Gegenintrige, Gesichtsverlust, ewige Verdammnis...). Der ideale Monarch musste allerdings ggf. auch unmoralisch handeln und die negativen Folgen in Kauf nehmen, wenn die Umstände es erforderten. Dem Monarch sollte es nämlich nach Machiavelli nicht darum gehen, Macht und Privilegien für sich selbst anzuhäufen, sondern er sollte sich und seine Macht stets in den Dienst seines Reiches stellen. Dabei sollte er weder moralisch, noch unmoralisch, sondern amoralisch vorgehen. Wenn es im Interesse des Staates ist, einen Aufrührer ermorden zu lassen, ist das für einen Monarchen das Mittel der Wahl. Negative Folgen wie die Rache der Angehörigen oder die Aussicht darauf, die Ewigkeit in der Hölle verbringen zu dürfen, mussten dann hinten angestellt werden.

    Von Waldemar Witzig, vor fast 2 Jahren