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Orson Welles 04:20 min

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Transkript Orson Welles

Ein Künstler müsse seiner Zeit voraus sein, sagte der Regisseur, Schauspieler und Autor Orson Welles einmal. Auf ihn trifft es sicher zu, denn es dauerte Jahre bis sein Film „Citizen Kane“ als Meisterwerk anerkannt wurde. Mit seiner berühmten Hörspiel Umsetzung von H.G. Wells‘ Krieg der Welten, versetzte Orson Welles eine Nation in Angst und Schrecken. Dazu befragt gestand er seine eigene Überraschung über die Auswirkung. „H. G. Wells‘ classic, which is the original for many fantasies about invasions, by mythical monsters from the planet Mars. I’m extremely surprised to learn that a story which has become familiar to children through the medium of comic strips and many succeeding novels and adventure stories, had such an immediate and profound effect upon radio listeners.” Mit dieser öffentlichen Aufmerksamkeit begann seine Hollywood Karriere. Für seinen ersten Film erhielt er uneingeschränkte Kontrolle für die Produktion von „Citizen Kane“. Der Film, den Walles selbst schrieb, bei dem er Regie führte und auch mitspielte, gilt heute als einer der besten Filme aller Zeiten. Im ersten Drehbuchentwurf sind zahlreiche Änderungen vermerkt, die Orson Welles selbst zugeschrieben werden. „And you will see entire passages that are rewritten again, to sharpen the languages, to sharpen the characters. It’s great because it’s a huge metamorphosis between the first script and the final shooting script.” Für das Drehbuch erhielt er einen Oscar, der jedoch verloren ging und erst in den 90er Jahren wiedergefunden wurde. „Orson Welles’s youngest daughter Beatrice Welles in the late 80s petitioned the academy to get a replacement Oscar, which they gave her, and at the time she signed an addendum that evidentially stipulated that they would have first right of refusal-“ Er wird heute ausgestellt.” Interestingly enough in a Sotheby's auction in the 90s, the original came up for sale, Beatrice Welles sued and won and got the original Oscar back and in 2003 consigned it to Christies.” Den Oscar fürs beste Drehbuch war eine der wenigen Auszeichnungen, die der Film damals erhielt. Die Hauptperson, Charles Foster Kane, war William Randolph Hearst nachempfunden, dessen Medienimperium den Film boykottierte. Jahre später, als Citizen Kane als Meisterwerk beurteilt wurde, scherzte Welles er habe Karriere ganz oben begonnen und sich langsam herunter gearbeitet. Zwar erreichte er nie wieder die Höhen seines Erstlingswerkes, doch kann man das spätere Schaffen nicht schlecht nennen. Bei seinem zweiten Film, der Glanz des Hauses Amberson, hatte er keinen Einfluss auf den Schnitt. Der Film floppte an den Kinokassen. In „Die Spur des Fremden“ spielte er einen Nazikriegsverbrecher. Der Film Noir war sein erster finanzieller Erfolg. Doch Welles entschied sich, dass Hollywood nicht seine Welt sei. Dies zeigte sich 1948 erneut bei der Produktion von „Die Lady von Shanghai“. Filmproduzent Harry Cohn ordnete weitreichende Änderungen an. Ein Misserfolg in Amerika. In Europa wurde der Film besser aufgenommen. Welles Zukunft lag dort. Trotz seines unbestrittenen Talents, hatte Welles Probleme Investoren zu finden. Erneut filmte er 1958 in Hollywood „Im Zeichen des Bösen“. Wieder wurde ihm die kreative Kontrolle verweigert. Welles starb 1985 im Alter von 70 Jahren. Von Hollywood zurückgewiesen, doch von Filmliebhabern verehrt.

1 Kommentar
  1. coooooooolllleeeeeeee videos!!!!!!!!!!!! ;)

    Von Mazhar-Sefa T., vor fast 6 Jahren