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Transkript Atombindung - Schreibweise und Definition

Guten Tag und herzlich willkommen. In diesem Video geht es um: Atombindungen- Schreibweise und Definition. Als Vorkenntnisse solltet ihr Wissen über das Periodensystem der Elemente, den Atombau und die Orbitale mitbringen. Mein Ziel ist es, euch in diesem Video die Grundlagen der Atombindung vorzustellen. Der Film ist in fünf Abschnitte untergliedert. Erstens: Gemeinsames Elektronenpaar, Zweitens: Bindigkeit, Drittens: Atombindung, Viertens: Freie Elektronenpaare und Fünftens: Zusammenfassung. Erstens: Gemeinsames Elektronenpaar. Wir wollen das chemische Element Lithium betrachten, auch Fluor ist für uns interessant. Das chemische Element Natrium soll auch nicht fehlen. Wie wäre es denn mit Sauerstoff? Magnesium ist auch nicht schlecht. Dann gibt es noch Schwefel. Da habe ich noch Kalium und auch der Phosphor darf nicht fehlen. Kalzium, Stickstoff, Iod und schließlich Aluminium. Ihr habt schon den wesentlichen Unterschied erkannt. Bei den blau Untersetzten handelt es sich um Metalle. Die rot Untersetzten sind ausschließlich Nichtmetalle. Wenn man in der Chemie von Atombindungen spricht, so meint man damit, die chemische Bindungen zwischen den Atomen der Nichtmetalle. Diese Atome besitzen die starke Tendenz, sich zusammenzulagern, dabei kommt es zur Bildung gemeinsamer Elektronenpaare. Ein Fluoratom besitzt ein nicht gepaartes Außenelektron. Ein Iodatom verfügt ebenfalls über ein nicht gepaartes Außenelektron. Beide nicht gepaarte Valenzelektronen vereinigen sich zu einem gemeinsamen Elektronenpaar. Das gemeinsame Elektronenpaar schreibt man auch häufig als Bindungsstrich und das sieht dann so aus. Durch das gemeinsame Elektronenpaar bildet sich eine chemische Bindung heraus, man bezeichnet sie als Atombindung. Ein anderer zulässiger Name für Atombindung ist kovalente Bindung. Auch die Bezeichnung homöopolare Bindung ist zulässig. Die Wissenschaftler sprechen auch von Elektronenpaarbindung. Zweitens: Bindigkeit. Die Bindigkeit wird auch als Valenzzahl bezeichnet. Die Bindigkeit gibt die Zahl der Bindungen eines Atoms an. Einbindig sind die Atome des Wasserstoffs, Fluors und Chlors. Ein zweibindiges Element ist Sauerstoff. Dreibindig sind die Atome des chemischen Elements Stickstoff. Vierbindig sind Kohlenstoffatome. Man schreibt auch ein Atom des Elementes mit den entsprechenden Bindungen oder Bindungsärmchen, wie man sagt. Bei Wasserstoff, Fluor und Chlor sind das jeweils nur eine Bindung. Das Sauerstoffatom besitzt zwei Bindungen. Stickstoff hat drei Bindungen, ein Kohlenstoffatom kann vier Bindungen ausbilden. Betrachten wir nun die Bindigkeit B und die Zahl der Valenzelektronen n. Beim Wasserstoffatom erhalten wir Werte von 1 und 1. Fluor hat eine Bindigkeit von ebenfalls 1 besitzt aber 7 Valenzelektronen. Ebenso verhält es sich beim Chloratom, Bindigkeit 1, Zahl der Valenzelektronen 7. Das Sauerstoffatom hat die Bindigkeit von 2. Bekanntlich verfügt es über 6 Valenzelektronen. Stickstoff liefert Werte von 3 und 5. Und bei Kohlenstoff sind die Werte gleichlautend: Bindigkeit 4 und Zahl der Valenzelektronen 4. Man kann feststellen, das gilt: B ist kleiner gleich n. Kommen wir somit zum Kern des Themas: Drittens Atombindung. Wir können somit formulieren, die Bindung zwischen zwei Atomen, die durch die Ausbildung gemeinsamer Elektronenpaare entsteht, bezeichnet man als Atombindung oder kovalente Bindung. Dabei steuert jedes Atom ein Elektron zur Einfachbindung bei. Die Atombindung ist gerichtet. Viertens: Freie Elektronenpaare. Freie Elektronenpaare kommen immer dann zustande, wenn B kleiner als n ist. Das ergibt sich direkt aus der Oktettregel. Bei der Vereinigung zweier Wasserstoffatome mit jeweils einem Valenzelektron entsteht ein Wasserstoffmolekül. Die Summenformel des Wasserstoffmoleküls lautet H2. Die Zahl seiner freien Elektronenpaare beträgt 0. Bei der chemischen Vereinigung zweier Fluoratome, entsteht ein Fluormolekül. Dieses hat die Summenformel F2. Ihr könnt nachzählen, dass das Fluormolekül über sechs freie Elektronenpaare verfügt. Bei der Reaktion eines Wasserstoffatoms mit einem Chloratom entsteht ein Molekül Chlorwasserstoff. Die Summenformel lautet HCl. Wir können nachzählen, dass dieses Molekül 3 freie Elektronenpaare besitzt. Ein Wasserstoffatom bildet mit einem Sauerstoffatom und einem weiteren Wasserstoffatom ein Wassermolekül. Die Summenformel lautet H2O. Man kann sich leicht überzeugen, dass das Wassermolekül über zwei freie Elektronenpaare verfügt. Drei Wasserstoffatome reagieren mit einem Stickstoffatom zu einem Ammoniakmolekül. Dieses hat die Formel NH3. Man sieht aus der Strukturformel, dass das Molekül ein freies Elektronenpaar besitzt. Vier Wasserstoffatome reagieren mit einem Kohlenstoffatom zu einem Molekül Methan. Die Summenformel lautet CH4. Methan besitzt keine freien Elektronenpaare. Die Zahlen der freien Elektronenpaare ergibt sich aus der Oktettregel, oder wenn wir diese verallgemeinern, aus dem Erreichen der Edelgaskonfiguration für das gebildete Molekül. Fünftens: Zusammenfassung. Einzelne Elektronen von verschiedenen Atomen bilden zusammen Elektronenpaare. Diese Elektronenpaare bezeichnet man als Atombindung oder auch als kovalente Bindung. Die Bezeichnung homöopolare Bindung oder Zweielektronenbindung sind ebenfalls zulässig. Atombindungen werden zwischen Atomen der Nichtmetalle ausgebildet. Je nachdem wie viel Bindungen ein Atom eines Elements eingeht, spricht man von den Bindigkeiten 1, 2, 3 oder 4. Wir haben chemische Elemente mit einer Zahl von Außenelektronen von 1 bis 7 betrachtet. Prinzipiell gilt: B ist kleiner gleich n. Das ergibt sich aus dem Erreichen der Edelgaskonfiguration beziehungsweise im Regelfall aus der Oktettregel. Falls die Ungleichheit besteht, B kleiner als n ist, so erhalten wir freie Elektronenpaare. Im Wasserstoffmolekül gibt es keine freien Elektronenpaare, im Fluormolekül hingegen bereits sechs. Das Chlorwasserstoffmolekül besitzt drei freie Elektronenpaare. Das Sauerstoffmolekül vier. Im Ammoniakmolekül treffen wir ein einziges freies Elektronenpaar. Das Methanmolekül besitzt keine freien Elektronenpaare. Anmerkung für die ganz Genauen, ich habe hier etwas geschummelt. Das Sauerstoffmolekül sieht so eigentlich nicht aus. Wem das nicht gefällt, der möge es aus der Betrachtung ausschließen. Die Zahl der freien Elektronenpaare ergibt sich aus dem Erreichen der Edelgaskonfiguration oder dem Regelfall, der Oktettregel. Ich danke für die Aufmerksamkeit. Alles Gute. Auf Wiedersehen.

Informationen zum Video
9 Kommentare
  1. 001

    Schaue mal bei Lewis - Formeln, Lewisformeln und/oder Valenzstrichformeln /Valenzstrichschreibweise nach.

    A. O.

    Von André Otto, vor fast 2 Jahren
  2. Default

    hast du Vllt ein Link zu einem Video bzw. Artikel in dem die Symbole bspw. bei 02:00 . Kann mir die drei Striche um das Element nicht erklären.

    Von Tarikgrad, vor fast 2 Jahren
  3. 001

    Bitteschön. Vielleicht wierden es nicht alle glauben: Über Dank und Anerkennung für geleistete Arbeit freue ich mich wirklich.
    Alles Gute und viel Erfolg

    Von André Otto, vor etwa 2 Jahren
  4. Default

    Vielen Dank für die schnelle Antwort und danke für die großen Mühen die sie sich in ihren Videos machen!!

    Von Kiefernini, vor etwa 2 Jahren
  5. 001

    Bin ich gemeint?
    Also: So ist es. Obwohl ich mich beim Astat etwas schwer tue. Ich habe nun mal Probleme mit Stoffen und Elementen, die es praktisch nicht gibt.
    Danke für die interessante Frage.
    Alles Gute

    Von André Otto, vor etwa 2 Jahren
  1. Default

    Deiner Aussage nach müsste es ebenfalls bei I so sein und ich schätze demnach auch bei Br und At ? :)

    Von Kiefernini, vor etwa 2 Jahren
  2. Default

    Sehr gut aber ich nehme an dass H,F und Cl nicht die einzigen einbindigen Elemente sind oder ?!

    Von Kiefernini, vor etwa 2 Jahren
  3. 001

    Ein Video schaffen wir nicht. Eigentlich solltest du auf der Plattform genug finden.
    Vorschlag: Am Dienstag (10.12.2012) bin ich bei sofatutor. Rufe zwischen 8 und 12 an. Ich werde dir helfen.
    Alles Gute

    Von André Otto, vor fast 4 Jahren
  4. Default

    Hallo könntest du bitte diese Grundkenntnisse ein mal gründlich erklären ? weil ich fast keine Ahnung davon habe:(( und ich habe prüfung in einer Woche :((

    Von Marmar, vor fast 4 Jahren
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