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Transkript Bewerbung – Lebenslauf

Hallo! Ich bin Nora, und ich möchte dir erklären, wie du einen Lebenslauf gestalten solltest und worauf du dabei achten musst. Erst werfen wir einen Blick auf den Aufbau eines Lebenslaufs, dann zeige ich dir einen beispielhaften Lebenslauf und wir gehen ein bisschen mehr ins Detail. Zum Schluss gehen wir die wichtigsten Punkte noch einmal durch. Das ist Line. Line möchte ein Praktikum machen und da sie vielleicht mal Fotografin werden will, hat sie sich schon überlegt, dass sie das Praktikum gerne in Olafs Fotostudio machen würde. Damit Olaf vom Fotostudio weiß, wer Line ist, und was sie bereits so alles kann, hat sie ihm ein Bewerbungsschreiben und einen Lebenslauf zugeschickt. Das macht man fast immer so, wenn man sich auf einen Praktikumsplatz oder eine Arbeitsstelle bewirbt, damit die Leute vom Betrieb einschätzen können, ob man die Voraussetzungen für die Arbeit mitbringt. Wie man so einen Lebenslauf macht, sage ich dir jetzt. Du solltest mit einem Schreibprogramm wie Word an einem Computer arbeiten. Als Erstes brauchst du die Überschrift „Lebenslauf“. In Deutschland klebt man immer ein Passfoto auf. Dafür gilt grundsätzlich: Nicht zu viel Schminke tragen oder übertrieben posieren. Auch sollte das Foto nicht ganz unvorteilhaft sein. Auf einem guten Passfoto siehst du natürlich und freundlich aus, und es ist neueren Datums. Das Foto kommt immer rechts oben in die Ecke und du kannst es in einem Fotostudio machen lassen. Es ist wichtig, dass du es sauber und gerade aufklebst. Es ist außerdem üblich, den Lebenslauf in einige Kategorien einzuteilen. Dein Name, deine Adresse und Telefonnummer kommen in die Kategorie „Persönliches“, mit der man immer beginnt. Danach folgt unter der Überschrift „Schulbildung“, auf welchen Schulen du bisher warst und auf welcher du gerade bist. Dabei gehst du immer so vor, dass zuerst die aufschreibst, auf denen du auch zuerst warst. Die Angabe des Zeitraumes des jeweiligen Schulbesuchs mit Monats- und Jahreszahl gehört auch dazu. Hast du schon praktische Erfahrungen gesammelt, etwa durch ein Praktikum, solltest du diese unter der Kategorie „Praktische Erfahrungen“ auflisten. In der Schule hast du sicherlich Englisch und vielleicht eine weitere Sprache gelernt. Die solltest du aufzählen und aufschreiben, wie lange du sie schon lernst. In fast allen Berufen müssen die Mitarbeiter heute mit einem Computer umgehen können. Deshalb solltest du unbedingt schreiben, welche Computerprogramme du bedienen kannst. Vielleicht schreibst du für die Schülerzeitschrift oder nimmst an Arbeitsgemeinschaften teil? Das gehört in die Kategorie „Sonstige Aktivitäten“. Auch hier sollte die Angabe des Zeitraumes, in der du der Aktivität nachgegangen bist, nicht fehlen. Was dich so interessiert und welche Hobbys du hast, kannst du in die Kategorie „Interessen“ schreiben. Aber Vorsicht: Du solltest dich auf wichtiges beschränken und dir überlegen, was für den Betrieb von Interesse ist. Außerdem kannst du den Lebenslauf unterschreiben. Also etwa: Berlin Komma den 1.1.2011 und dann handschriftlich die Unterschrift Line Fischer. Das musst du aber nicht, wenn du das Bewerbungsanschreiben bereits unterschrieben hast. So, ich zeige dir an einem Beispiel, wie das Ganze aussehen kann und was du beachten solltest. Es ist üblich, eine Schrift wie Arial oder Times New Roman zu wählen. Die Schriftgröße sollte 12 und für Überschriften 13 sein. Wichtig ist, dass du den Lebenslauf übersichtlich gestaltest. Wenn du mit dem Schreibprogramm nicht so gut zurecht kommst, bitte jemanden um Hilfe. Normalerweise ist der Lebenslauf nur eine Seite lang, kann aber, wenn du schon sehr viel gemacht hast, auch zwei Seiten lang sein. In die Kategorie „Persönliches“ kommt zuerst dein Name, dann deine Adresse, Telefon- und Handynummer, vielleicht auch deine E-Mail-Adresse und unbedingt auch dein Geburtsdatum und Geburtsort. Am linken Rand stehen die Punkte Namen, Adresse, Telefonnummer und so weiter und etwas versetzt dazu, in der Mitte, stehen deine Daten. Wenn du die Schulen auflistest, steht der Zeitraum des Schulbesuches am linken Rand. Bei Line ist das zum Beispiel 08/01 - 06/06. Das Jahr kannst du auch ausschreiben. Also zum Beispiel 08/2001 - 06/2005. Bei der Angabe der Schule darf auch der Ort nicht fehlen. Du schreibst also zum Beispiel: "Grundschule Kunterbunt, Vogelhausen". Wenn dein Schulbesuch noch nicht abgeschlossen ist, schreibst du „seit 2005“, das „seit“ wird klein geschrieben. Wenn du deine praktischen Erfahrungen auflistest, musst du genauso vorgehen, wie bei der Schulbildung und zuerst die am weitesten zurückliegenden Erfahrungen aufschreiben. Line hat schon ein Praktikum in einem Fotostudio gemacht. Am linken Rand notiert sie den Monat, in dem sie das Praktikum gemacht hat und mittig den Namen des Betriebs und den Ort. Darunter kommt noch die Angabe: zweiwöchiges Praktikum. Es ist wichtig, anzugeben, wie lange du eine solche Tätigkeit gemacht hast, damit klar wird, wie viel Erfahrung du wirklich gesammelt hast. Wenn du ein Praktikum in einer bestimmten Abteilung gemacht hast, kannst du auch das notieren. Bei einem Praktikum in der Redaktion einer Zeitung zum Beispiel, schreibt man: zweiwöchiges Praktikum in der Redaktion. Bei der Angabe der Sprachen beginnst du mit der, die du am besten kannst. Wenn du in Deutschland aufgewachsen bist, schreibst du: Deutsch, Muttersprache. Für jede Sprache, die du fließend sprichst, heißt es: „fließend in Wort und Schrift“. Bei einer Sprache, die du schon mehrere Jahre in der Schule gelernt hast, und auf der du dich schon sehr gut unterhalten kannst, kannst du „gute Kenntnisse“ schreiben und in Klammern angeben, wie viele Jahre du sie gelernt hast. Also zum Beispiel: Klammer auf, „4 Jahre Unterricht in der Schule“, Klammer zu. Wenn du eine Sprache erst eine Weile lang gelernt hast, heißt es „Grundkenntnisse“. Auch hier solltest du angeben, wie lange du sie bereits gelernt hast. Computerkenntnisse können beispielsweise Windows Vista oder Windows XP oder eben MAC, Osx sein. Je nachdem, mit welchen Betriebssystemen du bisher gearbeitet hast. Du kannst auch E-Mail notieren, wenn du mit einem E-Mail-Programm gearbeitet hast und weitere Programme, wie zum Beispiel Microsoft Word, auflisten. Vielleicht hast du an einer Computer- oder Arbeitsgemeinschaf teilgenommen? Auch das kannst du aufführen. Nun kommen wir zu den „Sonstige Aktivitäten“. Hier kommt es darauf an, dass du dir gut überlegst, was für den Betrieb überhaupt interessant ist und dass du es möglichst gut formulierst. Wenn du in der Grundschule vor 5 Jahren einmal an einer Arbeitsgemeinschaft teilgenommen oder in einem Theaterstück mitgespielt hast, ist das für den Betrieb, bei dem du dich bewirbst, mit Sicherheit nicht interessant, weil es schon so lange zurück liegt. Line hat für die Schülerzeitung schon einige Male ein Foto gemacht. Das möchte sie in ihren Lebenslauf schreiben, weil sie so zeigt, dass sie sich schon länger für Fotografie interessiert und schon ein bisschen Übung hat. Sie schreibt das so: „freie Mitarbeit bei der Bild-Redaktion“, das ist nicht gelogen, klingt aber gut und lässt offen, wie viel sie wirklich gemacht hat. Lügen darfst du natürlich nicht, schön formulieren aber schon. Vielleicht hilft dir jemand mit ein bisschen Erfahrung dabei. Bei den „Interessen“ kannst du zeigen, was dich so interessiert und welche Hobbys du hast. Das hilft den Leuten vom Betrieb, weil sie sich besser ein Bild von dir machen können. Machst du Sport, spielst du ein Instrument, liest du viel oder spielst Theater? Beschränke dich auf das, was dir besonders wichtig ist und was für den Betrieb interessant sein könnte. Möchtest du zum Beispiel bei einem Krankengymnast ein Praktikum machen, solltest du sicher zeigen, dass du an Sport und Bewegung Interesse hast. Du kannst aber auch zeigen, dass viele verschiedene Dinge dich interessieren. So, du bist mit deinem Lebenslauf so weit fertig, aber stimmt auch alles? Am Besten, du druckst dir den Entwurf aus und guckst ihn dir gut an. Es gibt einige Dinge, auf die du unbedingt achten solltest. Entdeckst du noch Rechtschreibfehler, stimmt die Schriftgröße, sind die Angaben über die Zeiträume richtig und einheitlich formuliert? Du musst dir überlegen, dass derjenige vom Betrieb, der sich deine Bewerbung anschaut, sich wahrscheinlich nicht sehr viel Zeit dafür nimmt. Deshalb sollte alles sehr übersichtlich gestaltet sein und du solltest darauf verzichten, viele verschiedene Schriftfarben zu nehmen, oder viel zu unterstreichen oder markieren. Wenn sich Rechtschreibfehler eingeschlichen haben, macht das einen sehr schlechten Eindruck. Am Besten lässt du deine Eltern oder jemand, der die Rechtschreibung gut kann, auf deinen Entwurf gucken. Der Begriff „Bewerbung“ zeigt schon, dass es sozusagen darum geht, Werbung für dich selbst zu machen und dich bestmöglich darzustellen. So, ich hoffe, dass du für deinen Lebenslauf gerüstet bist. Wie war das noch? Welche Kategorien müssen in welcher Reihenfolge in den Lebenslauf? Wie gibt man die Zeiträume an und wie die Sprachen? Und was muss alles in die Kategorie „Persönliches“?

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2 Kommentare
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    danke das video hat mir sehr geholfen klar und ausführlich danke!

    Von Fam Emde, vor mehr als 2 Jahren
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    Klasse!

    Von O O Lisa Oo, vor mehr als 2 Jahren