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Kelvinskala 06:35 min

Textversion des Videos

Transkript Kelvinskala

Moin moin, ich bin es wieder, der Robert und in dem Video hier möchte ich die Kelvinskala vorführen. Die Kelvinskala ist zum Messen von Temperaturen da. Hier habe ich jetzt mal eine Temperaturskala gezeichnet. Ich wiederhole noch einmal kurz, wie die Celsiusskala aufgebaut ist und dann vergleichen wir das mit der Kelvinskala. Die Celsius-Skala hat zwei Fixpunkte. Einer davon ist der sogenannte Eispunkt, das ist die Temperatur, wo Wasser gerade gefriert und diesen Wert hat man auf 0 °C gesetzt. Der zweite Fixpunkt, das ist der Siedepunkt, wo Wasser siedet, und das hat man auf 100 °C gesetzt. Man hat also gerade diese Differenz zwischen dem Eispunkt und dem Siedepunkt in 100 Teile geteilt. Die Kelvinskala hat andere Fixpunkte. Genau genommen einen anderen. Und zwar gibt es hier den absoluten Nullpunkt. Um das zu verstehen, muss man sich noch mal daran erinnern, dass Temperatur ja ein Maß dafür ist, wie schnell sich die Atome oder Moleküle in einem Stoff bewegen. Und wenn die alle in Ruhe sind, dann ist das die tiefste Temperatur, die überhaupt möglich ist. Diese Temperatur hat in der Kelvinskala gerade den Wert 0. Achtung. Man schreibt und sagt nicht Grad Kelvin, sondern einfach nur Kelvin. Der zweite Fixpunkt der Kelvinskala ist wieder der Eispunkt und man hat diese Temperatur auf 273,15 K gesetzt. Warum hat man gerade diese Zahl genommen? Das ist sinnvoll, weil dann der Siedepunkt von Wasser wieder 100 Einheiten höher liegt, nämlich bei 373,15 K. Wenn man also Temperaturunterschiede betrachtet, haben die in Grad Celsius und in Kelvin immer den gleichen Wert. Hier mal eine kleine Zusammenfassung über die beiden Skalen. Die Celsiusskala wurde von dem Schweden Anders Celsius eingeführt, und zwar im Jahre 1742. 1742 wusste noch niemand, dass es einen absoluten Temperaturnullpunkt gibt. Deswegen konnte man den auch gar nicht berücksichtigen. Die Skala ist aber sehr sinnvoll für den Alltag. Wenn das Thermometer Minusgrade zeigt, wissen wir, dass es draußen glatt ist. Außerdem haben unsere Umgebungstemperaturen relativ kleine Zahlenwerte. Die Kelvinskala wurde von dem Briten William Thomson, sein Adelstitel war Lord Kelvin, eingeführt. Das war im Jahr 1848. Die Kelvinskala ist sinnvoll in der Physik. Dadurch, dass es da nur positive Temperaturen gibt, kann man damit gut rechnen und man weiß immer, wie weit man vom absoluten Nullpunkt entfernt ist. Außerdem ist das Kelvin eine internationale SI-Einheit. Das heißt, mit dieser Einheit arbeiten Wissenschaftler in der ganzen Welt. Die Celsiusskala benutzt man in Deutschland, in Amerika zum Beispiel nimmt man die Fahrenheitskala. Also es gibt noch ganz viele andere Temperaturskalen, die aber nicht überall bekannt sind und deswegen gibt es auch solche internationale Einheiten. Nun kommen wir dazu, wie man Temperaturen von der einen Skala in die andere umrechnet.

Wir betrachten den Fall, dass wir eine Temperatur in Grad Celsius gegeben haben und sie umrechnen wollen in Kelvin. Dafür betrachten wir noch einmal das Bild, das ich am Anfang gezeichnet habe. Daraus können wir sehen, dass die beiden Skalen lediglich gegeneinander verschoben sind. Aber die Temperatureinheiten jeweils die gleiche Länge haben. Dabei sind die Werte auf der Kelvinskala 273,15 größer als die auf der Celsiusskala. Man muss also, wenn man eine Temperatur in Grad Celsius umrechnen will in Kelvin einfach 273,15 zum Zahlenwert addieren. Jetzt betrachten wir den umgekehrten Fall, wir haben eine Temperatur in Kelvin gegeben und wollen sie in Grad Celsius umrechnen. Ihr habt es sicher schon erraten, wir müssen das Gegenteil tun, wir müssen 273,15 von der Zahl subtrahieren. Jetzt betrachten wir mal ein Beispiel: Im Gefrierfach eines Kühlschrankes sind es -18°C, wie viel sind das in Kelvin? -18+273,15. Ich habe den Taschenrechner benutzt, es sind 255,15.Als nächstes Beispiel wollen wir mal den absoluten Nullpunkt in Grad Celsius berechnen. Das sind ja 0°C und wenn man davon 273,15 subtrahiert, dann kommt man auf - 273,15. Noch ein Beispiel. Ihr habt bei Wikipedia gelesen, dass der Siedepunkt von Stickstoff bei 77,36K liegt. Das sind dann -195,79°C. Also bleibt der Stickstoff auch in einem harten Winter gasförmig. Das war es, was ich Euch über die Kelvinskala mit auf den Weg geben wollte. Dann noch viel Spaß.

Informationen zum Video
15 Kommentare
  1. Default

    sehr gut

    Von T Book, vor etwa 2 Monaten
  2. Default

    Die Idee dieses Videos ist sehr schön, aber statt der Kelvin Skala, werden die Celcius Skalen fast mehr erklärt. So hat das Thema des Videos leider wenig mit dem Inhalt zu tun.

    Von Ralfwald, vor 7 Monaten
  3. Karsten

    @Julio,
    Nein, man addiert und subtrahiert mit 273,15.

    Von Karsten Schedemann, vor 8 Monaten
  4. Default

    Addiert oder subtrahiert man nicht mit der zahl 273,16?

    Von Julio2610, vor 8 Monaten
  5. Default

    Gut erklärt!

    Von Simone S., vor 9 Monaten
  1. Default

    Hä??????????

    -18°C in Kelvin =255,15K Ist doch falsch????? Oder???
    Könnten sie es mir bitte erklären?????

    Von Peter Inessa, vor 10 Monaten
  2. Default

    Danke ☺️

    Von Annette Wallraven, vor etwa einem Jahr
  3. Img 0110

    nicht schlecht!

    Von Klinsi68, vor mehr als einem Jahr
  4. Default

    !!!Sehr hilfreich, dieses Video!!!
    DANKE :-))))

    Von Carlos A Velasco, vor fast 2 Jahren
  5. Luna 1

    Na , ja es geht hat mir aber sehr geholfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Angelos B., vor etwa 2 Jahren
  6. Unbenannt

    Erster!!!!!!!!!!!:D

    Von Clorox, vor etwa 2 Jahren
  7. Unbenannt

    Schlecht! Naja vielleicht doch nicht.

    Von Clorox, vor etwa 2 Jahren
  8. Unbenannt

    Mach mal Thermometer

    Von Clorox, vor etwa 2 Jahren
  9. Default

    War zwar nicht das was ich gesucht habe, aber das war echt interessant. DANKESCHÖN!!!!
    --xXWulfXx

    Von Der, Der Lehrnt, vor mehr als 2 Jahren
  10. Default

    Nicht schlecht :) danke

    Von Pally, vor etwa 4 Jahren
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