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Hallo. Wir machen Gerhard Goethe. Gerhard Goethe ist ein Schüler in deinem Alter ungefähr, den ich mir ausgedacht habe, und Gerhard Goethe macht in Einkaufslogistik. Angefangen hat das damit, dass er für seine Oma einkaufen wollte und für seine Mama und so weiter. Dann hat er sich gedacht, wenn ich was mache, dann mache ich das richtig. Er legte sich also einen Fahrradanhänger zu, mit einem großen Kasten drauf, der abschließbar ist. Er hat eine Kühltasche und jetzt macht er jeden Samstag Vormittag eine Einkaufstour für alle Leute, die bei ihm vorher per E-Mail bestellt haben. Er hat Werbung gemacht, durch Handzettel. Die hat er in Briefkästen verteilt, so weiß jetzt jeder in der Umgebung, wo Gerhard Goethe wohnt, dass er am Samstagmorgen beziehungsweise Vormittag einkaufen geht. Man keine Brötchen bestellen oder einen Großeinkauf, völlig egal. Er hat seine Gewinne hier auf einem Zettel notiert. In der ersten Woche waren es 27 Euro, dann waren es viel weniger. Nach der Werbeaktion haben viele bestellt, danach haben viele vergessen zu bestellen, waren nicht rechtzeitig - also in der 2. Woche waren es 9 Euro. In der 3. Woche waren es wieder 11 Euro, in der vierten Woche 13 Euro und so weiter. Du siehst, das hat sich alles hier ganz positiv entwickelt. Die Frage ist nun die Aufgabenstellung: Stelle die Gewinne von Gerhard Goethe grafisch dar. Das ist eine ganz allgemeine Aufgabe, die dich oft treffen kann, einfach einen Zusammenhang, solche Zahlen, grafisch darzustellen. Dazu brauchst du erst einmal ein großes Blatt Papier, es muss nicht unbedingt so ein Ding sein, wie ich das hier habe, aber groß genug auf jeden Fall. Und dann: Wie kann man das machen? Wir haben hier zwei Größen, die abhängig sind voneinander. Wir haben die Wochenanzahl und wir haben die Gewinne. Dazu bietet sich an, das in einem Koordinatensystem zu machen, meist in einem rechtwinkligen Koordinatensystem. Ich mache das hier schnell ohne Lineal. Du machst das, wenn du das machst, natürlich viel schöner. Worauf es hier ankommt: Erstens überlegt man sich, welchen Quadranten brauche ich denn. Das ist der erste Quadrant, und wenn ich hier weiter die Achse zeichnen würde, ist da der zweite, dritte und vierte Quadrant. Ich brauche nur den Ersten, weil ich hier nur positive Wochenwerte habe und da nur positive Gewinne. Zum Glück nur positive Gewinne, keine Verluste. Dann müsste ich nach unten auch noch zeichnen.  Dann solltest du dir immer überlegen, welche Einteilung benötige ich denn jetzt. Diese Achsen kannst du immer groß genug zeichnen, aber die Frage ist: Wie soll ich das hier einteilen? Hier sollen die Wochen hin, wahrscheinlich, und da die Gewinne. Die Einteilung musst du dir jedes Mal neu überlegen, es geht immer um die Sachlage dabei. Hier würde ich sagen, wir brauchen auf jeden Fall sieben Wochen und wir brauchen wahrscheinlich noch ein bisschen mehr, weil die Aufgabenstellung noch weiter geht. Dann kannst du ruhig einmal nachlesen, in der Aufgabenstellung, wenn du sie konkret vor dir hast: Was kommt denn noch? Von wie viel Wochen ist die Rede? Ich würde hier einfach sagen, wir gehen von 15 Wochen aus. 15 ist OK, dann kann man auch eine längere Geschäftsentwicklung sich überlegen. Wenn hier 15 ist, dann ist hier ungefähr 5 - ich muss das dann Dritteln im Kopf - und hier ist 10. Das kommt ungefähr hin. Dann müsste hier wohl 7 sein, 6, 5, 4, 3, 2, 1. Das hat nicht ganz hingehauen, das müsste natürlich alles die gleichen Abstände haben. Aber da ich das jetzt Mal so eben hier hinzeichne, hat das jetzt nicht ganz geklappt mit den Abständen. Ich wollte nur sagen: Das ist die Überlegung, das musst du dir als Erstes ausrechnen, wie groß welcher Abstand hier ist und welche Wochen wohin kommen.  Dann haben wir hier Gewinne. Da musst du dir auch überlegen, wie viel Gewinn brauche ich denn. Hier ist der höchste Gewinn bei 32, der niedrigste ist bei 9. Das muss vernünftig darstellbar sein, und da wir Gerhard Goethe eine gute Geschäftsentwicklung wünschen, muss nach oben hin auch noch ein bisschen Platz sein. Ich sage, hier oben soll mal die 50 sein. Dann muss ich die Strecke einteilen in 5 Teile. Ich werde das aus der Hand raus versuchen - vielleicht so, ungefähr, der muss ein bisschen tiefer sein. Dann haben wir hier 10 Euro, da 20 Euro, 30, 40 und 50. Das muss vernünftig darstellbar sein, und da wir Gerhard Goethe eine gute Geschäftsentwicklung wünschen, muss nach oben hin auch noch ein bisschen Platz sein. Dann kann man anfangen, die Gewinne hier einzutragen. Das muss vernünftig darstellbar sein, und da wir Gerhard Goethe eine gute Geschäftsentwicklung wünschen, muss nach oben hin auch noch ein bisschen Platz sein. Du musst dir auch überlegen, wie stelle ich das dar, soll ich hier Balken einzeichnen oder soll ich das mit einer Linie verbinden? Ich würde sagen, ich nehme hier Kreuze. Das ist Geschmackssache, wie man das sehen will. Da gibt es auch Richtlinien dazu, die erzähle ich jetzt nicht alle, hier geht es nur darum: Wie kann man das sinnvoll darstellen? Kann man aus der Darstellung, die du gewählt hast, die Geschäftsentwicklung sinnvoll nachvollziehen? Zum Beispiel Kreuze könnten eine sinnvolle Nachvollziehbarkeit gewährleisten. So, bei 4 haben ich 13 Euro, das ist da, ungefähr. 18 Euro hier vielleicht. Bei 6 sind es schon 25, also hier, und bei 7 32, da ungefähr. Wenn man möchte, vielleicht noch mit Linien verbinden, dann sieht man das noch etwas plakativer. Das ist jetzt deine Geschäftsentwicklung in den ersten vier Wochen. Ich denke, das ist halbwegs nachvollziehbar, was da passiert ist. Es ist nicht ganz schön, dass das mit den Abständen nicht geklappt hat, aber du machst das ja besser. Also dann viel Spaß. Tschüss.                                                                                  

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