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sofatutorBlog

Flexibler Arbeitsplatz: Wenn der Schreibtisch plötzlich am Strand steht


Unser sofatutor-Kollege Micha arbeitete vier Monate lang aus Spanien. Jetzt ist er zurück und berichtet über sein Experiment.

Am 2. Februar stieg ich in das Flugzeug, welches mich nach Valencia bringen sollte. Anstatt eines Urlaubs stand mir jedoch ein viermonatiger Aufenthalt in Spanien bevor. Für diese Zeit habe ich das Berliner Büro mit den Kollegen gegen einen Schreibtisch in der Ferne getauscht – ein Experiment für mich und sofatutor.

Den Arbeitsplatz hinter sich lassen, ohne den Job zu wechseln? Neue Pfade gehen, ohne alte zu verlassen? Ein Controller quasi außer Kontrolle? Ein solches Vorhaben bedeutet sehr viel Flexibilität und Vertrauen seitens des Arbeitgebers, das war mir vorab bewusst. Für individuelle Impulse gibt es bei sofatutor jedoch immer ein offenes Ohr. Ich suchte daher das gemeinsame Gespräch mit Adiba und Arne, die meinen lang gehegten Traum vom Arbeiten mit Strandluft unterstützen wollten. Es kristallisierte sich jedoch heraus, dass ein solcher Schritt einer sehr guten Planung bedarf, um für beiden Seiten reibungslos verlaufen zu können.

Absprachen und Organisation
Bei sofatutor organisiert jeder zum Wochenanfang in Absprache mit den Kollegen seine anfallenden Aufgaben. Meine Wochenplanung kläre ich mit meiner Kollegin Mariam ab, mit der ich im Marketing Controlling zusammenarbeite und die mir in dieser Zeit helfen würde, meinen Part aus Spanien übernehmen zu können. Online-Telefonie und Instant Messaging machen Absprachen jeglicher Art ja zum Glück ortsunabhängig und sogar vis-á-vis möglich und erleichterten die Planung maßgeblich.

Der richtige Arbeitsplatz vor Ort
Meine erste Woche hatte ich Urlaub, den ich auch benötigte, um eine Wohnung und einen Coworking Space zu organisieren. In Ruzafa, einem sehr jungem Viertel in Valencia, fand ich einen schönen Coworking Space, in dem ich ein kleines Büro bekam.


Eine gute Verbindung hat oberste Priorität
Trotz aller Planung erwiesen sich die ersten Absprachen als schwierig. Die Skype-Verbindung wurde anfangs immer wieder unterbrochen. Mit der Zeit fanden wir heraus, dass die Verbindung viel besser wird, wenn sich alle verkabeln, anstatt das Wi-Fi zu nutzen,. Das reduzierte auch den Stresslevel auf allen Seiten. Daher mein ultimativer Tipp: Für eine funktionierende Remote-Arbeit ist eine funktionierende Verbindung eine der wichtigsten Komponenten. Sobald das geklärt war, konnte ich gut loslegen und war dank meines kleinen Büros nahezu ungestört.

Raum und Zeit
Da ich mich in der gleichen Zeitzone befand, musste ich nicht bei jedem Termin rumrechnen oder sogar meine Arbeitszeiten anpassen. Einzige Umstellung: In Spanien wird sehr spät gegessen, daher hat sich auch meine Mittagspause nach hinten verschoben. Die Restaurants öffnen um 13.30 Uhr und wenn man sich dann hinsetzt, gehört man auf jeden Fall zu den Ersten. Genauso wenig musste ich mich wegen der Kommunikationsmittel umstellen, da wir in der Firma intern HipChat und E-Mail zur Kommunikation einsetzen. Auch dass die Video-Aufnahmen unserer wöchentlichen All-Hands-Meetings online verfügbar gemacht werden, hat mir geholfen, mich nicht allzu entfernt von der Firma zu fühlen.

La buena vida
Solange ich mich im Bürozimmer befand, hätte ich auch in Deutschland sein können. Wenn ich mich dann aber rausbewegte, erinnerten mich der Sonnenschein, die Tapas-Bars und das Leben auf der Straße daran, dass ich mich in Spanien aufhielt.
Um schnell Leute kennenzulernen, kann man Tandem-Stammtische besuchen. Was ich sehr gut fand, waren die vielen Meet-Ups, die dort stattgefunden haben. Am interessantesten war für mich Beach Volleyball zu spielen. Zum einen waren hier sehr interessante Leute unterwegs. Zum anderen hat mir sehr gut gefallen, am Strand Sport zu machen. Auf diese Weise lernte ich sowohl Spanier als auch internationale Leute kennen. Die unzähligen Restaurants und Bars tragen auf jeden Fall ihren Teil dazu bei, dass man sich dort sehr wohlfühlt.


Fazit
Insgesamt war die Erfahrung, im Ausland zu sein und zu arbeiten sehr schön. Durch das Fliegen in den Süden konnte ich den Sommer um einige Monate nach vorne ziehen. Für mich ist das Experiment auf jeden Fall geglückt und ich kann jedem raten, der ähnliches vorhat, es auszuprobieren. Danke an das Marketing- und Personalteam für die großartige Unterstützung und Offenheit gegenüber diesem Projekt!

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