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Wasser – Aggregatzustände 03:07 min

Wasser – Aggregatzustände Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wasser – Aggregatzustände kannst du es wiederholen und üben.

  • Was geschieht, wenn du eine Wasserflasche in ein Gefrierfach legst? Beschreibe.

    Tipps

    Woran kann es liegen, wenn sich die Wasserflasche ausbeult?

    Lösung

    Wenn man Wasser abkühlt, so wird es irgendwann fest. Es fließt nun nicht mehr, da es nicht mehr flüssig ist. Das gefrorene Wasser braucht mehr Platz als das flüssige Wasser. Wenn es sich in der geschlossenen Flasche ausdehnt, kann es aber nicht aus der Flasche heraus. Deshalb beult sich die Plastikflasche aus.

  • Welche Aggregatzustände gibt es? Nenne.

    Tipps

    Wenn du Wasser auf über 100°C erhitzt, erreicht es den gesuchten Aggregatzustand.

    Lösung

    Wie fast alle Stoffe, kommt Wasser in drei unterschiedlichen Aggregatzuständen vor:

    • Es kann fest sein, dann nennen wir es Eis.
    • Wenn Eis schmilzt, wird es flüssig. Dann heißt es einfach nur Wasser.
    • Den dritten Aggregatzustand erreicht das Wasser, wenn du es auf über 100°C erhitzt. Dann wird es nämlich gasförmig.
    Wenn du Wasser im Kochtopf kochst, wird es immer weniger. Der heiße Wasserdampf, so nennt man das Wasser nun, verschwindet in der Luft.

  • Was bedeutet der Begriff Dichte? Erkläre am Beispiel Eis.

    Tipps

    Die Wasserflasche dehnt sich beim Einfrieren aus, sie wird also größer.

    Alles, was eine geringere Dichte hat als Wasser, schwimmt im Wasser oben.

    Lösung

    Eisberge schwimmen im Meer. Ein Teil ist über Wasser, ein Teil ist unter Wasser. Das liegt daran, dass Eis eine geringere Dichte als Wasser hat.

    Wenn Wasser gefriert, braucht es mehr Platz. Die gleiche Menge Wasser nimmt also im festen Zustand eine größere Menge des Raumes ein.

  • Wann wird die Dichte größer? Entscheide.

    Tipps

    Die Dichte wird größer, wenn Eis schmilzt und zu Wasser wird.

    Dieselbe Menge Wasser braucht im flüssigen Zustand weniger Platz als im gasförmigen Zustand.

    Je weniger Platz dieselbe Menge braucht, desto größer ist die Dichte. Das kommt daher, dass die einzelnen Teilchen, aus denen Wasser besteht, dann ganz dicht aneinander gedrängt sind.

    Lösung

    Wenn das Wasser seinen Aggregatzustand ändert, ändert sich auch die Dichte. Eine Besonderheit beim Wasser ist, dass sich Wasser beim Gefrieren ausdehnt. Die Dichte von Eis ist also niedriger als die Dichte von Wasser.

    Beim Kochen von Wasser kannst du sehen, dass sich auch beim Verdampfen das Wasser ausdehnt, sogar noch viel stärker als beim Einfrieren. Der heiße Wasserdampf quillt nur so aus jeder Ritze des Topfes, man kann sich leicht daran verbrennen. Die Dichte von Wasserdampf ist also viel niedriger als die Dichte von flüssigem Wasser.

    Beim Verdampfen dehnt sich das Wasser sogar noch weiter aus als beim Einfrieren. Die Dichte von Wasserdampf ist also auch niedriger als die Dichte von Eis.

  • Wie heißen die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Aggregatzuständen des Wassers? Nenne sie.

    Tipps

    Wenn etwas erstarrt, dann bewegt es sich hinterher nicht mehr.

    Lösung

    Wasser kommt in drei Aggregatzuständen vor. Man kann es von dem einen in den anderen Zustand bringen, indem man es abkühlt oder erhitzt. Um beschreiben zu können, was geschieht, nutzt man bestimmte Fachbegriffe.

    • Wenn Wasser gefriert, sagt man, dass es erstarrt. Der entgegengesetzte Übergang heißt schmelzen.
    • Wenn man Wasser erhitzt, wird es zu Wasserdampf. Den Vorgang nennt man deshalb verdampfen. Der entgegengesetzte Übergang von gasförmigem Wasser zu flüssigem Wasser heißt kondensieren.

  • Warum brauchen Wasserleitungen eine Isolierung um Wasserrohre? Erkläre.

    Tipps

    Überlege dir, wovor eine Isolierung wirklich schützen kann.

    Wenn es im Winter kalt wird, wird auch das Wasser in den Rohren kälter.

    Lösung

    Beim Gefrieren dehnt sich Wasser aus. Daran lässt sich nichts ändern. Dieser Prozess hat sehr viel Kraft. Wenn Wasser zum Beispiel in Felsritzen gefriert, werden riesige Felsbrocken abgesprengt. Eine Wasserflasche hält die Kraft nur aus, wenn sie sich ausdehnen kann, dem Wasser sozusagen ausweicht.

    Ein festes Wasserrohr kann sich nicht so weit ausdehnen. Wenn sich das gefrierende Wasser im Inneren ausdehnt, hat das Rohr keine Chance – es platzt auf und ist kaputt. Deshalb werden Rohre in eine isolierende Schicht eingepackt und tief im Boden vergraben, wo es nicht so kalt ist.