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Leben auf Feld und Wiese

Auf einer Wiese leben und wachsen viele Tiere und Pflanzen in mehreren Schichten.

Inhaltsverzeichnis zum Thema

Entstehung von Wiesen

Hast du dich schon mal gefragt, ob es schon immer Wiesen gab? Weißt du, wie Wiesen entstehen? Wiesen gibt es überall. Du kannst darauf spielen oder dich einfach hinsetzen und picknicken. Die meisten Wiesen bei uns sind durch Menschen entstanden. Vor Tausenden von Jahren gab es in Europa überwiegend Wälder. Erst als die Menschen sesshaft wurden und Häuser bauten, fingen sie an, dort Tiere zu halten. Die Tiere fraßen nun die Bäume und Sträucher in den Wäldern, bis diese sich langsam zu Wiesen entwickelten, wie du sie kennst. Da diese Wiesen weiterhin als Futterquelle genutzt werden, entsteht hier auch kein neuer Wald.

Tiere und Pflanzen auf der Wiese

Es gibt aber auch natürlich entstandene Wiesen. Weit oben in Gebirgen zum Beispiel findest du sie oberhalb der Baumgrenze. Dort können Bäume nicht mehr wachsen und nehmen somit den Sträuchern und Gräsern nicht das Licht weg, das sie zum Wachsen brauchen. Aber auch in ganz trockenen Gebieten auf der Erde entstehen natürliche Wiesen. Es gibt dort nicht genug Wasser, um große Bäume zu versorgen. Es reicht aber für Gräser aus.

Lebensraum Wiese

Die Wiese bietet Platz für viele Pflanzen und Tiere. In so einer Wiese ist richtig viel los. Du musst wissen, dass eine Wiese aus verschiedenen Schichten besteht. Ganz unten ist die Bodenschicht. Darüber liegt die Streuschicht und darüber die Blatt- und Stängelschicht. Ganz oben kannst du die Blütenschicht finden. In jeder Schicht leben andere Tiere. Du kannst zum Beispiel Spinnen, Asseln, Ameisen und Käfer finden. Selbst Vögel nutzen die Wiese als Brutstätte für ihre Eier. Aber auch Maulwürfe, Wühlmäuse und Regenwürmer sind unter der Erde einer Wiese zu Hause.

Maulwurfhügel

Der Regenwurm

Regenwürmer leben unter der Erde der Wiese. Sie fühlen sich dort besonders wohl und kommen nur selten an die Oberfläche. Sie meiden Trockenheit und die Strahlen der Sonne. Sie atmen über ihre Haut. Diese ist sehr empfindlich und trocknet schnell aus. Aus diesem Grund kommen Regenwürmer meistens nur bei Regen aus der Erde. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Lebensraums Wiese. Sie lockern die Erde auf und produzieren Dünger mit ihrem Kot. Denn der Kot vom Regenwurm ist sehr nahrhaft. So können die Pflanzen der Wiese optimal wachsen.

regenwurm2.jpg

Wie du siehst, ist eine Wiese ein besonderer Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Wenn du genau hinschaust, kannst du die Tiere auch selbst beobachten. Passe aber immer auf, dass du die Tiere nicht störst, wenn du sie beobachtest.