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Nachhaltig Bauen – Vermessen und Aushub 03:33 min

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Transkript Nachhaltig Bauen – Vermessen und Aushub

Baubeginn, der Bauherr lässt das Grundstück vermessen und abräumen. Mit der offiziellen Baugenehmigung dürfen auch die Bagger kommen. Zuerst wird die kostbare Mutterbodenschicht abgetragen und eingelagert. Sie wird später wiederverwendet. Dann macht sich der Tiefbauunternehmer an das Aussieben der eigentlichen Baugrube. Der Bauleiter hat einen Bauzeitenplan erstellt, in dem jeder Schritt genau terminiert ist. Regelmäßige Baubesprechungen gleichen den Plan mit der Realität ab. „Ich bin der bauleitende Architekt, der jetzt einfach die Baustelle überwacht, die Koordination herstellt, terminlich auch inhaltlich mit den verschiedenen Gewerken.“ Architekt und der Bauleiter sind auf der Baustelle, um das Einmessen der Baugrube für das Gebäude zu überwachen. Vor allem der Bauleiter kommt regelmäßig auf die Baustelle und prüft die Abläufe. Jetzt werden die genauen Abmessungen der Baugrube festgelegt. „Eins, zwei, acht, fünf.“ „Was?“ „Eins Neunundzwanzig fünf.“ „Eins Neunundzwanzig?“ „Ja.“ „Dann nehmen wir den nächsten.“ „Ich habe hier eben die Genehmigung mitgebracht für den Kanalanschluss. Da sind auch Baugenehmigungen, und so weiter drin, das ist nachher die Baustellenakte, die hier auf der Baustelle bleiben soll. Können sie ihm die geben? Die geht danach an den Rohbauer auch weiter.“ „Ja.“ Der gesamte Bodenaushub wird auf LKW verladen und abgefahren. „Wir haben so eine Art Waage eingebaut in dem Aufleger und daraus können wir einschätzen, wie viele Tonnen wir ungefähr haben – zwar nicht auf Gramm genau – aber nicht so, dass wir total überladen fahren.“ Für jede Fuhre unterschreibt der Tiefbauer einen Lieferschein zur Abrechnung und zur Überwachung des Inhalts. Damit kann später die Herkunft der Erde jederzeit nachvollzogen werden. Gut 850 m3 werden für eine spätere Verwendung auf andere Baustellen zwischenverlagert. Beim Ausheben der Baugrube gibt es immer wieder Überraschungen. Dieses Kabel darf erst entfernt werden, wenn seine Funktion geklärt ist. „Müssen wir mal mit dem Bauherrn sprechen, ob er weiß was für Kabel auf seinem Grundstück sich befinden, aber das ist eigentlich üblich, dass man irgendwas findet, was keiner zuordnen kann. Das kriegen wir schon raus.“ Jede Baustelle in bewohnten Gebieten oder auf Verkehrswegen ist für Menschen eine Gefahrenquelle, daher sind Baustellen bei Tag und Nacht deutlich zu kennzeichnen und zu sichern. „Bis jetzt ist nur der Tiefbauer beziehungsweise der Erdbauer hier, es wird jetzt aber relativ zügig der Rohbauer folgen. Wahrscheinlich schon in den nächsten Wochen.“