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Nachhaltig Bauen – Mauern einer zweischaligen Wand 01:51 min

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Transkript Nachhaltig Bauen – Mauern einer zweischaligen Wand

Das Beispiel für eine echte zweischalige Wand findet sich auf einer anderen Baustelle. Deutlich sind die Vormauerziegel und die Innenschale aus Poroton Ziegeln zu sehen. Zwanzig Zentimeter vor der Innenschale wird zunächst ein Sockel gemauert. Der Zwischenraum ist für die Dämmschicht vorgesehen. Der Bauhelfer liegt die Vormauerziegel für die Maurer zurecht. Hier sind die Maueranker zu sehen, die die beiden Mauerschalen später fest verbinden. Die Maurer achten vor allem auf ein schönes Fugenbild. Als Sichtmauerwerk soll diese Wand später gut aussehen. Der vorgeschriebene Wärmeschutz wird durch zwei Mineralwolldämmplatten voreinander erreicht. Die Maueranker aus rostfreiem Stahl müssen mindestens so lange halten wie die Wand. Mit steigenden Wärmeschutzanforderungen, die sich gerade in den letzten 20 Jahren ja in Deutschland massiv verändert haben, musste man dazu übergehen, jeden Zentimeter eigentlich mit Dämmstoff dann auszukleiden, jeden Zentimeter zu nutzen für die Wärmedämmung. Wenn man sich dafür entscheidet für diese Fassade aus einem eben doch widerstandsfähigen Material, Ziegelmaterial, was optisch eben auch noch entsprechend gut wirken kann, dann wird heutzutage eben zweischalig gearbeitet. Gutes Bauhandwerk ist gefragt, wenn die Wand wirklich solide und dauerhaft werden soll. Das ist eigentlich der Vorteil dieses Mauerwerks oder überhaupt der Verblendschale, dass sie eigentlich zeitlos ist und mehrere Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte überdauert.