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Redewendungen und Sprichwörter 06:33 min

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Transkript Redewendungen und Sprichwörter

Hallo, wie geht es euch? Wer hat diese Sätze von euch nicht schon mal gehört: "Verschiebe nicht auf morgen, was du heute kannst besorgen!" oder "Leg doch mal einen Zahn zu!" Solche Redewendungen, auch als Redensarten bekannt beziehungsweise Sprichwörter, welche auch als Lebensregeln bezeichnen werden, begegnen euch bestimmt auch öfter im Alltag. Bei manchen weiß man ganz genau, was gemeint ist, zum Beispiel "sich pudelwohl fühlen" bedeutet, klar, man fühlt sich wohl, man ist zufrieden. Aber bei manchen hat meine Ahnung, was damit gemeint ist. Zum Beispiel "das Gelbe vom Ei!" "Das Gelbe vom Ei" soll bedeuten, etwas ist noch nicht perfekt, weil das Eigelb das Beste vom Ei, also das Perfekte vom Ei. Ich werde in diesem Film etwas Licht ins Dunkel bringen, was bedeutet, ich erkläre euch, was es mit den Redewendungen und Sprichwörtern auf sich hat. Ich werde diesen Lehrfilm wie folgt gliedern: Zuerst erläutere ich euch den Unterschied zwischen Redewendungen und Sprichwörtern. In Punkt Nummer zwei werde ich euch dann aufzeigen, wo Redewendungen und Sprichwörter herkommen und wie sie sich entwickelt haben. Und zum Schluss vergleiche ich deutsche und englische Redewendungen und Sprichwörter. Wir kommen nun erst mal zu den Unterschieden zwischen Redewendungen und Sprichwörtern. Redewendungen, auch als Redensarten oder Idiome bekannt, sind Sinnbilder. Das heißt, bildhafte Wendungen, welche auch als Metaphern bezeichnet werden. Das bedeutet, der Sinn einer Redewendung ist bildhaft, daher nicht immer eindeutig. Besonders Nicht-Muttersprachler haben oft Schwierigkeiten, sich die Bedeutung eines solchen Sprachbildes zu erschließen. Zum Beispiel die Redewendung "Haare auf den Zähnen haben". Das soll bedeuten, jemand lässt sich nichts gefallen. Wäre sonst ja auch ganz schön eklig, andauernd Haare im Mund zu haben. Redewendungen sind feste sprachliche Wendungen oder auch Wortverbindungen, die aber keinen vollständigen Satz ergeben. Kommen wir nun zu den Sprichwörtern. Sprichwörter enthalten meist Weisheiten, sei es in Form von Lebensregeln, Erfahrungen oder Warnungen. Die Aussagen von Sprichwörtern sind hingegen der Redewendungen meist eindeutig. Zum Beispiel das Sprichwort "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!" Ist doch eigentlich klar, es bedeutet, lieber alles sofort erledigen. Der nächste Unterschied ist, dass es sich bei Sprichwörtern immer um feste Satzgefüge handelt, die man anderen Satz zusammenhängen schlecht oder gar nicht anpassen kann, ohne dass sie ihren Sinn verlieren. Zum Beispiel kann man nicht sagen: "Was ich morgen kann besorgen, verschiebt nicht auf gestern!" Das würde keinen Sinn mehr ergeben. Kommen wir nun zur Herkunft und Entwicklung von Redewendungen und Sprichwörtern. Sprichwörter und vor allem Redewendungen sind feste Bestandteile unserer Sprache und werden häufig im Alltag benutzt. Aber woher kommen sie und wie haben sie sich entwickelt? Redewendungen und Sprichwörter sind schon vor langer Zeit entstanden. Viele von ihnen stammen aus der Bibel und der Literatur. Das macht die Verwendungen von Redewendungen und Sprichwörtern auf manchmal so kompliziert beziehungsweise entstehen häufig auch Missverständnisse. Da viele Menschen ganz selbstverständlich Redewendungen und Sprichwörter verwenden, ihre tiefere Bedeutung aber gar nicht mehr kennen. Und zwar auch, weil in unserer heutigen Zeit gewisse Worte für uns gar keinen Sinn mehr ergeben. Zum Beispiel bei der Redewendung "etwas im Schilde führen", was so viel bedeutet wie "etwas aushecken". Diese Redewendung kommt aus der Ritterzeit, die Ritter führten immer ihr Wappen auf dem Schilde. Somit sind die Redewendungen und Sprichwörter ein wichtiger Teil und Ausdruck unseres kulturellen Erbes. Und man sollte dieses wichtige Kulturgut gut pflegen. Nun lasst uns zum Schluss noch einmal deutsche und englische Redewendungen und Sprichwörter miteinander vergleichen. Die erste Redewendung heißt "Es schüttet wie aus Eimern.", soll heißen, "Es regnet ziemlich heftig." Auf Englisch sagt man dazu, "It's raining cats and dogs." Übersetzt heißt das: Es regnet Katzen und Hunde. Die zweite Redewendung heißt auf Deutsch: "Grün hinter den Ohren", was so viel bedeutet wie jemand ist noch unerfahren, noch zu jung. Im Englischen würde man dazu sagen: "Red behind the ears." Das heißt übersetzt: feucht hinter den Ohren. Und zum Schluss noch ein Sprichwort auf Deutsch: "Ich verstehe nur Bahnhof." Das bedeutet: Ich verstehe überhaupt gar nichts. Im Englischen sagt man dazu: "It's all Greek to me." Das heißt übersetzt: Für mich klingt das alles griechisch. Und heißt natürlich auch, dass man überhaupt nichts versteht. So, nun sind wir auch schon am Ende. Bis bald, tschüs!

3 Kommentare
  1. Default

    Etwas zu einfach

    Von Niklas P., vor 11 Monaten
  2. Default

    gut

    Von B Eckel, vor etwa 2 Jahren
  3. Default

    g

    Von B Eckel, vor etwa 2 Jahren