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Indigo – ein natürlicher Farbstoff 02:06 min

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Transkript Indigo – ein natürlicher Farbstoff

Indigo gilt als König der Farbstoffe. Schon lange wird die Farbe künstlich hergestellt, doch ihren Ursprung hat sie im wilden Indigo, eine Staude, die ein wahrer Färbekünstler ist. An der Pflanze selbst ist kein Blau zu sehen, die Farbe entsteht erst aus der in der Pflanze enthaltenen Vorstufe „Indikan“. Aus der Rinde der Indigostaude kann man auch noch einen roten Farbton gewinnen, dieser ist Grundstoff für viele Haarfärbemittel. Vor allem in pflanzlichen Haartönungen für Zuhause ist Indigo enthalten. Neben Henna verleihen ihnen verschiedene Kräuter, Früchte und Rinden die Farbe. Tönungen enthalten fertige Farbmoleküle, die einen farbigen Film ums Haar bilden. Eine Tönung mit Indigo hält circa acht bis zehn Haarwäschen. Ein Farbwechsel funktioniert allerdings nur, wenn die neue Farbe dunkler ist als die eigene Haarpracht. Die Haarstruktur wird dabei weder verändert noch geschädigt. In Intensivtönungen ist Wasserstoffperoxid enthalten. Damit dringen die Farbmoleküle tiefer ins Haar ein, die Farbe hält daher länger. Eine Coloration gibt es in der Regel vom Friseur, aber auch für Zuhause. Zunächst wird die Schuppenschicht des Haares geöffnet, um ihm die eigene Farbe zu entziehen. Mit eine Coloration sind auch komplette Farbwechsel möglich. Die Haare werden dabei strapaziert und benötigen deshalb danach spezielle Pflegeprodukte. Es gibt jedoch auch neu entwickelte Colorationen, die ohne Oxidationsmittel und Ammoniak auskommen. Eine aus Zuckerrohr gewonnene Säure fixiert die Farbpigmente am Haar. Egal, ob mit Indigo oder ohne, die neue Farbe sollte immer zum Typ passen. Wer mehr als drei Nuancen von der Naturhaarfarbe abweicht ist schon eher mutig. Doch manchmal darf es eben ein bisschen ausgeflippter sein.