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Mendelsche Regeln - Exkurs

Die Mendelschen Regeln beschreiben die Vorgänge der Vererbung von Merkmalen, für deren Ausprägung nur jeweils ein Gen verantwortlich ist.

Mendelsche Regeln

Die Mendelschen Regeln sind nach dem Mönch Johann Gregor Mendel benannt, der sich mit den Regeln der Vererbung beschäftigte. Dabei spielen seine Erkenntnisse eine wesentliche Rolle für die Klassische Genetik. Er erforschte beispielsweise, welche Regeln bei der Vererbung von Merkmalen wie Blütenfarbe oder Samenform bei Gartenerbsen gelten. Mendel beschreibt in der 1. Mendelschen Regel, dass ein Merkmal in der ersten Tochtergeneration (F1-Generation) sowohl im Phänotyp als auch im Genotyp einheitlich (uniform) auftritt, wenn die reinerbigen Eltern sich in diesem Merkmal unterschieden. Daher wird diese Regel auch Uniformitätsregel genannt. Werden die Individuen der F1-Generation wieder miteinander gekreuzt, spalten sich die Merkmale sowohl im Phänotyp als auch im Genotyp auf. Dies ist Gegenstand der 2. Mendelschen Regel, die auch als Spaltungsregel bezeichnet wird. Die 3. Mendelsche Regel beschreibt die Vererbung von zwei unterschiedlichen Merkmalen. Diese werden sowohl unabhängig voneinander vererbt als auch neu kombiniert, weshalb man hier auch von der Unabhängigkeits- oder Neukombinationsregel spricht.