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Transkript Verschiebung der Budgetgeraden - Veränderung von Einkommen und Preisen

Herzlich willkommen zum Video Verschiebung der Budgetgeraden - Veränderung von Einkommen und Preisen. Nachdem wir im Video die Budgetgerade-Einführung, Budgetgleichung und Budgetgerade für ein Beispiel und im allgemeinen Fall hergeleitet haben, wollen wir uns heute die Verschiebung der Budgetgeraden anschauen. Wir betrachten dabei die Veränderung von Einkommen und Preisen. Konkret, was passiert, wenn m steigt, wenn m sinkt, wenn der Preis für Gut x steigt, wenn der Preis für Gut y steigt, wenn der Preis vom Gut x sinkt und wenn der Preis für Gut y sinkt. Wir betrachten für jeden Fall wieder das Beispiel und übertragen unsere Ergebnisse dann auf den allgemeinen Fall. Kommen wir zum ersten Fall. In unserem Beispiel hatte der Konsument 1000 Euro Einkommen, der Preis für Gut X betrug 5 Euro und für Gut Y 10 Euro. Wenn er also sein gesamtes Einkommen für Gut Y ausgegeben hatte, konnte er, 1000 durch 10, also 100 Einheiten, von Gut Y konsumieren und 1000 durch 5, also 200 Einheiten von Gut X konsumieren. Stellen wir uns jetzt vor, dass sein Einkommen steigt auf 1500 Euro. Betrachten wir die Achsenabschnitte. Wenn unser Konsument sein ganzes Einkommen für Gut Y ausgibt, dann kann er jetzt, 1500 durch 10, also 150 Einheiten konsumieren. Hier liegt also unser neuer Achsenabschnitt. Das gleiche für Gut X. Wenn er sein gesamtes Einkommen für Gut X ausgibt, dann kann er 1500 durch 5, also 300 Einheiten von Gut X konsumieren. In der Grafik gibt es jetzt zwei neue Achsenabschnitte und ich kann die neue Budgetgerade einzeichnen. Das Preisverhältnis, und damit die Steigung der Budgetgeraden, minus Px durch Py ist gleich geblieben. Für den allgemeinen Fall bedeutet dies also: Wenn das Einkommen m steigt, so verschiebt sich die Budgetgerade nach außen. Es handelt sich um eine Parallelverschiebung. Der Konsument kann sich also mehr leisten. Das Verhältnis der Güter bleibt allerdings gleich. Kommen wir zum zweiten Fall. Jetzt nehmen wir an, dass das Einkommen unseres Konsumenten sinkt auf 500 Euro. Betrachten wir die Achsenabschnitte. Gibt unser Konsument sein gesamtes Einkommen von 500 Euro für Gut X aus, so kann er 500 durch 5, also 100 Einheiten von Gut X konsumieren. Das gleiche für Gut Y. Gibt unser Konsument sein gesamtes Einkommen für Gut Y aus, so kann er 50 Einheiten konsumieren. In den zwei neuen Achsenabschnitten kann ich also die neue Budgetgerade einzeichnen. Auch bei einem sinkenden Einkommen verschiebt  sich die Budgetgerade parallel. Das Preisverhältnis, und damit die Steigung, ist gleich geblieben. Allgemein bedeutet das: Verringert sich das Einkommen, so verschiebt sich die Budgetgerade parallel nach innen. Der Konsument kann sich also weniger leisten. Das Verhältnis der Güter bleibt aber gleich. Kommen wir zum dritten Fall. Der Preis für Gut X steigt. In unserem Beispiel nehmen wir an, der Preis für Gut X steige auf 10 Euro. Der Y-Achsenabschnitt verschiebt sich also nicht. Gibt er sein ganzes Einkommen für Gut Y aus, so kann er noch immer 1000 durch 10, also 100 Einheiten von Gut Y konsumieren. Für den Achsenabschnitt für Gut X  sieht es allerdings anders aus. 1000 Euro Einkommen durch 10, den neuen Preis von Gut X, ergibt 100 Einheiten. Mit diesen zwei Achsenabschnitten kann ich die neue Budgetgerade zeichnen. Man kann leicht erkennen, dass er insgesamt weniger leisten kann dass die Budgetgerade steiler geworden ist. Das heißt, die Steigung hat sich verändert. Statt minus 0,5 beträgt die Steigung nun minus 1. Für den allgemeinen Fall bedeutet das: steigt der Preis von Gut X, so wird die Budgetgerade steiler. Der Y-Achsenabschnitt bleibt gleich. Im vierten Fall steigt der Preis für Gut Y. In unserem Beispiel nehmen wir an, der neue Preis für Gut Y beträgt 20. Am X-Achsenabschnitt verändert sich diesmal also nichts. Für den Y-Achsenabschnitt ergibt sich allerdings ein neuer Wert. Gibt unser Konsument sein gesamtes Einkommen für Gut Y aus, so kann er jetzt nur noch 50 Einheiten konsumieren. Die neue Budgetgerade verläuft also flacher. Betrachten wir die Steigung. Die neue Steigung beträgt also minus 1/4. Allgemein bedeut dies, wenn der Preis für Gut Y steigt, so kann sich der Konsument insgesamt weniger leisten und die Budgetgerade wird flacher. Der X-Achsenabschnitt bleibt gleich. In der Grafik sieht das dann so aus. Betrachten wir nun Fall fünf , in dem der Preis für Gut X sinkt. In unserem Beispiel bedeutet das, der Preis für Gut X beträgt nur 4 Euro statt 5 Euro. Der Y-Achsenabschnitt verändert sich wieder nicht, nur der X-Achsenabschnitt. Gibt der Konsument sein ganzes Einkommen für Gut X aus, so kann er jetzt 250 statt 200 Einheiten von diesem Gut konsumieren. Die neue Budgetgerade verläuft also flacher. Betrachten wir die neue Steigung. Die neue Steigung beträgt also minus 0,4. Allgemein bedeutet dies: Sinkt der Preis für Gut X, so kann sich der Konsument mehr leisten und die Budgetgerade wird flacher. In der Grafik sieht das dann so aus. Im letzten Fall sinkt nun der Preis für Gut Y. In unserem Beispiel bedeutet das, also beträgt er nicht mehr 10 Euro, sondern 5 Euro.  Wie schon im letzten Fall, verändert sich dann nur ein Achsenabschnitt, nämlich der von Gut Y. Gibt unser Konsument sein ganzes Einkommen für Gut Y aus, so kann er jetzt 200 Einheiten von diesem Gut konsumieren. Mit diesen zwei Achsenabschnitten zeichne ich nun die neue Budgetgerade. Die Budgetgerade ist also steiler geworden. Die Steigung beträgt jetz minus 1. Für den allgemeinen Fall bedeutet dies: Sinkt der Preis für Gut Y, kann sich der Konsument insgesamt mehr leisten und die Budgetgerade wird steiler. In der Grafik sieht es dann so aus. So, das war's für heute. In einem weiteren Video gucken wir uns dann andere Verschiebungen der Budgetgeraden an. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

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