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Elastizitäten 02:08 min

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2 Kommentare
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    Kannst du mir erklären, warum der erste Term bei einer Kreuzpreiselastizität immer negativ ist bei komplementären Gütern?

    Von Olivia Zingg, vor etwa 2 Jahren
  2. Default

    Ich bin mal so frei und ergänze hier ein einfaches Zahlenbeispiel...

    Bei einem Konzertkartenpreis von 10€ wird mit 1000 verkauften Karten gerechtet.
    Erhöht der Anbieter den Preis um 1€, also auf 11€, verringert sich die Nachfrage auf 900 Karten.
    Die prozentuale Preisänderung (PΔ) beträgt so 10%,
    die prozentuale Nachfrageänderung (MΔ) beträgt -10% (muss allerdings als positiver Wert verrechnet werden…)
    E(Preiselastizität)= MΔ /PΔ also --> 10% geteilt durch 10% = 1
    --> E(Preiselastizität)= 1

    Um nun aus unserem Ergebnis deuten zu können ob es sich um eine „Nachfrageelastische-“ oder eine „NachfrageUNelastischepreiselastizität" handelt müssen wir folgende Grundsätze beobachten und vergleichen:
    E(Preiselastizität) > 1 --> „PreisELASTISCHE Nachfrage“ (Erlösminderungen durch Mengenrückgang übertreffen die Erlösverbesserungen durch Preissteigerungen).

    E(Preiselastizität) „PreisUNELASTISCHE Nachfrage“ (Erlösverbesserung durch Preissteigerung übertreffen Erlösminderungen durch Mengenrückgang).

    Unsere Preiselastizität (E) ist also UNELASTISCH.

    Von Thebastiano, vor mehr als 6 Jahren