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Transkript Einführung in die Erfolgskonten

So, herzlich willkommen zu einer neuen Folge „Die Jäger der verlorenen Buchhalternase“. Ich bin Christian und ich möchte euch heute mit Herrn Tutor und seine Sofafabrik eine Einführung in die Erfolgskonten geben. Dabei werden wir euch die Notwendigkeit von Erfolgskonten aufzeigen, sowie Buchungen zwischen Erfolgskonten demonstrieren. Im Anschluss an diesen Film weißt du, wozu Erfolgskonten geführt werden müssen, was Aufwendungen und Erträge sind und wie Geschäftsfälle auf Erfolgskonten gebucht werden. Um dieses Video verstehen zu können, solltest du zusammengesetzte Buchungssätze anhand von Geschäftsfällen sowie Buchungen auf Bestandskonten verstanden haben, also wie das Grundbuchungsmuster Soll an Haben anzuwenden ist. Ansonsten brauchst du nichts weiter, außer Herrn Tutor und seine Sofafabrik sowie dieses Video und mich natürlich. Bisher hast du in Herrn Tutors Sofafabrik nur Geschäftsfälle kennengelernt, welche auf Bestandskonten gebucht werden. Also zum Beispiel: Bank 1000 an Kasse 1000. Diese Geschäftsfälle betrafen jedoch nie das Eigenkapital von Herrn Tutors Sofafabrik, das bedeutet, sie hatten keinen Einfluss auf seinen Erfolg. Damit wird unser Abenteuer Finanzbuchhaltung heute um einiges spannender, da wir nun endlich erfolgswirksame Geschäftsfälle behandeln, die über den Gewinn oder Verlust der Sofafabrik von Herrn Tutor entscheiden. Dabei betreffen vor allem der Einkauf, die Warenlagerung sowie der Warenverkauf Geschäftsfälle, welche den Erfolg und somit das Eigenkapital beeinflussen. Grundsätzlich muss Herr Tutor zwischen Aufwendungen und Erträgen unterscheiden. Als Aufwendung bezeichnet man jeden Werteverbrauch an Waren und Dienstleistungen unserer Sofafabrik innerhalb einer Abrechnungsperiode, also zum Beispiel Monat, Quartal oder Geschäftsjahr. Entscheidend ist, dass Aufwendungen das Eigenkapital mindern. Als Aufwendungen gelten für Herrn Tutor der Wareneinsatz, also die verkaufte Ware beziehungsweise seine Sofas, zum Einkaufspreis. Aufwendungen für den Einsatz von Arbeitskräften, also zum Beispiel Löhne und Gehälter, Abschreibungen beziehungsweise Wertminderungen des Anlagevermögens, Miete oder auch Büromaterialien. Erträge hingegen sind das Gegenstück zu Herrn Tutors Aufwendungen und beinhalten alle Wertzuflüsse, die das Eigenkapital der Sofafabrik erhöhen. Die wichtigsten Erträge erzielt Herr Tutor aus den Umsatzerlösen, also aus dem Verkauf der Sofas. Weitere Erträge sind Zinserträge, Erträge aus Vermietung und Verpachtung oder auch Provisionserträgen. Wie bereits erwähnt, wirken sich die Erfolgskonten auf das Eigenkapital der Sofafabrik aus. Man könnte rein theoretisch auch alle Aufwendungen und Erträge einer Abrechnungsperiode direkt auf dem Eigenkapitalkonto verbuchen. Das ist jedoch viel zu unübersichtlich für Herrn Tutor. Daher werden die jeweiligen Aufwendungs- und Ertragsarten auf eigenen Konten geführt, um die Quellen des Erfolgs besser nachvollziehen zu können, wie zum Beispiel auf den Konten Bürobedarf oder Umsatzerlöse. Dementsprechend spricht man bei Erfolgskonten auch von Unterkonten des Eigenkapitals. Als Unterkonten des Eigenkapitalkontos bewegen sich Erfolgskonten genau wie das Eigenkapitalkonto, das heißt: Aufwendungen werden im Soll gebucht, wie die Minderungen des Eigenkapitals und Erträge werden im Haben gebucht, genau wie die Mehrung des Eigenkapitals. Nun folgen ein paar Beispiele aus dem spannenden Leben in Herrn Tutors Sofafabrik, um dir das eben Erklärte besser zu verdeutlichen. Ausgangslage dabei ist immer das Grundmuster des Buchungssatzes Soll an Haben. Wenn Ihr also wisst, ob ihr Aufwendungen oder Erträge habt, dann wisst ihr sofort auch, ob ihr im Soll oder im Haben bucht. Das hilft euch automatisch auch dabei zu erkennen, ob das Gegenkonto im Soll oder im Haben zu buchen ist. Als erstes Beispiel nehmen wir den Fall vom letzten Donnerstag, als Herr Tutor für seine Sofafabrik Büromaterialien im Wert von 500,00 Euro per Banküberweisung gekauft hat. Sind die gekauften Büromaterialien jetzt Aufwendungen oder Erträge? Richtig, Aufwendungen. Dementsprechend buchen wir auf unserem Konto Bürobedarf im Soll. Als Gegenkonto gilt das Bankkonto, da Herr Tutor per Überweisung bezahlt hat, sodass hier zwangsläufig im Haben gebucht werden muss. Begründen können wir dies aber auch damit, da hier im aktiven Bestandskonto eine Minderung erfolgt und diese natürlich, wie ihr wisst, immer im Haben gebucht wird. Damit lautet also der Buchungssatz: Bürobedarf 500 - also unser Aufwand im Soll - an Bank 500. Auf den T-Konten sieht das Ganze dann wie folgt aus. 500,00 Euro im Soll auf dem Konto Bürobedarf sowie 500,00 Euro im Haben auf dem Bankkonto von Herrn Tutor. In unserem Fall hat Herr Tutor bereits einen Anfangsbestand von 100000,00 Euro auf seinem Bankkonto, weswegen er auch so üppig in Büromaterialien investiert. Dieser Anfangsbestand wird wie immer bei aktiven Bestandskonten im Soll gebucht. In unserem zweiten Beispiel erhält Herr Tutor und seine Sofafabrik am Jahresende durch die Vermietung einer Immobilie 25000,00 Euro per Banküberweisung. Sind die 25000,00 Euro Miete für Herrn Tutor nun Aufwendungen oder Erträge? Richtig, Erträge. Und zwar Mieterträge. Daher buchen wir diesen Posten im Haben auf dem Konto Mieterträge. Dementsprechend wird auf dem Gegenkonto Bank im Soll gebucht, beziehungsweise, weil unser aktives Bestandskonto Bank einen Zugang erfährt und hier natürlich, wie ihr wisst, im Soll zu buchen ist. Damit lautet der Buchungssatz: Bank 25000 an Mieterträge 25000. Auch hier schauen wir uns das Ganze noch einmal in T-Kontenform an. Bei Herrn Tutors Bankkonto kommen nun zu den vorherigen Buchengen aus dem ersten Beispiel noch die Mieterträge in Höhe von 25000,00 Euro im Soll sowie auf dem Konto Mieterträge im Haben. Lasst uns nun abschließend mit Herrn Tutor zusammen festhalten, was wir für heute gelernt haben. Erfolgskonten beeinflussen das Eigenkapital von Herrn Tutors Sofafabrik, und zwar in Form von Aufwendungen und Erträgen. Aufwendungen sind der Werteverbrauch der Sofafabrik und vermindern das Eigenkapital, während Erträge Wertezuflüsse darstellen und das Eigenkapital erhöhen. Weiter sind Erfolgskonten Unterkonten des Eigenkapitalkontos, damit Herr Tutor die Quellen des Erfolges nachvollziehen kann. Daher bewegen sich die Erfolgskonten auch wie das Eigenkapitalkonto. Das heißt, auf den Aufwandskonten wird immer im Soll gebucht, da eine Minderung des Eigenkapitals erfolgt. Auf Ertragskonten wird immer im Haben gebucht, da eine Mehrung des Eigenkapitals erfolgt. Mit den Erfolgskonten im Gepäck sind wir und Herr Tutor wieder ein Stück besser ausgerüstet, um die waghalsigen Abenteuer der Finanzbuchhaltung zu bestehen. Ich hoffe es hat euch einigermaßen Spaß gemacht und ihr seid auch nächstes Mal wieder dabei, wenn es für Herrn Tutor und seine Sofafabrik wieder heißt: „Die Jäger der verlorenen Buchhalternase“.  

Informationen zum Video
11 Kommentare
  1. Default

    Das Video ist gut, aber die Zusammenstellung des Kurses "Mikroökonomie", ist Müll. Da werden die Videos einzelner Tutoren auseinandergerissen und es wird Wissen vorausgesetzt, das in den vorhergehenden Videos noch nicht behandelt wurde. Dann kann man sich das Videogucken auch sparen und ein Buch lesen.

    Von Deleted User 42957, vor mehr als 2 Jahren
  2. Default

    Sehr hilfreich !

    Von Sonja N., vor mehr als 2 Jahren
  3. Default

    Hallo,
    in deinem Video setzt du Vorwissen voraus. Wo finde ich denn das video dazu?

    Von Jonas R., vor etwa 3 Jahren
  4. Img 2003

    wirklich toll :))

    Von Ingo K., vor mehr als 4 Jahren
  5. Default

    voll lustig dargestellt gefält mir
    XDD

    Von Kira <3, vor mehr als 4 Jahren
  1. Default

    Wow,das ist wirklich super erklärt!!

    Von Carisma, vor mehr als 4 Jahren
  2. 62304 1455492713638 1422945703 31286970 5570726 n

    Super gemacht, und sehr verständlich. Danke!!!

    Von Proud2be Mixed, vor mehr als 4 Jahren
  3. Dsc01560

    Klasse video !

    Von Johann S., vor fast 5 Jahren
  4. Default

    Klasse!

    Von Umkose, vor fast 5 Jahren
  5. 2011 12 31%2014.52.05%20 %202

    Lustig :) "Jäger der verlorenen Buchhalternase" ...

    Von Marc H., vor mehr als 5 Jahren
  6. Default

    Sehr gut dargestellt ! klasse Video

    Von Deleted User 11898, vor mehr als 6 Jahren
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