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Transkript Die Budgetbeschränkung - Einführung

Herzlich willkommen zum neuen Kapitel "Die Budgetgerade-Einführung". In diesem Video wollen wir zunächst die Budgetgerade und die Budgetgleichung an einem Beispiel herleiten und später auf den allgemeinen Fall schließen. In weiteren Videos werden wir uns dann die Veränderung der Budgetgleichung anschauen. Zu unserem Beispiel: Wir haben einige Annahmen. Es gibt zwei Güter, X und Y. Diese Annahme erscheint auf den ersten Blick recht allgemein. Man kann das aber so verstehen, dass das zweite Gut eine Bündelung aller anderen Güter ist. Wenn man sich also anschaut, wie viel von Gut 1, zum Beispiel Äpfel, konsumiert wird, kann man davon ausgehen, dass Gut 2 dann alle Konsumgüter außer Äpfel darstellt. Die Konsummengen, das heißt, wie viel tatsächlich von Gut X und Gut Y konsumiert werden, bezeichnen wir mit x und y. Die Preise der Güter seien px und py. In unserem Beispiel betrachten wir Peter. Peter hat ein Einkommen von m=1000 Euro. Er gibt es komplett für Konsum aus. Die beiden Güter X und Y kosten 5 Euro und 10 Euro. Leiten wir zunächst also die Budgetgleichung her. Wir müssen uns überlegen, dass das Einkommen von Peter die Beschränkung darstellt. Er kann ja nicht unbegrenzt Gut X und Gut Y konsumieren. Nur solange bis sein Einkommen aufgebraucht ist. Wie viel bezahlt er nun letztendlich? Der Wert, den er für Gut X ausgibt, ergibt sich aus dem Preis mal der Menge. Also 5x + 10y, also Preis für Gut Y und Menge von Gut Y darf nicht mehr ergeben als sein Einkommen. In der Gleichung sieht das dann so aus: 5x + 10y = 1000. Da er sein gesamtes Einkommen für Konsum ausgibt, können wir hier das Gleichheitszeichen verwenden. Kleiner/gleich würde natürlich die Budgetrestriktion auch wiedergeben. Nun zur Budgetgerade: Wir haben ein Diagramm, auf der y-Achse die Konsummenge y und auf der x-Achse die Konsummenge x. Wir stellen uns zunächst vor, Peter würde nur Gut X konsumieren. Wie viel könnte er konsumieren? Das bedeutet, dass er sein gesamtes Einkommen für Gut X ausgibt. Das heißt, er bekommt 1000 Euro : 5 Euro = 200 Euro Einheiten von Gut X. Wenn wir das in die Grafik eintragen, bedeutet das, er konsumiert 0 Gut Y und 200 Gut X. Das gleich für den Fall, dass er nur Gut Y konsumiert: Sein gesamtes Einkommen 1000 Euro : 10 Euro = 100 Einheiten Gut Y. Tragen wir es in die Grafik ein. Da wir nur zwei Güter betrachten, verläuft die Budgetgerade in Form einer Gerade, wie der Name schon sagt. Wir können sie also nun einzeichnen, weil wir zwei Punkte bestimmt haben. Das hier ist also die Budgetgerade für Peter. Jedes Güterbündel, das hier in diesem Dreieck liegt, kann Peter sich leisten. Jedes Bündel, das auf der Budgetgeraden liegt, verbraucht sein gesamtes Einkommen und alles, was außerhalb der Geraden liegt, kann Peter sich nicht leisten. Übertragen wir dies nun auf den allgemeinen Fall. Im allgemeinen Fall haben wir wieder zwei Güter,  X und Y, die Konsummengen x und y, die Preise der Güter px und py und ein Einkommen m. Nur die konkreten Zahlen lassen wir jetzt weg. Für die Budgetgleichung ergibt sich also: px mal x (der Preis von Gut x mal der Menge von Gut x) plus dem Preis von Gut y mal der Menge von Gut y, das heißt das ist der Wert, den ich für Gut y ausgebe, darf nicht größer sein als das Einkommen. Um die Budgetgerade zu konstruieren, brauchen wir wieder die Achsenabschnitte. Wenn unser Akteur sein gesamtes Einkommen für Gut Y ausgibt, so erhält er m / py Einheiten. Gibt er sein gesamtes Einkommen allerdings für X aus, so erhält er m / px Einheiten. Jetzt können wir wieder die Budgetgerade zeichnen. Wir haben also gesehen: eine Achse für Konsummenge  Gut y mit dem Achsenabschnitt m / py und eine Achse für Konsummenge x mit dem Achsenabschnitt m / px. Wodurch wird jetzt also die Steigung der Budgetgeraden bestimmt? Die Steigung der Budgetgeraden entspricht einfach dem Preisverhältnis der Güter. Da sie fallend verläuft, das Minuszeichen und das Presiverhältnis px / py. Das war's für heute. In weiteren Videos werden wir dann die Veränderung der Budgetgleichung und Budgetgeraden erklären. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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