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Textversion des Videos

Transkript Der Substitutionseffekt und der Einkommenseffekt

Herzlich willkommen zum Video der Substitutionseffekt und der Einkommenseffekt. Im Video zu normalen, inferioren, gewöhnlichen und Giffen-Gütern haben wir uns bereits Auswirkungen von veränderten Preisen und Einkommen angeschaut. Heute wollen wir diese Auswirkungen noch etwas näher betrachten. Genau: Was passiert im Detail mit der Nachfrage nach Gut 1, wenn sich dessen Preis verändert? Die Auswirkungen unterteilen wir in 2 Effekte: den Substitutionseffekt und den Einkommenseffekt. Wir machen dies an einem Beispiel. Wir haben, wie gewöhnlich, Einkommen m, Preise p1 und p2 und Güter x1 und x2. Wir nehmen nun an, p1 sinkt. Und wir wollen uns anschauen, was mit der Nachfrage nach Gut 1 passiert. Hier die ursprüngliche Budgetgerade, Indifferenzkurve und das ursprüngliche Güterbündel in schwarz. Um den Substitutionseffekt und den Einkommenseffekt ablesen zu können, brauchen wir einige Schritte. In der Grafik habe ich dies eingezeichnet. In schwarz immer noch unsere ursprüngliche Budgetgerade und die ursprüngliche Indifferenzkurve. Wenn sich nun der Preis von p1 verändert, so hat dies zwei Effekte. Zum einen ändert sich das Tauschverhältnis von Gut 1 und Gut 2. Gut 1 ist jetzt im Verhältnis weniger wert, denn der Preis ist gesunken. Zum anderen kann der Konsument sich insgesamt mehr leisten, da das eine Gut günstiger geworden ist. In der Budgetgerade sieht das dann folgendermaßen aus: Wir haben einmal die Drehung, das bedeutet, dass sich das Verhältnis ändert. Sie wird flacher. Ich habe die blaue Budgetgerade aber durch den ursprünglichen Punkt gezeichnet. Das heißt, die Kaufkraft bleibt die gleiche. Der Konsument kann sich sein ursprüngliches Bündel immer noch leisten. Die endgültige Budgetgerade ist hier in rot eingezeichnet. Hier oben der Achsenabschnitt verändert sich nicht, die Budgetgerade wird nun flacher. Die blaue Gerade, die zunächst gedreht wird, wird nun noch in Richtung der roten verschoben. Das ist sozusagen das gesteigerte Einkommen. Also noch einmal: Die Verschiebung von der schwarzen zu der roten Gerade unterteilen wir noch einmal. Zunächst drehen wir die alte Budgetgerade, sodass sich die Steigung verändert, und dann erst verändern wird das Einkommen. Somit kann ich die zwei Effekte besser ablesen.   Ich habe jetzt zur Grafik die Indifferenzkurve hinzugefügt. Nach der Drehung der Budgetgerade kann sich unser Konsument immer noch das alte - in diesem Fall schwarze - Güterbündel x1, x2 leisten. Es ist aber nicht mehr optimal. Die blaue Indifferenzkurve liegt nämlich weiter außen, das heißt, sie hat ein höheres Nutzenniveau. Dieses Güterbündel kann der Konsument sich auch leisten. Das heißt, er wird das blaue Güterbündel wählen. Bei der blauen Budgetgerade ist dieses Güterbündel optimal. Durch die Drehung der Budgetgerade kann man jetzt den Substitutionseffekt herleiten. Es geht darum, dass sich das Verhältnis - also die Steigung der Budgetgerade - verändert hat. Die Veränderung von x1 zu x1' ist also der Substitutionseffekt. Gut 1 ist im Vergleich zu Gut 2 günstiger geworden. Gut 2 wird also durch Gut 1 substituiert. Jetzt steigt auch noch die Kaufkraft. Dies ist die Verschiebung der blauen Budgetgerade zur roten Budgetgerade. Auch hier kann ich wieder eine Indifferenzkurve anzeichnen und so finde ich das optimale Güterbündel. Der Konsum von x1 ist noch mal gestiegen. Durch das erhöhte Einkommen kann sich unser Konsument mehr leisten. Der Konsum von x1 steigt. Die Veränderung von blauen x1´ zum roten x1´´ ist also der Einkommenseffekt. Substitutionseffekt und Einkommenseffekt zusammen sind der Gesamteffekt der Änderung des Preises. Natürlich kann man sich vorstellen, dass die Effekte auch in die andere Richtung laufen. Wir haben ja bereits von normalen, inferioren, gewönlichen und Giffen-Gütern gehört. Dazu aber mehr in anderen Videos. Heute geht es mehr darum, dass man den Gesamteffekt unterteilen kann in Substitutionseffekt und Einkommenseffekt. Es ist nicht gesagt, dass sie auch immer genau in diese Richtung wirken müssen. Schauen wir uns das Ganze nun formal an. Wir wollen die blaue Budgetgerade herleiten. Wir wissen, dass wir vorher m, p1, p2, x1 und x2 hatten. Wir haben jetzt ein verändertes Einkommen m' bei einem veränderten Preis p'. Es muss sich auch m verändern, denn sonst wären wir ja gerade in der roten Budgetgleichung. Wie kommen wir jetzt zu m' und damit zum Substitutionseffekt? Wir wissen, dass das Güterbündel x1, x2 sowohl auf der schwarzen als auch auf der blauen Budgetgerade liegt. In Gleichungen bedeutet dies, unsere alte Budgetgerade setzt sich zusammen aus m, p1 und p2. Unsre neue Budgetgerade - in blau - ist ein verändertes Einkommen, ein veränderter Preis p1 und ein gleich gebliebener Preis p2. Unser Güterbündel x1, x2 kann sich der Konsument in beiden Fällen leisten. Es gilt also p1 x1 + p2 x2 = m und p1' x 1 + p2 x2 = m'. Diese beiden Gleichungen fasse ich nun zusammen:  m-m' p2x2 fällt raus und ich klammere x1 aus. Also m-m' = x1 (p1-p1') Die Veränderung des Einkommens Delta m ist also gerade die Veränderung des Preises Delta p1 mal unserer konsumierten Menge x1. Sehen wir uns jetzt Substitutionseffekt und Einkommenseffekt formal an. Dazu überlegen wir uns zuächst, wovon x1, x1' und x1'' eigentlich jeweils abhängen. x1 wählt der Konsument bei einem Preis p1 und einem Einkommen m. x1' wählt der Konsument bei einem Preis p1' und einem Einkommen m'. x1'' wählt der Konsument bei einem p1' aber dem ursprünglichen Einkommen m. Der Substitutionseffekt ist jetzt der Unterschied zwischen x1' und x1. Der Substitutionseffekt Delta x1s ist x1' in Abhängigkeit von p1' und m' minus x1 in Abhängigkeit von p1 und m. Der Einkommenseffekt Delta x1E ist also x1'' in Abhängigkeit von p1' und m minus x1' in Abhängigkeit von p1' und m'. Zur Erinnerung: m' bekommen wir über diese Formel.  Denn Delta m ist gerade die Veränderung des Preises mal der ursprünglich konsumierten Menge. So haben wir also den Gesamteffekt der Änderung eines Preises aufgespalten in Substitutionseffekt und Einkommenseffekt. In weiteren Videos erfahren wir dann mehr über die Vorzeichen der jeweiligen Effekte, den Gesamteffekt und wir schauen uns einige Beispiele an. Das war´s für heute.        

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4 Kommentare
  1. Default

    Ich finde das es schlecht erklärt. Wie wäre es mit richtigen Beispielen an Güter wie z. B. Butter und Margarine...Also ich habe die Aufgabe nicht verstanden.

    Von Roya Schulz, vor mehr als 3 Jahren
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    kann mich nur anschließen. Grafik ist kaum zu erkennen. So bringt es nicht wirklich was ...

    Von Fam Engeland, vor mehr als 3 Jahren
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    ja da kann ich nur zustimmen - sehr schlecht auflösung

    Von Mehtap58, vor fast 5 Jahren
  4. Default

    wieso ist die auflösung so schlecht - ich erkenne nichts mehr, sobald die grafiken ausführlicher werden

    Von Campari O, vor fast 6 Jahren