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Transkript Wetter beobachten und vorhersagen

Hallo! Das ist ein Video zum Thema „Wetter beobachten und vorhersagen“. Hast du dich schon mal gefragt, warum es z.B. im Fernsehen oder im Radio immer Wetterprognosen gibt? Und hast du dich schon mal gefragt, woher die eigentlich immer wissen, wie das Wetter sein wird? Dann bist du bei diesem Video richtig, denn hier geht es nicht nur darum, wozu man Wetterprognosen braucht - hier lernst du auch, wie du selber das Wetter vorhersehen kannst! Erstmal: Wozu Wetterprognosen? Stell dir einfach mal vor, niemand kümmert sich um die Wettervorhersage. Der Bauer würde aufs Feld hinausfahren, um seine Ernte einzubringen - und mitten drin würde ein heftiger Regen einsetzen. Für den Bauern wäre das gar nicht gut. Oder du machst am Wochenende einen Radausflug und plötzlich sinken die Temperaturen und du hast keine warme Kleidung eingepackt. Nicht gut. Oder jemand macht ein Fest und alle sind fröhlich und plötzlich kommt eine Regenfront, aber leider hat niemand wasserdichte Partyzelte besorgt - dann stehen die Gäste im Regen... Du siehst, Wetterprognosen können für jeden von Nutzen sein. Aber wie werden sie gemacht? Die Wetterprofis - die so genannten Meteorologen - messen mehrmals am Tag an unzähligen Orten verschiedene Wetterdaten: Also Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck... Sie schicken auch Wetterballons in die Wolken und bekommen von dort die unterschiedlichsten Wetterdaten. Es gibt auch Wettersatelliten. Die machen Aufnahmen von den Wolken und so weiter. All diese Daten gibt der Meteorologe dann in verschiedene Computerprogramme ein, die ihm dabei helfen, die Wetterprognose für die nächsten Tage zu erstellen. So funktioniert das. Jetzt wirst du vielleicht sagen: Schön und gut, aber moderne Messgeräte und Computer gibt es noch nicht so lange - wie haben die Leute früher das Wetter vorhergesagt? Das ist eine gute Frage. Die Antwort ist: Früher haben die Menschen das kommende Wetter aus der Natur abgelesen. Und das Beste ist: Das funktioniert auch heute noch! Wir wollen uns jetzt ein paar Tricks ansehen, mit denen du selbst eine Wetterprognose erstellen kannst! Das Schlagwort ist: Beobachten! Schau genau und du wirst sehen! Zum Beispiel die Wolken: Wenn die Wolken am Horizont dick und schwarz sind, dann steht wahrscheinlich bald Regen oder Schlechtwetter bevor. Oder die Sonne: Wenn sie klar oder ganz rot untergeht, dann gibt es am nächsten Tag schönes Wetter. Auch wenn im Sommer morgens Tau auf den Blättern liegt, weist das auf gutes Wetter hin. Wenn der Tau jedoch ausbleibt, könnte das heißen, dass das Wetter schlechter wird. Aber auch hinhören lohnt sich: Wenn die Frösche abends munter quaken, dann kann man davon ausgehen, dass am nächsten Tag schönes Wetter ist. Auch hinschnuppern funktioniert: Nimmt übler Geruch aus Kanälen und Gruben zu oder beginnt der Misthaufen im Hof stärker zu stinken, dann steht schlechtes Wetter bevor. Der Grund: Der sinkende Luftdruck macht den übel riechenden Düften die Ausbreitung leicht.
Wenn Stechmücken schon am Morgen äußerst aktiv und lästig sind, so ist das auch meist ein Zeichen für eine Wetterverschlechterung. Und was lernen wir von den Vögeln? Wenn Schwalben tief fliegen, kommt schlechtes Wetter. Wenn sie hoch fliegen, bleibt es schön. Der Grund dafür ist einfach: Wenn Schlechtwetter bevorsteht, steigt die Luftfeuchtigkeit und der Wind. Kleine Fliegen mit ihren empfindlichen Flügelchen fliegen dann lieber niedriger. Was das mit Schwalben zu tun hat? Nun, Schwalben fressen liebend gerne Fliegen - sie picken sie einfach aus der Luft. Und wenn die Fliegen tief fliegen, dann müssen auch die Schwalben tief fliegen, wenn sie sie fangen wollen! Also Schwalben fliegen tief bedeutet schlechtes Wetter.

Am Ende noch die ultimative Methode zur Wettervorhersage. Such dir einen schönen Tannenzapfen und häng ihn vor deinem Zimmerfenster auf! Wozu? Du wirst gleich sehen! Der Tannenzapfen ist ein wahrer Wetterprophet. Wenn schlechtes Wetter bevorsteht, schließen sich die Schuppen. Bei guten Aussichten öffnen sie sich. Toll, oder? Und so funktioniert’s: Unter den Schuppen befinden sich die Samen und solange sie nicht reif sind, müssen sie vor Wind und Wetter geschützt werden. Und weil es einfach eine Weile dauert, bis alle Schuppen ganz zu sind, fängt der Zapfen schon lange vor dem schlechten Wetter damit an, sie zu schließen! Also morgens ein Blick auf den Zapfen und ihr wisst Bescheid, wie das Wetter tagsüber werden wird! Ein kurzer Überblick. Das Wetter bleibt schön: Wenn Frösche nachts quaken, wenn Schwalben hoch fliegen, wenn es morgens Tau gibt, wenn die Schuppen der Tannenzapfen offen sind. Das Wetter wird schlechter: Wenn die Schwalben tief fliegen, wenn Stechmücken schon tagsüber lästig sind, wenn die Fische aus dem Wasser springen, wenn sich die Schuppen der Zapfen schließen. Mit diesem Wissen seid ihr jetzt echte Hobbymeteorologen! Viel Spaß beim Beobachten und beim Wettervorhersagen! Tschüss bis bald!

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1 Kommentar
  1. Default

    super gemacht

    Von Y Oyungerel, vor mehr als einem Jahr