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Energiegewinnung 05:47 min

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Transkript Energiegewinnung

Hallo! Schön, dass du da bist. Sicher bist du es gewohnt, dass das Licht angeht und der Fernseher und viele andere Geräte funktionieren. Dafür braucht man Strom. Aber weißt du, wie Strom überhaupt entsteht? Oder hast du schon einmal etwas von erneuerbaren Energien gehört? Antworten auf diese Fragen bekommst du in diesem Video.

„Energie“ bezeichnet eine physikalische Größe. In diesem Video wollen wir im Speziellen die Gewinnung von elektrischer Energie, also Strom, unter die Lupe nehmen.

Große Kraftwerke können heutzutage riesige Mengen von Energie erzeugen. Wie so ein Kraftwerk funktioniert, wollen wir uns im Kleinen ansehen. Das ist ein Fahrraddynamo, ein Minikraftwerk. Der Antrieb funktioniert mit Muskelkraft. Wenn du in die Pedale trittst, dann dreht sich im Inneren des Dynamos ein Magnet. In einer Spule aus dicht gewickeltem Draht entsteht dadurch Strom. Dieser Strom bringt dann dein Fahrradlicht zum Leuchten. Der Teil, wo Strom gewonnen wird, heißt Generator.

Nach dem gleichen Prinzip arbeiten so gut wie alle großen Stromkraftwerke. In Kraftwerken wird Kohle oder Gas verbrannt und damit Wasser erhitzt. Der Wasserdampf wird in eine Turbine geleitet. Das sind Schaufelräder, die durch den Wasserdampf angetrieben werden. Der Rest ist wie beim Dynamo nur eben viel größer: Die Rotation der Turbine erzeugt im Generator Strom. Der Nachteil von Kohlekraftwerken ist, dass bei der Verbrennung von Kohle viele Schadstoffe frei werden. In Deutschland wird immer noch der Großteil des Stroms mit solchen Kraftwerken gewonnen.

Auch bei Atomkraftwerken wird Wasser erhitzt und mit dem Dampf eine Turbine angetrieben. Aber die Energie zum Erhitzen kommt in diesem Fall aus der Spaltung von Atomen. Atome sind die winzigkleinen Bausteine aller Materialien. Es gibt bestimmte Materialen, deren Atome man spalten kann. Dabei wird sehr viel Hitze frei. Der Vorteil von Atomkraftwerken ist, dass sie keine Abgase ausstoßen. Der große Nachteil ist, dass beim Betrieb immer radioaktiver Abfall anfällt. Dieses Material ist hoch giftig, weil es strahlt. Es gibt aber keinen Ort, wo man den radioaktiven Abfall sicher verstauen könnte. Dieser Abfall bleibt nämlich meist über viele Jahrhunderte giftig und ist sehr gefährlich für Menschen. Dieses Problem ist bis heute nicht gelöst.

Ganz anders ist das beim Wasserkraftwerk. Dort fällt überhaupt kein Abfall an. Die Turbine wird mit Wasser angetrieben, das ist sehr umweltfreundlich. Man kann z.B. große Flüsse oder Seen mit einem Damm aufstauen. Dann lässt man das Wasser durch einen Kanal in die Schaufelräder der Turbine fließen. Allerdings geht das natürlich nur dort, wo große Seen oder Flüsse sind. Wasserkraftwerke zählen zu den erneuerbaren Energien, weil etwas verbraucht wird, dass in sehr großen Mengen vorhanden ist und immer wieder verwendet werden kann. Durch den Regen wird immer wieder Wasser in die Seen gelangen - man kann also für immer Strom erzeugen. Bei Kohlekraftwerken, Gaskraftwerken und Atomkraftwerken ist das anders - dort werden Materialien verbraucht - eben Kohle, Gas oder radioaktives Material. Davon gibt es aber nur eine begrenzte Menge auf der Erde. Wenn alles verbraucht ist, dann funktionieren diese Kraftwerke nicht mehr. Darum spricht man hier von nicht-erneuerbaren Energien.

Neben der Wasserkraft zählen auch Windräder zu den erneuerbaren Energien, denn Wind wird es auch immer geben. Beim Windrad wird die Turbine im Inneren vom Windrad, von den so genannten Rotorblättern, angetrieben und damit Strom erzeugt. Der Nachteil von Windrädern ist, dass sie nur dort gebaut werden können, wo viel Wind weht. Auch, dass Vögel von den schnell drehenden Rotorblättern verletzt werden könnten, ist ein Nachteil.

Völlig lautlos funktioniert hingegen die Energiegewinnung bei Solaranlagen. . In den Solarzellen ist ein Material, das Strom erzeugt, wenn es der Sonne ausgesetzt wird. Vielleicht hast du ja einen Taschenrechner, der mit Licht funktioniert. Auch dort wird über ein Mini-Solarzellen Strom erzeugt. Der Nachteil von Solaranlagen ist, dass sie nur Strom erzeugen, wenn die Sonne scheint. Außerdem brauchen sie ziemlich viel Platz. Man kann sie aber z.B. auch auf die Dächer von Häusern und Fabrikhallen montieren - das ist sehr praktisch.

Zur Energiegewinnung gibt es also viele Möglichkeiten. Jede Art der Energiegewinnung hat Vor- und Nachteile. Für unsere Umwelt und uns ist es jedoch besser, wenn wir verstärkt auf die erneuerbaren Energien setzen. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

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2 Kommentare
  1. Default

    Es war etwas zu kurz

    Von Westphal Andrea, vor 7 Monaten
  2. Default

    Cool habe mehr verstanden :D ;D

    Von Schnute1608, vor 8 Monaten