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Die Nahrungskette 05:57 min

Textversion des Videos

Transkript Die Nahrungskette

Hey du! Was das ist, weiß du bestimmt. Genau, eine Kette. Aber was kann mich sich unter dem nächsten Bild vorstellen? Eine Kette zum Essen vielleicht? Da sind wir schon nah dran! Wir wollen uns heute mit der Nahrungskette beschäftigen. Aber ganz so wie du sie jetzt hier siehst, ist eine Nahrungskette nicht. In diesem Video erfährst du, was Nahrungsketten wirklich sind und wie sie funktionieren.

Pflanzen und Tiere bilden Lebensgemeinschaften - in Wäldern, Wiesen, Feldern und Seen. Viele Tiere und Pflanzen brauchen einander. Bestimmte Vögel brauchen Bäume zum Nisten, gewisse Fische benötigen Schilf als Versteck. Tiere und Pflanzen brauchen einander aber manchmal auch als Nahrung. Setzt man Pflanzen und Tiere in der Reihenfolge des Gefressenwerdens nebeneinander, erhält man eine Kette - die Nahrungskette. Mit Hilfe von ein paar Beispielen wirst du sofort sehen, was damit gemeint ist. Der Pfeil bedeutet immer: „ist Futter für“.

Wir beginnen bei einem ganz kleinen Tier. Der Fichtenborkenkäfer ist ein Pflanzenfresser. Er liebt das Holz von Fichten. Es ist also Futter für ihn. Aber beim Fichtenborkenkäfer ist diese Nahrungskette noch nicht zu Ende. Denn auch der Fichtenborkenkäfer ist Futter für jemanden, z.B. für den Buntspecht. Der Buntspecht liebt Insekten wie diesen Käfer, die er unter der Rinde von Bäumen hervorklopft. Beim Buntspecht ist die Kette allerdings noch nicht zu Ende. Denn auch er hat natürliche Feinde. Zum Beispiel den Habicht. Der Habicht ist ein Raubvogel - er frisst vor allem kleine bis mittlere Vögel. Beim Habicht ist diese Nahrungskette nun zu Ende, denn der Habicht hat keine natürlichen Feinde. Außer vielleicht den Menschen.

Eine andere Waldnahrungskette beginnt mit einem einfachen Blatt. Das Blatt wird gefressen von einem Springschwanz. Springschwänze sind kleine Tierchen, die in der Erde leben und dort verrottende Blätter fressen. Der Springschwanz ist eine willkommene Beute für die Waldmaus. Die hat kleine Insekten zum Fressen gern. Aber die Waldmaus muss auf der Hut sein, denn sie steht auf dem Speiseplan des Fuchses. Füchse sind Allesfresser und haben fast keine natürlichen Feinde mehr. Nur der Mensch wird dem Fuchs gefährlich: Fuchspelz wird immer noch getragen. Aber ganz ehrlich: Der einzige, der einen Fuchspelz wirklich braucht, ist der Fuchs.

Nahrungsketten gibt es natürlich nicht nur im Wald, es gibt sie überall. Hier ist eine Nahrungskette aus einem Teich. Damit du siehst, dass Nahrungsketten auch ineinander greifen, zeichnen wir diese Kette mit einzelnen Verzweigungen. Wir beginnen beim Einzeller, z.B. dieser kleinen Alge. Die ist Futter für kleine Insekten oder Larven. Die sind wiederum Futter für eine Kaulquappe oder für einen Frosch. Aber auch der Stichling mag die kleinen Tierchen. Der Hecht wiederum frisst andere Fische, wie z.B. den Stichling. Er mag auch Frösche. Außerdem verspeist der Hecht gern kleine Vögel wie den Haubentaucher. Der Haubentaucher frisst wiederum kleine Fische und Wasserinsekten. Der Hecht hat in unseren Gewässern keine natürlichen Feinde und steht damit fast am Ende der Nahrungskette. Einzig vor dem Menschen muss sich der Hecht in Acht nehmen, denn der fischt auch nach Hechten.

Dir ist bestimmt aufgefallen, dass der Mensch fast immer das Ende von Nahrungsketten bildet. Der Mensch hatte früher noch natürliche Feinde - z.B. Raubtiere wie Bären und Löwen. Aber heute gibt es längst nicht so viele Bären und Löwen wie früher - außerdem hat der Mensch Waffen entwickelt, mit deren Hilfe er sich im Ernstfall gegen diese Tiere verteidigen könnte. Am Ende der Nahrungskette hat es der Mensch also sehr bequem, denn er muss nicht ständig fürchten, Beute von einem anderen Lebewesen zu werden.

Das Ende der Nahrungskette bringt aber auch weniger angenehme Dinge mit sich. Umweltgifte, die der Mensch größtenteils selber in die Umwelt bringt, werden von kleinen Insekten und Pflanzen aufgenommen. Beispielsweise werden Unkrautvernichtungsmittel oder andere Gifte von Käfern aufgenommen. Die Giftstoffe sind jetzt im Käfer. Am Rand eines Teiches wird der Käfer Beute eines Haubentauchers. Der wiederum wird vom Hecht gefressen - und der Hecht? Der Hecht landet vielleicht beim Menschen auf dem Tisch und mit ihm das Gift. Am Ende der Nahrungskette sammeln sich also immer auch die Umweltgifte.

Nahrungsketten entstehen durch das Fressen und gefressen werden in der Natur. Am Ende von Nahrungsketten steht häufig der Mensch. Schon allein deshalb, sollte der Mensch vorsichtig mit giftigen Stoffen umgehen. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

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4 Kommentare
  1. Nathalie

    Hallo Rrschreiber,
    vielen Dank für deine Anmerkung. Du hast recht, der Pfeil zeigt in die falsche Richtung. Insekten und kleine Fische sind Futter für den Haubentaucher.
    Liebe Grüße
    Nathalie

    Von Nathalie Zietz, vor etwa einem Jahr
  2. Default

    Finde ich super, auch die anderen Animationen. Es enthält aber einen Fehler. Da der Pfei bedeutet-ist Nahrung für, würde der Habentaucher Nahrung für kleine Fische und Insekten. Der Pfeil ist leider falsch herum.

    Von Ralf S., vor etwa einem Jahr
  3. Default

    danke sehr gutes Video (geiler Hai)

    Von Simow, vor etwa 2 Jahren
  4. 64642 128989373923710 792380448 n

    GEILER HAI

    Von Aymen B., vor etwa 3 Jahren