Das Wetter 07:17 min

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Transkript Das Wetter

Hallo! Das ist ein Video zum Thema „Wetter“. Bestimmt hast du schon einmal gehört, wie Erwachsene über das Wetter reden: „Mensch, ist das eine Hitze heute!“ oder „Jaja, am Wochenende soll es Regen geben!“. Erwachsene reden angeblich oft über das Wetter, wenn ihnen sonst nichts besseres einfällt oder sie nicht schweigend nebeneinander sitzen wollen. Das ist eigenartig, aber so ist es nunmal. Das Gute ist, dass man über Wetter einfach immer reden kann, weil einfach immer irgendein Wetter ist. Und das ist der Punkt: Wetter ist immer! Aber hast du dich schon einmal gefragt, was genau eigentlich Wetter alles ist? Dieses Video geht dem Phänomen Wetter auf den Grund und am Ende wirst du auch erfahren, wie es sein kann, dass regelrechte Eisbröckchen -sogenannte Hagelkörner- vom Himmel fallen! Im Wesentlichen bestimmt die Luft um uns herum, wie das Wetter ist. Die Luft kann heiß oder kalt, bewegt oder ruhig, feucht oder trocken sein. Das Wetter setzt sich dann aus den entsprechenden Größen zusammen. Also: Temperatur, Luftdruck, Wind, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag und so weiter. All diese Faktoren an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit nennt man zusammen genommen Wetter. Aber schön der Reihe nach... Das Wetter entsteht in der so genannten Troposphäre. So heißt die Luft über uns bis zu einer Höhe von ca. 12 km. In diesem Bereich befinden sich nämlich die Wolken. Wenn sich keine Wolken am Himmel befinden, dann kann die Sonne ungehindert auf die Erde strahlen und die Temperatur steigt. Das ist auch gleich die erste und einfachste Wettergröße: Die Temperatur. Sie wird mit einem Thermometer gemessen; und zwar in Grad Celsius. Die Abkürzung dafür schreibt man so... Im Winter ist es kalt, dann sind es wenige °C, zum Beispiel 5°C. Im Sommer ist die Sonne stärker und es sind vielleicht 25°C oder sogar mehr. Eine andere Wettergröße ist die Luftfeuchtigkeit. In der Luft ist immer auch unsichtbares Wasser enthalten. Umso wärmer es ist, desto mehr Feuchtigkeit kann die Luft aufnehmen. Wenn die Luft besonders heiß UND feucht ist, empfinden Menschen eine drückende Schwüle. Wenn die feuchtwarme Luft dann in die Troposphäre aufsteigt, kühlt sie wieder ab und kann die Feuchtigkeit nicht mehr so gut halten. So bilden sich Wolken am Himmel. Wolken sind nichts anderes als Luft, in der sich Abermillionen winzigkleine Wassertröpfchen befinden. Am Himmel kannst du verschiedene Wolkenarten sehen: Es gibt Cumuluswolken. Die sind flockige, weiße Haufenwolken - du siehst sie bei schönem Wetter am Himmel. Dann gibt es Cirruswolken. Das sind Federwolken, die wie Pferdeschwänze aussehen. Wenn sie dicht werden, kommt schlechtes Wetter. Außerdem gibt es Stratuswolken. Das ist eine große, dunkle Wolkendecke, die sich über hunderte Kilometer hinwegzieht. Mit den Wolken kommen wir zu einer weiteren Wettergröße, dem Niederschlag. Wenn die Wolken das Wasser nicht mehr halten können, beginnt es zu regnen. Wenn die Luft am Himmel unter Null Grad Celsius abkühlt, entstehen aus den Wassertröpfchen Eiskristalle, die sich zu Schneeflocken verbinden - dann schneit es. Regen und Schnee sind sogenannte Niederschläge. Eine weitere Wettergröße ist der sogenannte Luftdruck. Das ist der Druck, den die Luft über uns ständig auf uns ausübt. Wir spüren es zwar nicht, aber dieser Druck ist immer da. Und er kann mal stärker und mal schwächer sein. Gemessen wird der Luftdruck mit einem Barometer. Wenn der Luftdruck niedrig ist, dann spricht man von einem Tiefdruckgebiet oder kurz Tief. Dann ist das Wetter oft nass und wolkig. Wenn der Luftdruck hoch ist, dann sprechen wir von einem Hochdruckgebiet oder kurz Hoch. Dann ist das Wetter oft stabil und trocken. Und dann ist da natürlich noch der Wind. Wind entsteht durch Temperatur- und Luftdruckunterschiede. Du kannst dir das so vorstellen: Wenn die warme Luft aufsteigt, fließt von der Seite etwas kühlere Luft nach. Das ist der Wind. Die Windstärke misst man auf einer Skala von Null bis 12. Null ist dann Windstille und 12 wäre der Orkan. Dazwischen liegen unter anderem: leichte Brise, frische Brise, starker Wind oder Sturm. Die Windrichtung wird immer mit der Richtung benannt, aus der der Wind kommt. Kommt der Wind zum Beispiel aus Westen, dann nennt man ihn Westwind. Ein paar Wetterbesonderheiten sind zum Beispiel Nebel, Tau oder Raureif. Nebel, das sind Wolken, die auf der Erde sind. Also feine Wassertröpfchen in der Luft. Tau ist sowas ähnliches: Wenn die kalte Luft die Feuchtigkeit nicht halten kann, dann legen sich feine Wassertröpfen auf den Pflanzen nieder. Das nennt man Tau und du hast ihn bestimmt schon mal gesehen, besonders nach kalten Sommernächten. Raureif ist, wenn feuchte Luft auf Pflanzen gefriert - das sieht dann aus als wären die Blätter mit Puderzucker bestreut. Also nochmal zusammengefasst: Wetter ist immer und überall. Es kann sich mehrmals am Tag ändern und kann überall anders sein. Wetter nennt man das Zusammenspiel aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wolken, Niederschlag, Luftdruck, Wind usw. Ach ja, und wie war das jetzt mit dem Hagel? Hagelkörner sind Eisbrocken, die manchmal so groß wie Tennisbälle sein können - wo kommen die her? Die Lösung ist die: Wenn Regen durch ganz besonders kalte Schichten fällt bevor er die Erde erreicht, gefriert das Wasser und es entstehen die Eiskörner, die wir Hagel nennen. Es gibt noch einige andere Videos zum Thema Wetter, zum Beispiel, wie ihr eure eigene Wetterbeobachtungstation bauen könnt! Viel Spaß und gutes Wetter! Tschüss bis zum nächsten Mal!

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5 Kommentare
  1. Default

    Ich weiß noch nicht ob jezt Tief warm oder kalt ist.

    Von Ali Askari, vor fast 2 Jahren
  2. Default

    ich habe noch nicht genau verstanden wie wind entsteht

    Von Satinders, vor mehr als 2 Jahren
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    Hat bei Nawi Arbeit geholfen danke sehr!!!

    Von Andrej Filip K., vor mehr als 2 Jahren
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    JA!!!!!! auch nett erklärt

    Von Andrej Filip K., vor mehr als 2 Jahren
  5. Default

    sehr toll nett erklärt

    Von Arminjochum, vor fast 3 Jahren