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Das Farbspektrum 04:51 min

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Transkript Das Farbspektrum

Hey du! Schau mal, da ist ein schöner Regenbogen! Magst du die auch so gern wie ich? Er hat so viele schöne Farben und taucht immer nur für kurze Zeit auf. Hast du dich schon einmal gefragt, woher eigentlich der Regenbogen kommt und warum er so schön bunt ist? Die Antwort darauf und eine Anleitung, wie du dir einen eigenen Regenbogen zaubern kannst, findest du in diesem Video. Wenn nach einem Regen die Sonne scheint, kannst du meistens irgendwo am Horizont einen Regenbogen beobachten, der in allen Farben schimmert: Rot, orange, gelb, grün, hellblau, dunkelblau und violett. Wenn aber der Himmel voller Wolken ist, dann gibt es keinen Regenbogen nach dem Regen. Und damit sind wir der Erklärung, wie ein Regenbogen entsteht, schon sehr nahe. Es braucht dazu offensichtlich Regen und Sonne, also Wasser und Licht.

Licht breitet sich in Wellen aus. Die sind winzigklein - so klein, dass man das Licht eigentlich nicht als Welle wahrnimmt, sondern als Strahl. Weißes Sonnenlicht enthält alle Farben. Wenn das Licht durch die feinen Wassertröpfchen eines Regens wandert, wird das weiße Licht in seine Bestandteile zerlegt. Man sagt: Das Wasser bricht das Licht. Weil jede Farbe eine andere Wellenlänge hat, tritt jede Farbe in einem anderen Winkel aus - so ergibt sich das farbige Band des Regenbogens. Weil das Licht in den Wassertröpfchen zweimal gebrochen wird, kannst du manchmal auch einen zweiten Regenbogen am Himmel sehen. Der so genannte Nebenbogen ist nicht so stark wie der erste und die Farben erscheinen in umgekehrter Reihenfolge. Die Farben des Regenbogens sind nichts anderes als das Farbspektrum. Das sind also alle möglichen Farben in einer bestimmten Reihenfolge. Wenn man das Licht sortiert nach Wellenlänge der Reihe nach aufzeichnet, dann bekommt man folgendes Bild: Violett, dunkelblau, hellblau, grün, gelb, orange, rot. Violett hat die kürzeste sichtbare Wellenlänge, rot hat die längste sichtbare Wellenlänge. Es gibt aber auch Strahlen, die noch kürzere Wellenlängen haben: Sie heißen dann ultraviolette Strahlung - oder kurz: UV-Strahlen. Es gibt auch noch Strahlung mit längerer Wellenlänge: Sie heißen infrarote Strahlung. Aber für das menschliche Auge sind diese beiden nicht sichtbar. Es ist nur der Bereich zwischen Violett und Rot sichtbar. Bei den Farben nehmen die drei Farben Rot, Gelb und Blau eine Sonderstellung ein, weil man aus ihnen alle Farben mischen kann. Wenn du mit Wasserfarbe Gelb und blau zusammenmischt, dann bekommst du z.B. grün. Gelb und Rot ergeben Orange. Rot und Blau ergeben Violett. Wenn zwei Farben zusammengemischt Grau ergeben, dann nennt man sie Komplementärfarben. In diesem Bild stehen sich die Komplementärfarben jeweils gegenüber. Rot und Grün sind Komplementärfarben. Genauso wie Blau und Orange. Auch Gelb und Violett sind Komplementärfarben. Nimm deine Wasserfarben und experimentiere selber. Kannst du aus Rot, Gelb und Grün alle anderen Farben mischen? Kannst du nachweisen, dass Rot-Grün, Blau-Orange und Gelb-Violett jeweils Komplementärfarben sind? Wie versprochen zeige ich dir jetzt noch, wie du deinen eigenen Regenbogen zaubern kannst. Du brauchst dazu: Sonnenlicht, einen Taschenspiegel und einen tiefen, mit Wasser gefüllten Teller. Stelle den Teller mit Wasser ins direkte Sonnenlicht. Leg den Spiegel so ins Wasser, dass das Sonnenlicht auf die Wand abgelenkt wird. Und? Siehst du die Farben des Regenbogens an der Wand? Was hier passiert, ist genau das, was am Himmel vor sich geht, wenn ein Regenbogen sichtbar ist. Das Sonnenlicht wird im Wasser in alle Farben zerlegt. Sichtbar wird das gesamte Farbspektrum. Viel Spaß und bis zum nächsten Mal!

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1 Kommentar
  1. Default

    Sie haben dunkelgrün
    vergessen.
    Aber interessant

    Von Spezial H, vor etwa 2 Jahren