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Blütenpflanzen 05:47 min

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Transkript Blütenpflanzen

Hallo! Das ist ein Video zum Thema „Blütenpflanzen“. Blumen kennt jeder - aber weißt du auch, wie eine Blume aufgebaut ist und wozu die einzelnen Pflanzenteile dienen? Warum sind Blüten eigentlich so schön und bunt? Einfach so? Oder hat das einen anderen Grund? In diesem Video wollen wir diesen Fragen nachgehen. So kann eine Blütenpflanze aussehen - ganz oben ist die Blüte. Darum heißt sie auch Blütenpflanze. Die Blütenpflanzen werden in drei Gruppen geteilt: Bäume, Sträucher und Kräuter. Aber alle Blütenpflanzen sind gleich aufgebaut. Wir wollen uns eine Blume - also ein Kraut - näher ansehen. Fangen wir ganz unten an. Ganz unten heißt: Unter der Erde. Denn jede Blütenpflanze hat auch einen Teil, der erstmal nicht sichtbar ist, weil er unter der Erde steckt. Dieser Pflanzenteil wird Wurzel genannt. Die Wurzel verankert die Pflanze im Boden, sie gibt ihr Halt. Aber die Wurzel hat noch eine andere wichtige Funktion: Sie versorgt die Pflanze mit Wasser und Mineralsalzen. Und das funktioniert so: Aus der Hauptwurzel treiben Nebenwurzeln aus. Und an den Nebenwurzeln sitzen unzählige Wurzelhärchen. Diese Härchen nehmen das Wasser samt den im Wasser gelösten Mineralsalzen aus dem Boden. Das Wasser wird dann nach oben geleitet, wo es die Blätter mit Nährstoffen versorgt. Die Wurzeln wachsen immer weiter und erschließen so immer neue Bodenschichten. Es gibt auch Blütenpflanzen, die unter der Erde Nährstoffe speichern: Stärke, Fett und Eiweiß werden in Zwiebeln oder Knollen gesammelt. Zwiebeln und Knollen zählen nicht zu den Wurzeln. Knollenpflanzen haben im Frühling einen großen Vorteil, denn sie können mithilfe der gespeicherten Nährstoffe schnell zu wachsen beginnen. Deshalb heißen sie auch Frühblüher. Das Wasser und die Mineralsalze werden also mit der Wurzel aufgenommen und nach oben geleitet. Als nächstes gelangt das Wasser in den Stängel. Der Stängel stützt die Pflanze, damit sie nicht umfällt. Er trägt den oberirdischen Teil der Pflanze. Bei Sträuchern und Bäumen ist dieser Teil der Pflanze verholzt und wird Stamm genannt. Der Stängel leitet das Wasser und die Mineralsalze weiter in die Blätter, die aus dem Stängel wachsen. Das Blatt besteht aus Blattstiel und Blattfläche. Auf den Blattflächen kann man gut die Adern sehen, in denen das Wasser transportiert wird.

Die Pflanze streckt ihre Blätter dem Licht entgegen und das hat einen guten Grund: Mit Hilfe des Sonnenlichts verwandelt die Pflanze Kohlendioxid in Sauerstoff und Zucker. Dazu braucht die Pflanze neben Licht Wasser und eine Substanz, die Blattgrün oder Chlorophyll genannt wird. Dieser Vorgang heißt Photosynthese. Den entstehenden Zucker braucht die Pflanze zum Wachsen und den entstehenden Sauerstoff braucht der Mensch zum Atmen. Also: Ohne Pflanze hätten wir keinen Sauerstoff zum Atmen. Darum sind alle Arten von Blütenpflanzen für den Menschen lebensnotwendig. Und dann ist da noch die Blüte. Die Pflanze braucht die Blüte zur Fortpflanzung. Eine Blüte besteht von außen nach innen aus Kelchblättern, Kronblättern, Staubblättern und dem Stempel. Der obere Teil des Stempels trägt die Narbe. Den unteren verdickten Bereich nennt man Fruchtknoten. Im Fruchtknoten liegen die Samen. Die Staubblätter enthalten die Pollen. Die Fortpflanzung der Blütenpflanzen erfolgt dann mit Hilfe von Insekten oder dem Wind. Dabei werden die Pollen auf die Narbe übertragen. Erst danach entwickelt sich aus dem Fruchtknoten die Frucht. Und aus der Frucht kann später wieder eine neue Pflanze wachsen.

Die Früchte können ganz unterschiedlich ausfallen: zum Beispiel Eicheln. Wenn du die in die Erde steckst, dann kann daraus eine neue Pflanze wachsen. Oder der Löwenzahn: Du kennst die lustigen Pusteblumen bestimmt. Am Ende der kleinen Schirmchen sitzen Früchte, die, wenn sie auf fruchtbare Erde fallen, zu neuem Löwenzahn heranwachsen können. Und siehst du, darum sind Blüten auch so bunt und schön: Damit locken sie Insekten an! Die Insekten schlürfen dann den leckeren Nektar aus der Blüte und bestäuben dabei ohne es zu wissen die Pflanze. Nur so kann die Pflanze sich vermehren! Also ohne Insekten und Wind, keine Vermehrung von Blütenpflanzen. Kurz zusammen gefasst: Eine Blütenpflanze besteht aus Wurzeln, Stängel, Blättern und Blüten. Die Blüte ist wichtig für die Vermehrung der Pflanze. In den Blättern wird Sauerstoff produziert. Der Vorgang heißt Photosynthese. Nimm eine Blütenpflanze einmal genau unter die Lupe und versuche die Teile auszumachen, die wir gerade besprochen haben! Viel Spaß und bis zum nächsten Mal!

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1 Kommentar
  1. Default

    Sehr gut erklärt, meint die 6d.

    Von Dr. Jürgen R., vor mehr als einem Jahr