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Transkript IR 0.1 Wie sind die Lernvideos im Fach Internationales Wirtschaftsrecht konzipiert?

Herzlich willkommen zu einem neuen Modul im Recht. Es geht hier um das internationale Wirtschaftsrecht, Sie befinden sich im Startvideo. Ich möchte Ihnen hier erklären, wie die Videos konzipiert sind, was den Studierenden erwartet, was auch ich erwarte, der Lehrende. Das ist das Video Nummer 1 und nun ganz kurz eine Vorstellung. Wer ist Professor Richter? Ich bin Volljurist, habe an der Universität Passau promoviert und auch studiert. Ich war früher Anwalt, unter anderem hatte ich ein Kanzlei in Chemnitz, bin jetzt Professor an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, also nicht an der juristischen Fakultät, daher auch mein betriebswirtschaftlicher Einschlag und habe dort eine Professur für Wirtschaftsrecht an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden. Außerdem hab ich noch ein Praxisinstitut für Wirtschaftsrecht in Chemnitz, in dem ich meine Veröffentlichungen, Seminare und Sonstiges vorbereite. Wie bin ich zu erreichen? Sie können mir natürlich immer gerne einen Kommentar auf sofatutor.com hinterlassen, auch meine Mailanschrift können Sie hier lesen, oder wenn Sie bei mir Student sind, mich in der Vorlesung ansprechen. Natürlich hab ich auch eine Sprechstunde an der HTW Dresden und da finden Sie hier die Zeiten. Also ich bin für Sie erreichbar. Aber die Frage ist, wenn will ich eigentlich erreichen, mit meinen Videos? Zunächst möchte ich Studierende der Wirtschaftswissenschaften, sowohl an Universitäten, Fachhochschulen und auch Akademien erreichen. Eigentlich alle Studiengänge, in denen Grundzüge des internationalen Wirtschaftsrechts vermittelt werden. Aber auch Praktiker sollen hier auf Ihre Kosten kommen. Eben jemand, der sich über die häufigsten Rechtsfragen und die aktuellen Urteile in diesem Rechtsbereich informieren will. Gut, das zum Einstieg. Jeder meiner Videos beginnen mit den Lernzielen. Was sind die Lernziele? Zu Beginn jedes Videos sollen die Ziele unter der Rubrik Lernziele definiert werden. Das werden Sie später dann noch sehen und wir wollen auch die Erreichung überprüfen. Die Lernziele dieses Videos sind die folgenden: Ich möchte Ihnen die Arbeitsweise mit Fällen vorstellen, überhaupt den Begriff des internationalen Wirtschaftsrechts, den möchte ich Ihnen auch zeigen und die Bedeutung dieses Moduls im Wirtschaftsleben werde ich Ihnen zeigen. Das zur Stoffermittlung grundliegende System möchte ich Ihnen auch darlegen. Und anhand von Beispielen werden Sie sehen, wie die Lehrkonzeption des Moduls eigentlich ist. Durch die vollständige Ausarbeitung ganz zum Schluss der Lösung, kann der Lernende also richtig Sicherheit bei der praktischen Fallbearbeitung bekommen und natürlich später auch bei Ihren Prüfungen. Ich möchte Ihnen aber auch ein paar Kompetenzen vermitteln. Folgende Kompetenzen sollen die Lernvideos hier bringen: Praxisrelevante Rechtskenntnisse sollen Sie mitnehmen. Ich will Sie auch auf Ihre Prüfung vorbereiten. Sie sollen aber auch ein Problembewusstsein bekommen, Sie erkennen die Probleme des internationalen Wirtschaftsrechts und dadurch erwerben Sie eine Fähigkeit, einfache Fälle der beruflichen Praxis selbständig zu lösen. Die ganz schweren, da müsste man vielleicht einen Juristen noch mal fragen, aber die ganz einfachen Fälle, die die tägliche Praxis so bringt, das schaffen Sie. Zum Schluss haben Sie eine Dialogfähigkeit entwickelt, um die Sachverhalte mit Juristen und steuerrechtlichen Berufen auch zu bearbeiten. Also Sie hören mir einfach zu, Sie hören die Vokabeln, was nimmt er für Worte und schon können Sie das übernehmen und haben dann auch ebenfalls diese Kompetenz. Das waren die Lernziele. Jedes meiner Lernvideos beginnt aber mit einem Fall und das ist jetzt auch der Fall, das heißt, wir schauen uns ganz am Anfang immer einen kleinen Fall zum Einstieg an. Jede Vorlesung beginnt mit einem Fall, der auch bis zum Ende vollständig gelöst wird. Dabei ist folgendes zu beachten: Es sind reale Fälle, ja Herr Richter, im Regelfall sind das reale Fälle aus der eigenen Beratungspraxis, von mir als Anwalt, als Jurist. Aber ich entnehme auch viel aus der Rechtssprechung. Ganz wenige davon sind rein fiktive Schulfälle, manchmal gibt es auch eine Mischung. Es gibt ein Schema zu Fallbearbeitung. Sollten Sie noch kein eigenes Lösungsschema haben, ist es ratsam, zunächst die Vorlesung durchzuarbeiten, die sich später dann auch um die Fallbearbeitung kümmert. Damit Sie dann die nächsten Fälle mit diesem neuen Schema oder mit Ihrem eigenen Schema hier bearbeiten. Nun zum Fall: Sachverhalt Going global, wie geht das rechtlich gut? Wir haben hier den Unternehmer Heiner Hartfuss aus Saarbrücken, er hat eine international erfolgreiche Stahlbaufirma und möchte nun ins Ausland expandieren. Er setzt sich mit seinem Anwalt Kain Zweifel zusammen und er will wissen, welche rechtliche Fragen des Wirtschaftsrechts er im Ausland eigentlich beachten muss. Der Anwalt kommt übrigens aus Chemnitz, Ähnlichkeiten sind zufällig, und will Heiner Hartfuss einen Überblick über die häufigsten Rechtsfragen und möglichen Lösungsansätze zu diesen Fragen auch geben. Wir werden immer einen starken Praxisbezug herstellen, dass heißt, Heiner Hartfuss will Niederlassungen durch Gesellschaftsverträge im Ausland gründen. Er will Handelsvertreterverträge abschließen, er will Lizenzverträge vergeben, Arbeitsverträge verhandeln und was so alles im ausländischen Geschäft dazu gehört. Der Anwalt Kain Zweifel wird diese Vertragsmuster prüfen und die Fallstricke aufzeigen. Nun, es gibt konkrete Probleme der Praxis auch anzuschauen. Der Anwalt Kain Zweifel hat zum Beispiel im Buch des Juristen von Bernstoff, ein sehr gutes Buch, Vertragsgestaltung im Auslandsgeschäft, hat er gestöbert und empfiehlt Heiner Hartfuss: Nimm alle Klausen, alle Verträge immer am Schluss auf, egal was das für ein Vertrag ist. Damit ist der Unternehmer am Besten geschützt. Sie sehen hier unten die Links in Englisch, rechts in Deutsch, denn die Rechtssprache im internationalen Wirtschaftsrecht ist sehr stark geprägt durch das Englische. Wir gehen jetzt hier erst einmal auf das deutsche Recht ein. Sie sehen hier die 10. Klausel, Rechtswahl, Gerichtsstand. Diese Vereinbarung unterliegt deutschem Recht, also wenn Sie einen Vertrag haben und beide Parteien erklären sich mit der ausschließlichen Zuständigkeit des Gerichtsstandes am Geschäftssitz, hier geht es zum Beispiel um einen Kaufvertrag, Sie erklären sich damit einverstanden, dass immer das deutsche Recht gilt und Sie haben immer einen Gerichtsstand dort, wo der Verkäufer seinen Sitz hat. Der Verkäufer hat auch das Recht, am für den Käufer zuständigen Gericht zu klagen oder an jedem anderen Gericht, das nach nationalem oder internationalen Recht zuständig sein kann. Also eigentlich eine ganz gute Klausel, aus Sicht des Verkäufers, wie wir noch sehen werden. Es gibt auch immer konkrete Fragen zum Fall. Also hier wäre es zum Beispiel so, dass nach Lesen der Vertragsklauseln, dem Unternehmer Heiner Hartfuss eigentlich nicht klar ist, welche typischen Rechtsprobleme es beim Auslandsgeschäft gibt. Was kann sich da so ergeben. Auch der Anwalt Kain Zweifel möchte dem Unternehmer ganz schnell zeigen, wie er relativ schnell Lösungen für seine rechtlichen Unsicherheiten bekommen kann, indem er die Lernvideos hier um Rechtsgrundlagen und auch Bücher zum internationalen Wirtschaftsrecht durchgeht. Da ein Bild mehr sagt als 1000 Worte gibt es zur Veranschaulichung meine Tafelbilder. Hier ist mein Tafel, aber das kann ich natürlich hier auf dieser Plattform nicht. Das heißt, Sie werden auch so ähnliche Striche bekommen, das sieht dann so aus. Hier zum Beispiel auf der linken Seite: Unternehmer Heiner Hartfuss sagt, ich möchte grenzüberschreitend tätig werden und Verträge im Ausland schließen. Und dann gibt's natürlich die Frage, welche typischen Rechtsprobleme sind zu beachten? Wie geht man vor? Ist die Klausel wirksam? Dann sagt unser Anwalt, Kain Zweifel, ich rate Ihnen folgendes... So sind meine Fälle aufgebaut. Sie haben einen maximalen Erfolg natürlich immer durch begleitende Aufzeichnungen. Das Gehirn lernt durch aktives Mittun, Mitschreiben. Das ist ratsam, die ersten Gedanken zum Fall zu skizzieren. Während der Onlinevorlesung haben Sie dann weitere Erkenntnisse, die immer gleich aufschreiben und dann vergleichen Sie das mit der abschließenden Lösung im letzten Kapitel. Das wäre so ein Tipp von mir. Übrigens: Echtenamen.de, ein nettes Portal, die Namen der Beteiligten sind tatsächlich real existierenden Personen nachgebildet. Schauen Sie mal im Portal nach. Das dient etwas der Auflockerung, meine Studenten wünschen sich das immer. Aber Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sin rein zufällig und nicht beabsichtigt. Sie kennen diesen Spruch vielleicht. Damit haben Sie schon die erste Lektion geschafft, weiter gehts mit dem Lernvideo IR 0.2 und hier gehts um die Frage, welche Begriffe sind im internationalen Wirtschaftsrecht von Bedeutung? Herzlichen Dank für das Zuschauen.

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