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Transkript 0.1 Wie sind die Lernvideos im Fach Handelsrecht konzipiert?

Herzlich willkommen zu den Lernvideos im Handelsrecht. Dieses ist das Erste, der 4 Startvideos und dort werde ich Ihnen meine Lehrkonzeption vorstellen. Außerdem zeige ich Ihnen, wie die Lernvideos so konzipiert sind. Was erwartet den Studierenden, was erwartet eigentlich der Lehrende, das bin ich. Mein Name ist Thorsten Richter, ich bin Volljurist, habe an der Universität Passau studiert und auch promoviert. Ich war ehemals Anwalt unter anderem in Chemnitz und bin jetzt Professor an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden. Ich habe dort eine Professur für Wirtschaftsrecht und nebenbei betreibe ich auch noch ein Praxisinstitut für Wirtschaftsrecht, wo ich Veröffentlichungen mache, Seminare anbiete und Weiteres. Ja, wie ist Professor Richter am besten zu erreichen? Sie können mir natürlich gerne ein Kommentar auf Sofatutor.com schreiben, Sie können mir eine Mail an meine Hochschuladresse senden oder in der Vorlesung in der Hochschule für Technik und Wirtschaft mich einfach mal ansprechen. Es gibt auch eine Sprechstunde außerhalb der Vorlesungen, hier finden Sie dann die Zeiten, die sind dann dort angegeben. Wen will ich eigentlich erreichen mit meinen Lernvideos? Zunächst mal die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften, die also an Universitäten, Fachhochschulen und Akademien, sich diesem Thema widmen. Aber allerdings alle Studiengänge, in denen Grundzüge des Handelsrechts vermittelt werden, können hieraus einen Nutzen ziehen. Aber auch Praktiker, die sich über die häufigsten Rechtsfragen und aktuellen Urteile informieren wollen, auch die können hier sehr viel lernen. Alle meine Lernvideos haben eine ganz strenge Gliederung, die ist immer die gleiche. Sie sehen das hier von 1 bis 7 und es beginnt immer mit den Lernzielen. Das werden Sie jetzt gleich sehen, das blinkt dann immer ein Zeichen ein und dort werden Sie dann immer sehen, wo Sie gerade sind. Und jetzt sind wir also bei den Lernzielen dieses Startvideos. Was sind also die Lernziele, was verfolge ich? Nun, zu Beginn eines jeden Videos sollen also die Ziele unter der Rubrik Lernziele mal definiert werden. Nur, wenn man das Ziel weiß, hat man auch eine Richtung und dann merkt man auch, wenn man irgendwie falsch irgendwo rausgekommen ist. Am Ende will ich auch die Erreichung ein bisschen überprüfen. Die Lernziele dieses Videos sind also ganz klar: Einmal die Arbeitsweise mit den Fällen soll vorgestellt werden. Der Begriff des Handelsrechts, den werde ich Ihnen hier mal vorstellen, die Bedeutung des Moduls werde ich Ihnen erläutern. Darüber hinaus möchte ich auch, dass der Stoffvermittlung zugrunde liegende System darstellen und ich werde Ihnen ganz viele Beispiele geben, wie also die Lehrkonzeption des Moduls ist. Und wenn Sie dann vollständig diese ganzen Fälle ausarbeiten, dann kann der Lernende auch richtig Sicherheit bei der praktischen Fallbearbeitung im Betrieb später mal bekommen und natürlich auch für die Prüfung. Ich möchte aber auch ein paar Kompetenzen hier mal ansprechen, die ich vermitteln möchte. Folgende Kompetenzen sollen die Lernvideos vermitteln: Zunächst mal geht es um praxisrelevante Rechtskenntnisse, das ist klar. Ich möchte Sie natürlich auch auf Ihre Prüfung vorbereiten, wenn Sie eine hier demnächst haben. Sie sollen juristische Probleme des Handelsrechts erkennen können, also so eine Erkenntnisfähigkeit haben. Sie sollen die Fähigkeit erwerben, einfache Fälle der beruflichen Praxis selbstständig lösen zu können. Und dadurch, dass Sie mir zuhören, meine Worte hören, wie ich so spreche, was für Vokabeln ich benutze, eine Dialogfähigkeit selbst entwickeln, um dann diese handelsrechtlichen Sachverhalte auch mit Juristen und steuerberatenden Berufen zu bearbeiten. Ja, das sind die Lernziele und Kompetenzen. Und dann geht es gleich weiter, denn in jedem meiner Lernvideos gibt es immer einen Fall. Ein kleiner Fall zum Einstieg, das ist bei mir immer üblich, denn so lernt sich aus meiner Sicht am besten. Jede Vorlesung beginnt also mit einem Fall, der bis zum Ende vollständig gelöst werden wird. Dabei sind aber auch ein paar kleine Sachen zu beachten. Das sind reale Fälle, ja Herr Richter stimmt das? Die Fälle sind zum Teil reale Fälle der eigenen Beratungspraxis als Anwalt und Jurist, zum Teil aber auch aus der Rechtssprechung entnommen und nur sehr wenige davon sind reine fiktive Schulfälle. Manchmal geht es eben nicht anders. Schema zur Fallbearbeitung, das sollten Sie haben. Sollten Sie noch kein eigenes Falllösungsschema sich angeeignet haben, ist es ratsam zunächst die Vorlesung durchzuarbeiten, wo das also hier auch mal erklärt wird, wo es also um die Fallbearbeitung geht. Der Sachverhalt wird immer ganz am Anfang gleich geschildert, hier zum Beispiel nenne ich ihn "Immer Ärger mit den AGB´s". Dort gibt es einen Unternehmer Friedhelm Krach aus Hamburg und einen Autohausbesitzer Volker Klapper, der Klapper GmbH aus Chemnitz. Und die sind sich nach tagelangem Beraten endlich einig geworden, welche 10 Autos zu welchem Preis im nächsten Monat geliefert werden sollen. Beide Vertragsparteien haben aber bislang noch keine Geschäfte miteinander getätigt, sodass man sehr vorsichtig agieren will. Das ist also hier zum Beispiel mal ein Sachverhalt. Sie sehen, diese Sachverhalte zeichnen sich durch einen starken Praxisbezug aus. Schließlich will also der Autohausbesitzer hier, Volker Klapper zum Beispiel, von dem Friedhelm Krach eine Unterschrift auf einem Vertragsmuster. Sie sehen es auch rechts hier. Die Quelle habe ich Ihnen auch angegeben. Es gibt also so richtige Formularverträge, die das erstellen. Und an dieses Muster hat der Verkäufer dann auch noch die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" des Zentralverbands des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, abgekürzt ZdK angehängt. Der Verkäufer argumentiert natürlich wie immer, mit dem Kleingedruckten seien alle Probleme, die sich bei Autoverkäufen ergeben können, bestens geregelt. Naja, das werden wir uns dann im Laufe der Lektionen dann später mal immer wieder ansehen, ob das dann auch wirklich so ist. Bestens für beide Seiten, das ist fraglich. Es geht in meinen Fällen auch immer um ganz konkrete Probleme der Praxis. Also hier zum Beispiel sagt der Friedhelm Krach, der Käufer, da kommen mir doch ein paar Vertragsklauseln komisch vor. Zum Beispiel die über den Gerichtsstand, die wollen wir uns mal anschauen. Ich mache sie Ihnen mal ein bisschen größer. Da steht drin, für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus der Geschäftsverbindung mit Kaufleuten einschließlich zu Wechsel- und Scheckforderungen ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Verkäufers. Also immer, wenn Sie irgendwie eine Klage machen möchten, auch als Käufer, dann müssen sie immer zum Ort des Verkäufers gehen. In Ziffer 2 gibt es dann noch eine Regelung, der gleiche Gerichtsstand gilt, wenn der Käufer gar keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat. Also im Ausland seinen Sitz hat oder seinen Wohnsitz verlegt, dann gilt das auch wieder, Verkäufersitz. Und dann im allerletzten Satz, so ganz verschämt, so ganz versteckt zum Schluss, im Übrigen gilt bei Ansprüchen des Verkäufers gegen den Käufer dessen Wohnsitz als Gerichtsstand. Was das bedeutet, das müssen wir uns dann mal im Laufe dieser Lektion anschauen. In jedem meiner Fälle gibt es eine konkrete Frage zum Fall. Hier zum Beispiel nach dem Lesen weiterer Vertragsklauseln ist dem Kunden Friedhelm Krach gar nicht klar, welche typischen Rechtsprobleme sich eigentlich bei Geschäften als Kaufmann ergeben können. Und er bekommt nun Interesse und fragt sich, wie er schnell Lösungen für seine handelsrechtlichen Unsicherheiten bekommen kann. Zum Beispiel indem man sich diese Lernvideos hier anschaut oder auch die Bücher zum Handelsrecht mal ansieht. Bilder sagen mehr als 1000 Worte, das meine ich auch. Zur Veranschaulichung befinden sich nach den Fällen immer so regelmäßig meine Tafelbilder. Natürlich habe ich ja keine Tafel, so sieht es eigentlich bei mir in meiner Vorlesung aus. Das sieht bei Ihnen hier in den Lernvideos dann anders aus, nämlich so. Also hier zum Beispiel links haben wir den Autohausbesitzer Volker Klapper. Wollen Sie bei mir die 10 Pkw bestellen, fragt er. Und rechts auf der rechten Seite haben wir den Unternehmer Friedhelm Krach aus Hamburg, das ist der Kaufinteressent. Ja, ich bestelle die 10 Pkw bei Ihnen. Die Frage, die sich zwischen den beiden jetzt ganz konkret in diesem Fall ergibt, was bedeuten die AGB-Klauseln. Also ganz speziell auch diese Gerichtsstands-Klausel. So, jetzt haben Sie diesen Fall mal gesehen. Wie sieht ein maximaler Erfolg aus, wie können Sie maximalen Erfolg durch meine Lernvideos bekommen? Also, ich meine durch begleitende Aufzeichnung, das muss immer noch sein. Das Gehirn lernt nämlich durch Aktives mittun, mitschreiben, so das es ratsam ist, Ihre ersten Gedanken zu diesem Fall einfach mal kurz skizzieren. Und wenn Sie dann während der online Vorlesung hier weitere Erkenntnisse haben, immer sofort aufschreiben und dann ganz zum Schluss mit der abschließenden Lösung im letzten Kapitel vergleichen. Das ist der maximale Erfolg, der ist dann auch vorprogrammiert. Bitte beachten Sie noch, echte Namen, sind das alles hier echte Namen? Ja, die Namen der Beteiligten sind real existierenden Personen nachgebildet. Das ist alles von dem Portal echtenamen.de entnommen. Die Namen dienen der Auflockerung, aber bitte Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Sie kennen das. Gut, weiter geht es im Handelsrecht dann mit dem Lernvideo 0.2 Was versteht man unter Handelsrecht und welche Bedeutung hat es? Vielen Dank aber schon mal für das Zusehen.

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1 Kommentar
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    gerne habe ich eine frage zu Handelsregister, was für genaue unterschied gibt es zwischen positive und negative publizitäten? definition habe ich einigermassen verstanden,aber die beispiele immer bisschen unklar, es wäre super wenn Sie mir die ausführlich erklären könnten,danke!

    Von Anni71 1, vor fast 3 Jahren