Advent, Advent, 1 Monat weihnachtliche Laufzeit geschenkt.

Nicht bis zur Bescherung warten, Aktion nur gültig bis zum 18.12.2016!

Textversion des Videos

Transkript Volumen – Größe eines Raums

Hallo, ich bin Philipp und will euch heute etwas über den Begriff Volumen erzählen. Da das Volumen eine räumliche Eigenschaft ist, basiert sie auf der Länge. Hierüber solltet Ihr also schon ein bisschen was wissen. Jeder Körper und jedes Objekt um euch herum hat ein Volumen. Aber was bedeutet das genau? Wir wollen herausfinden, was das Volumen für eine Größe ist und welche Rolle es für uns spielt. Danach sehen wir uns an, woher wir überhaupt wissen, was das Volumen mancher Dinge ist. Also wie man das Volumen von Flüssigkeiten und Körpern messen kann. Das Wort Volumen kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet heute so etwas wie "räumliche Ausdehnung". Das heißt, es gibt den Platzbedarf von gewissen Gegenständen und Objekten an. Nimmt etwas mehr Raum ein, so hat es ein größeres Volumen. Die Erde selbst hat also mit Sicherheit ein größeres Volumen als ein Hochhaus oder gar ein Mensch. Im Alltag kennt man das Volumen meist, wenn es um Flüssigkeiten oder Gase geht. Zum Beispiel wenn man beschreiben will, wie viel man an der Tankstelle getankt hat, welche Menge in eine Trinkflasche passt, oder wie viel Sauerstoff ein Taucher noch in seiner Gasflasche hat. Interessant ist auch noch, dass das Volumen von bestimmten Körpern nicht unbedingt absolut festgelegt ist. Das bedeutet, dass man es ändern kann. Zum Beispiel kann man ein Gummibärchen zusammendrücken, dadurch wird es kleiner und nimmt weniger Raum ein und hat ein kleineres Volumen. Unsere weitläufige Aufgabe soll es nun sein, das Volumen eines Gummibärchens zu messen. Doch vorher müssen wir noch kurz klären, was Volumen messen überhaupt bedeutet. Wie sämtliche Messprozesse ist auch das Bestimmen von Volumina, nichts anderes als Vergleichen. Alles, was man benötigt ist, ein Prototyp Volumen, das ist einfach etwas, dessen räumliche Ausdehnung man bereits kennt. Festgelegt wurde dafür ein Würfel, also ein Körper mit 8 Eckpunkten und 12 gleich langen Kanten. Diesen Würfel konnte man nun als Grundlage nehmen, sein Volumen wird über die Kantenlänge festgelegt. Man musste also lediglich eine der 12 Kanten ausmessen und konnte daraus leicht das Volumen bestimmen. Mit einem Trick kann man das für einfache Gegenstände ausnutzen, denn wollte man einen anderen, nicht würfelförmigen Körper ausmessen, so hat man nun versucht, ihn in solche Würfel zu zerlegen. Das hat bei einfachen Figuren gut funktioniert. Dieses kleine Model eines Menschen hier kann man zum Beispiel in 11 Würfel zerlegen und so sein Volumen bestimmen. Denn Würfel lassen sich leicht über die Kantenlängen ausmessen. Doch bei sehr komplizierten Körpern, wie einem Gummibärchen wären hier sehr viele Würfel nötig und das kann man dann wieder schlecht abzählen. Wir benötigen also eine bessere Methode, als unsere abzumessende Gegenstände in Würfel zu zerlegen. Damit wir auch Volumina von komplizierten und krummen Gegenständen, wie einem Gummibärchen messen können. Der einfachste und schnellste Weg ist die Überflussmethode. Das Prinzip ist simpel, wir versuchen nicht unseren komplizierten Körper auszumessen, sondern eine Flüssigkeit wie Wasser. Denn Wasser ist flexibel und passt sich jeder Form perfekt an. So natürlich auch einem Würfel und den können wir leicht ausmessen. Wir brauchen also eine Schüssel. In diese geben wir eine bestimmte Menge an Wasser, von der wir das Volumen kennen. Am besten kann man das Volumen des Wassers vorher mit einem Messbecher bestimmen. Nun markieren wir und merken uns die Wasserhöhe in der Schüssel. Anschließend tauchen wir nun unser Gummibärchen ein. Es ist aber darauf zu achten, dass es wirklich vollständig unter Wasser ist, denn wird ein Körper unter Wasser gedrückt, so verdrängt er einen Teil davon, weil da, wo vorher das Wasser war, ja nun der Körper ist. Der Wasserstand wird also steigen. Als Nächstes nehmen wir eine zweite Schüssel und in die gießen wir das überschüssige Wasser ab. So lange, bis der Wasserstand in der ersten Schüssel wieder bei der vorher gemerkten Markierung ist. Das Wasser in der zweiten Schüssel hat nun genau die gleiche räumliche Ausdehnung wie unser auszumessendes Gummibärchen. Und da die Form des Wassers sich genau wie es zum Beispiel Luft tut dem Gefäß anpasst, können wir es zum Beispiel in ein würfelförmiges Behältnis gießen. Und wir wissen ja genau, wie man einen Würfel ausmisst. Nämlich über die Kantenlänge. So können wir zwar über einen Umweg, aber doch recht leicht das Volumen von nahezu allem ausmessen, es muss nur in eine Schüssel passen. Wir wissen nun also, wie man die Volumina von Körpern und flexiblen Stoffen wie Wasser oder Luft messen kann. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Schauen und wünsche euch noch einen schönen Tag. Euer Philipp.

Informationen zum Video
9 Kommentare
  1. Default

    scheise

    Von P Dobrikov, vor 4 Tagen
  2. Default

    Es war sehr gut erklärt. Ich habe es auch gut verstanden und ich hoffe das jetzt auch meine Physiknote besser wird :-)

    Von Uwa Privat, vor etwa einem Monat
  3. Default

    Sie haben es super super super erklär ;-)

    Von Daro Gro, vor 8 Monaten
  4. Default

    Ich finde du konntest super erklären :)

    Von Bineklinge, vor 9 Monaten
  5. Default

    Sehr gut erklärt aber man könnte das Gummibärchen auch direkt in den Messbecher packen...

    Von Cilly M., vor etwa einem Jahr
  1. Default

    In der Schule haben wir das auch mit dem Wasser gemacht

    Von Löwe, vor etwa 4 Jahren
  2. 1349598204657

    mf

    Von Harun A., vor mehr als 4 Jahren
  3. 2

    immer gerne :)

    Von Philip Rupp, vor mehr als 4 Jahren
  4. Default

    war sehr sehr gut erklärt. ich kam super mit. vielen dank

    Von Isabell2000, vor mehr als 4 Jahren
Mehr Kommentare