Advent, Advent, 1 Monat weihnachtliche Laufzeit geschenkt.

Nicht bis zur Bescherung warten, Aktion nur gültig bis zum 18.12.2016!

Reibung 05:19 min

Textversion des Videos

Transkript Reibung

Hallo! Heute wollen wir uns mit dem Thema Reibung beschäftigen, dazu werden wir 3 Fragen untersuchen: 1. Was ist Reibung überhaupt? 2. Wozu benötigen wir sie? und 3. Wobei stört sie uns?   Als 1. überlegen wir uns was Reibung ist. Man bezeichnet als Reibung das Phänomen, dass man 2 Körper, die sich berühren, nicht beliebig leicht gegeneinander verschieben kann. Um das besser zu verstehen, betrachten wir ein Beispiel. Das ist Fritz, Fritz möchte gern seinen Schlitten über den Schnee ziehen. Allerdings reicht es dafür nicht aus, wenn er nur ganz leicht an der Schnur zieht. Er muss sich zwar dann nicht anstrengen, aber dafür bewegt sich  auch der Schlitten nicht. Erst wenn er genug Kraft aufwendet, fährt der Schlitten los. Woran liegt das? An der Grenzfläche zwischen dem Schlitten und dem Schnee wirkt eine Kraft, die Reibungskraft. Diese muss Fritz überwinden, um den Schlitten zu bewegen. Wie groß die Reibungskraft ist, hängt von der Normalkraft zwischen den Reibungsflächen ab. Die Normalkraft, das ist die Kraft, die senkrecht zum Boden auf einen Körper wirkt. In diesem Fall ist also die Kraft, die den Schlitten auf den Schnee drückt, die Gravitationskraft. Wir erinnern uns, dass die Formel für die Gravitationskraft FG=m×g lautet. Sie ist also umso größer, je größer die Masse eines Körpers ist. Also ist auch die Normalkraft, die hier gleich der Gravitationskraft m×g ist dann größer. Wir können festhalten, dass die Reibungskraft direkt abhängig ist von der Normalkraft. Da die Normalkraft von der Masse abhängt, ist die Reibung größer, wenn ein schwerer Mensch auf dem Schlitten sitzt, als wenn der Schlitten leer ist. Neben der Normalkraft gibt es aber noch einen weiteren Faktor, der bestimmt wie stark die Reibung ist. Das ist das Material der Flächen, zwischen denen die Reibung stattfindet. Fritz zum Beispiel wird seinen Schlitten wesentlich lieber über den Schnee ziehen, denn die Reibung zwischen Schnee und Schlittenkufen ist wesentlich geringer als die Reibung zwischen Schlittenkufen und Straße. Also muss er auf dem Schnee weniger Arbeit aufwenden, um seinen Schlitten zu bewegen. Wir wissen jetzt also, dass wir auch eine Materialkonstante berücksichtigen müssen. Wir bezeichnen diese Materialkonstante mit dem griechischen Buchstaben mü und dem Index R. Setzen wir die Informationen über die Materialkonstante und die Normalkraft zusammen, so erhalten wir die Formel für die Reibungskraft FR=?r×FN. Nachdem wir verstanden haben, was Reibung ist, kommen wir zu unserer 2. Frage:   Wozu benötigen wir Reibung? Dazu wollen wir einige Beispiele betrachten. Stellen wir uns vor, wir möchten ein Auto an einem Abhang parken. Wenn es keine Reibung gäbe, würde es trotz angezogener Bremsen einfach den Abhang herabrutschen. Aber die Reibung zwischen den Reifen und dem Asphalt sorgt dafür, dass unser Auto stehen bleibt. Aber auch, wenn wir ein Fahrrad auf einer normalen Straße bremsen wollen, benötigen wir die Reibung. Zwei Bremsbacken halten die Reifen fest, sodass sie sich nicht mehr weiter drehen können. Ohne Reibung würden die Reifen einfach zwischen den Bremsbacken durchrutschen. Eine weitere Situation, in der wir die Reibung benötigen ist, wenn wir mit dem Auto eine Kurve fahren möchten. Gäbe es dann keine Reibung, würden wir einfach geradeaus rutschen und im Straßengraben landen, so wie es im Winter ja auch manchmal passiert, weil die Reibung zwischen dem Eis und den Autoreifen viel kleiner ist, als die zwischen dem trockenen Asphalt und den Autoreifen. Ist die Reibung aber groß genug, so können wir sicher um die Kurve fahren.   Es gibt aber auch Situationen, in denen Reibung stört, zum Beispiel, wenn Fritz seinen Schlitten über die Straße ziehen muss und dafür viel Kraft aufwenden muss. Oder aber, wenn wir möchten, dass sich ein Rad um eine Achse dreht. Durch die Reibung zwischen Achse und Rad wird die Drehung abgebremst. Man muss also zusätzliche Arbeit aufbringen, um das Rad in Bewegung zu setzen. Darum benutzt man Schmiermittel, die weniger Reibung haben und dadurch die Drehung erleichtern. Nachdem wir gesehen haben, wo Reibung uns stört und wo sie uns hilft, können wir zusammenfassen, was wir heute gelernt haben. Die Formel für die Reibungskraft lautet FR=?R×FN. Und wir haben gelernt, dass uns Reibung häufig stört, dass sie uns zwingt, mehr zu arbeiten, als es ohne sie nötig wäre. Aber wir haben auch gelernt, dass unser Alltag ohne sie ganz anders wäre. Das war es zum Thema Reibung. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Informationen zum Video
5 Kommentare
  1. Dsci0565

    gutes video aber man hört störgereuche vieleicht mikroschutz kaufen :D

    Von Erik E., vor 2 Monaten
  2. Default

    Grundsätzlich gut erklärt. Jedoch hat die Normalkraft Fn die falsche Richtung und setzt am falschen Punkt an...

    Von Benjamin R., vor etwa 3 Jahren
  3. Ipad 15871 animals tiger baby tiger

    gute beispiele!!!:)

    Von Anna H., vor mehr als 3 Jahren
  4. Ipad 15871 animals tiger baby tiger

    ich finde das video super weil es viele formeln enthällt. ich verstehe nämlich die formeln am wenigsten!!:):)

    Von Anna H., vor mehr als 3 Jahren
  5. Default

    Ich kann bei dem Video nur den Ton hören.

    Von Mayama, vor fast 5 Jahren