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Reflexion 07:51 min

Textversion des Videos

Transkript Reflexion

Hallöchen, in diesem Video möchte ich mit euch die Fragen klären: 1. Warum sehen wir eigentlich Objekte in unserer Umgebung? und 2. Wie funktioniert ein Spiegel? Naja, und diese beiden Fragen haben ganz viel mit Reflexion des Lichtes zu tun. Darum geht's also in diesem Video. Also zunächst zur ersten Frage. Warum sehen wir zum Beispiel dieses Auto hier? Stellen wir das mal an einem Modell dar. Die Lichtstrahlen, zum Beispiel der Sonne, treffen parallel auf das Auto. Ja, und was passiert jetzt mit diesen Lichtstrahlen? Ein Teil des Lichts wird vom Auto absorbiert, das heißt, es wird verschluckt, und es wird zum Beispiel umgewandelt in Wärme. Aber ein anderer Teil des Lichts und das ist erst das Interessante, wird von der Autooberfläche zurückgeworfen und zwar in alle nur denkbaren Richtungen. Man sagt, es wird diffus zurückgeworfen. Man spricht dabei von diffuser Reflexion. Und wann findet diffuse Reflexion statt? Immer dann, wenn das Objekt im Gegensatz zur Wellenlänge eine raue Oberfläche hat, also das heißt, eigentlich bei allen Objekten in unserer Umgebung, außer bei schwarzen Objekten. Die absorbieren nämlich das Licht vollständig. Und weiße Objekte absorbieren es gar nicht. Und wie ist das nun mit dem Sehen? An diesem Ort befindet sich unser Auge und wir sehen schon, einige der Lichtstrahlen zeigen in Richtung des Auges und diese treffen dann auf unsere Netzhaut und dann sehen wir genau diesen Punkt des Autos. Naja und in Wirklichkeit treffen von fast jedem Punkt des Autos aus die Lichtstrahlen in unser Auge. Und so kann sich unser Gehirn dann ein gutes Bild von dem Auto machen. Deswegen sehen wir also Objekte in unserer Umgebung. So, das war die Frage 1 zum Thema "Diffuse Reflexion". Kommen wir nun zur zweiten Frage: Wie funktioniert ein Spiegel? So, also hier blau haben wir einen Spiegel und hier ist eine Kerze und wir wollen nun mal betrachten, wie sich diese Kerze spiegelt. Gehen wir mal vom obersten Punkt der Kerze aus. Dieser sendet einen Lichtstrahl in Richtung Spiegel aus. Und dieser Lichtstrahl trifft auf den Spiegel mit einem bestimmten Einfallswinkel. Und wie misst man den Einfallswinkel? Bei Spiegeln tut man das immer von dieser Linie aus, die senkrecht auf dem Spiegel steht. Man nennt sie das Lot. Jetzt messen wir mal den Winkel, aha, der Winkel α ist in unserem Fall 30° groß. So, und jetzt ist die Frage: Wie wird der Lichtstrahl gespiegelt? Das heißt, wie groß ist sein Ausfallswinkel β? Naja, und bei der Reflexion gilt, dass der Ausfallswinkel genau so groß ist wie der Einfallswinkel. Das heißt, auch β = 30°. Das können wir auch hier jetzt mal einzeichnen. Ja und dieser gespiegelte Lichtstrahl trifft dann auf unser Auge. Erst dem Gesetz gefolgt: Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel, also α = β und das ist das Reflexionsgesetz und zwar der erste Teil davon. Und der zweite Teil des Reflexionsgesetzes besagt Folgendes: Der Einfallswinkel, das Lot und der Ausfallswinkel liegen in einer Ebene. Das heißt, würde ich hier ein Stück Pappe raufpacken, dann würden alle drei Linien genau auf der Pappe liegen. Hier in 2-D ist das ganz klar, dass das so ist. Befindet man sich allerdings in einem dreidimensionalen Raum, wie man das ja auch normalerweise tut, so ist das nicht mehr so ganz klar. Das also zu den Reflexionsgesetzen. Nun wollen wir mal dazu kommen, was man denn jetzt nun wirklich im Spiegel sieht. Also die Kerzenspitze sendet ja nicht nur diesen einen Strahl hier aus, sie sendet zum Beispiel auch diesen Strahl aus, der auch nach dem Reflexionsgesetz reflektiert wird. Dieser geht an unserem Auge vorbei. Die Kerze kann aber auch diesen Strahl hier aussenden, der zwischen den beiden anderen liegt. Aha und dieser trifft in unser Auge. Also wir haben nun zwei Strahlen gefunden, die unsere Netzhaut treffen. Und wenn man diese reflektierten Strahlen nun nach hinten verlängert, hier mal gestrichelt dargestellt, weil es ja keine wirklichen Strahlen sind, dann findet man irgendwann einmal einen Punkt, an dem sie sich treffen. Und genau diese Verlängerung macht unser Gehirn auch, denn es weiß ja nicht, dass die Strahlen gespiegelt wurden und dann entsteht an diesem Punkt hinter dem Spiegel ein virtuelles Bild. Virtuell deswegen, weil die Strahlen hinter dem Spiegel ja nicht in Wirklichkeit existieren. Und welche Eigenschaften hat nun dieses virtuelle Bild? Ihr seht vielleicht, dass der Spiegel genau die Aufgabe einer Spiegelachse hat, die ihr ja schon aus dem Mathematikunterricht kennt. Das heißt, das virtuelle Bild hat genau dieselbe Größe wie das Originalobjekt. Außerdem hat es genau dieselbe Entfernung vom Spiegel wie das Original, allerdings sehen wir das virtuelle Bild spiegelverkehrt. Das heißt, der Punkt, der hier sich links befindet, befindet sich im Original eigentlich rechts. Das heißt, wenn wir uns im Spiegel betrachten, sehen wir uns nie so, wie die anderen uns sehen und plötzlich sind wir statt Rechtshänder Linkshänder. Und noch ein interessanter Aspekt. Egal, wo sich unser Auge befindet, wenn die Kerze an derselben Stelle stehen bleibt, bleibt auch das virtuelle Bild immer an derselben Stelle, außer wenn sich unser Auge hinter dem Spiegel befindet, dann sehen wir kein Spiegelbild. Naja, das ist eigentlich logisch, oder? So, das war's erst mal von mir zum Thema Reflexion. Also, ihr wisst jetzt, was gerichtete Reflexion ist, also Reflexion an einem Spiegel, wo gilt Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, also α = β. Und ihr wisst auch, was diffuse Reflexion ist, das heißt, wenn ein Lichtbündel ein Auto trifft, wird dieses in alle Richtungen reflektiert, deswegen sehen wir das Auto. Viele Dank fürs Zugucken. Tschüss.    

Informationen zum Video
30 Kommentare
  1. Default

    sehr hilfreich

    Von Kathrinbalge, vor 8 Monaten
  2. Default

    Gut

    Von Rosageige, vor 11 Monaten
  3. Default

    Reflexion heißt "Nachdenken", Reflektion ist das, worum es hier geht - oder?

    Von Kerstinknapp, vor etwa einem Jahr
  4. Default

    Danke!war sehr hilfreich :) :v

    Von Salah Al Din D., vor fast 2 Jahren
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    Von Khujanov, vor fast 2 Jahren
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    Hab in LK eine 2

    Von Khujanov, vor fast 2 Jahren
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    Danke ich hab es teilweiseverstanden

    Von Khujanov, vor fast 2 Jahren
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    Von Lucy F., vor etwa 2 Jahren
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    Von Lucy F., vor etwa 2 Jahren
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    Sehr gut

    Von Mahmood Rohan, vor etwa 2 Jahren
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    Super!

    Von Sonnenschein2001, vor mehr als 2 Jahren
  7. Maximilian

    @Dedebatman: Eigentlich sendet die Kerze unendlich viele Lichtstrahlen in alle Richtungen aus. Hier wird ja nur der 1 Lichtstrahl betrachtet, der nach der Reflexion in das Auge fällt.
    Würdest du den Lichtstrahl etwas steiler an den Spiegel zeichen, dann würde er nach der Reflexion nicht mehr ins Auge fallen bzw. du müsstest das Auge woanders hinlegen.
    Wichtig ist hierbei nur, dass du je nach Situation den Einfallswinkel misst und dann einen gleichgroßen Ausfallswinkel anträgst.

    Von Maximilian T., vor mehr als 2 Jahren
  8. Default

    Zu Frage 2, Wie ein Spiegel funktoniert.
    Woher weiß ich, wie steil er zum Spiegel hingerichtet ist?
    Oder kann man ihn so steil zum Lot einzeichnen wie man will?

    Von Dedebatman, vor mehr als 2 Jahren
  9. Maximilian

    Tja, laut dem DUDEN wird die "Reflexion" mit x und das "reflektieren" mit kt geschrieben.
    Das Wort kommt vom Lateinischen "reflectere" und aus der Wortbildung ergeben sich diese zwei Varianten...
    Grüße, Max

    Von Maximilian T., vor mehr als 2 Jahren
  10. Default

    Sagt man nich reflektion ?! :D

    Von K Bidenbach, vor mehr als 2 Jahren
  11. Default

    Sehr hilfreich :)

    Von Ks Klaus Streit, vor fast 3 Jahren
  12. Default

    Sehr gutes Video.
    Sehr gut erklärt.
    Hat mir wirklich geholfen,
    DANKE ! ;)

    Von N Knaepper, vor etwa 3 Jahren
  13. Default

    gut

    Von M Martens Renner, vor etwa 3 Jahren
  14. Default

    sehr sehr gut !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Henne67, vor etwa 3 Jahren
  15. Default

    sehr gut !!! ;)

    Von Henne67, vor etwa 3 Jahren
  16. Default

    war gut

    Von Henne67, vor etwa 3 Jahren
  17. Default

    DANKE!!

    Von Hassan K., vor mehr als 3 Jahren
  18. Default

    Wie alle Videos von Sandra Haufe ausgezeichnet. Wenn aus dem Gehürn noch ein Gehirn werden würde, aus vürtuell virtuell und am Ende gar aus der Würklichkeit eine Wirklichkeit, wäre würklich alles perfekt.

    Von Libro E Musica, vor mehr als 3 Jahren
  19. Default

    Sehr gut

    Von Chris Engelhardt, vor fast 4 Jahren
  20. Default

    Dieses Video wirde richtig gut erklärt.
    Es macht auch wegen den bunten Farben richtig viel Spaß beim zuschauen!

    Von Spatz007, vor fast 4 Jahren
  21. Default

    das video hat mir sehr weitergeholfen und jetzt verstehe ich es endlich. aber da ist ein schriftlicher fehler bei 4:38. da schreiben sie anstatt "Reflexionsgesetz", "gestz". das wollte ich nur sagen. aber sonst war es echt super :D

    Von Prayer Koesters, vor fast 4 Jahren
  22. Default

    Aber man kann schwarze Objekte doch auch sehen
    Gutes Video

    Von Fallschirm, vor fast 4 Jahren
  23. Default

    echt gut

    Von Yaluem, vor etwa 4 Jahren
  24. Default

    Danke,hat mir viel geholfen :)

    Von Bellacool, vor mehr als 4 Jahren
  25. Default

    super!

    Von Mac81, vor mehr als 6 Jahren
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