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Permanentmagnete 06:21 min

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Transkript Permanentmagnete

Hallo und willkommen! An vielen Tafeln hängen sie, an Kühlschränken halten sie Fotos fest und manchmal verschließen sie sogar Portemonnaies. Überall findet man heutzutage Magnete! Ich will dir in diesem Video erklären, was einen Magneten ausmacht und warum Magnete eigentlich an der Kühlschranktür haften bleiben.

Videoübersicht

Dazu werde ich dir am Anfang verschiedene Bauformen von Magneten vorstellen. Danach werden wir uns ansehen, wie man Magnete überhaupt herstellen kann und was permanente und remanente Magnete sind. Und der letzte Punkt in diesem Video befasst sich mit der Frage wie man einen Magneten entmagnetisieren kann.

Stabmagnet und Hufeisenmagnet

Fangen wir also an. Die wohl einfachste Bauform eines Magneten ist der Stabmagnet. Wie jeder Magnet hat er einen Nordpol und einen Südpol, hier mit N und S abgekürzt. Meistens wird der Nordpol Rot und der Südpol Grün gekennzeichnet. Etwas komplizierter sieht der Hufeisenmagnet aus. Dieser wird auch U-Magnet genannt und ähnelt eben einem Hufeisen, beziehungsweise dem Buchstaben U. Nord- und Südpol befinden sich hier an den beiden Armen des Hufeisens.

Scheibenmagnet

Das hier ist ein Scheibenmagnet. Errätst du wo hier Nord- und Südpol liegen? Es gibt zwar mehrere Varianten, aber meistens sind die Pole hier geformt wie zwei runde Platten, die aufeinander liegen. Natürlich kann man sich Magnete in allen möglichen Bauformen denken, aber diese hier sind die häufigsten. Aber wie kann man eigentlich einen Magneten herstellen, und was bedeuten die Begriffe permanente und remanente Magnete?

Alles beginnt mit einem Stück Metall. Im Inneren können wir uns kleine Elementarmagnete als Modelle vorstellen. Zur besseren Anschaulichkeit wird ihr Nordpol in Rot und ihr Südpol in Grün dargestellt. Anfänglich sind diese Elementarmagnete ungeordnet. Sie zeigen in alle Richtungen und ihre Wirkungen heben sich gegenseitig auf. Doch hält man nun einen Magneten in die Nähe des Metallstücks, so wirken Kräfte auf die Elementarmagnete. Sie richten sich aus und ordnen sich. Das Metallstück wird selbst zum Magneten; es wurde magnetisiert.

Remanenter Magnetismus

Doch was passiert, wenn man den Magneten wieder von dem Stück Metall entfernt? Das hängt von dem Material ab. Bei einigen Materialien bewegen sich die Elementarmagnete und sind schnell wieder ungeordnet. Das Metallstück wirkt also nur magnetisch, solange ein anderer Magnet in der Nähe ist. Man spricht hierbei von vorübergehendem oder remanenten Magnetismus.

Ein Beispiel ist die Tür eines Kühlschranks. Hält man einen Magneten in ihre Nähe, so wird dir Tür magnetisiert und zieht den Magneten an, aber nur solange dieser in ihrer Nähe ist. Die Kühlschranktür selbst ist also ein Remanentmagnet. Es gibt aber auch Materialien, bei denen die Elementarmagnete sehr lange geordnet bleiben, auch wenn der Magnet schon lange nicht mehr in ihrer Nähe ist.

Magnetische Härte

Diese magnetisierten Metalle nennt man Permanentmagneten. Jeder Tafelmagnet und jeder Kühlschrankmagnet ist ein solcher magnetisierter Permanentmagnet. Hierbei gibt es den Begriff der magnetische Härte. Ein magnetisch hartes Material nennt man permanent magnetisch, also anhaltend. Magnetisch weiche Materialien sind remanent magnetisch, also nur vorübergehend magnetisiert.

Das Innere der Kühlschranktür besteht aus so einem magnetisch weichen Material. Die Tür ist nur solange magnetisch, wie ein anderer Magnet in ihrer Nähe ist. Wenn man nun so einen Permanentmagneten hat, gibt es eine Möglichkeit ihn zu entmagnetisieren? Also wieder ein unmagnetisches Stück Metall aus ihm zu machen? Ja, es gibt hierfür ein paar ganz einfache Methoden!

Entmagnetisierung

Alles was man tun muss, ist die Elementarmagnete des Metalls wieder durcheinander zu bringen. Hierzu kann man zum Beispiel die Temperatur erhöhen. Starke Erschütterungen schwächen auch die Magnetisierung von Magneten. Oder man kann andere Magnete nutzen um die Elementarmagnete in alle möglichen Richtungen auszurichten und das Metall zu entmagnetisieren.

Zusammenfassung zu Permanentmagneten

Fassen wir nochmal das gelernte zusammen: Wir haben uns die unterschiedlichen Bauformen von Magneten angesehen, vom Stabmagneten bis zum Scheibenmagnet. Danach haben wir uns angesehen wie man ein Stück Metall magnetisieren kann. Hierbei haben wir zwischen magnetisch harten und magnetisch weichen Materialien unterschieden.

Permanentmagnete bestehen aus magnetisch harten Materialien und sind nur sehr schwer wieder zu entmagnetisieren. Magnetisch weiche Stoffe hingegen werden sehr schnell entmagnetisiert. Sie sind meist nur so lange magnetisch, wie ein anderer Magnet in ihrer Nähe ist. Man spricht dabei von remanentem Magnetismus.

Wenn ihr einen alten Kühlschrankmagneten habt, könnt ihr ja mal versuchen ihn zu entmagnetisieren, bis der Magnet nicht mehr am Kühlschrank hält. Also viel Spaß dabei!

Informationen zum Video
1 Kommentar
  1. Default

    hat geholfen

    Von Ma Elsner, vor fast 2 Jahren