Gasgesetze 05:58 min

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Transkript Gasgesetze

Hallo, in diesem Video geht es um die Gasgesetzte. Es gibt 2 Wichtige, die wir hier behandeln wollen.  Das erste Gesetz von Gay-Lussac und das zweite Gesetz von Boyle-Mariotte. Das sind die Namen von denjenigen Physikern, die diese Gesetze herausgefunden haben. Sie lebten schon im 17. und 18. Jahrhundert. Zunächst also das Gesetz von Gay-Lussac. Wir wollen das Gesetz zunächst mal praktisch nachvollziehen. Wir haben hier ein Behältnis mit Wasser und in das haben wir ein Reagenzglas falsch rum reingesetzt. Es hat sich dann teilweise mit Wasser gefüllt. Im oberen Teil des Reagenzglases befindet sich Luft. Diese Luft wollen wir nun erwärmen, zum Beispiel mit unseren Händen und dann wissen wir ja bereits, was geschieht. Das Gas dehnt sich bei Erhitzung aus und dann drückt es das Wasser nach unten und daran können wir auch sehen, um wie viel es sich ausgedehnt hat. Das Temperatur und Volumen des Gases zusammenhängen, wussten wir ja bereits. Aber wie genau ist denn jetzt die Abhängigkeit von der Temperatur zum Volumen? Mit unserem Aufbau können wir das leider nicht herausfinden, denn der Druck des Wassers auf die Luft im Reagenzglas ändert sich, wenn sich das Volumen der Luft ändert und das tut es ja, wenn es erhitzt wird. Deswegen gibt es andere Aufbauten und die zeigen, wenn sich die Temperatur verdoppelt, dann verdoppelt sich auch das Volumen, und wenn sich die Temperatur verdreifacht, dann verdreifacht sich auch das Volumen. Das sieht ganz danach aus, als wäre T - die Temperatur proportional zu V dem Volumen. Wenn man das noch umformt, erhält man T/V=constant und das ist unser erstes Gesetz. Das Gesetz von Gay-Lussac Kommen wir nun zum zweiten Punkt Dem Gesetz von Boyle - Mariotte Betrachten wir auch hier mal das Prinzip: Wenn wir hier auf das Wasser auf irgendeine Weise Druck ausüben, dann steigt das Wasser im Reagenzglas - was passiert mit dem Gas, wenn wir auf dieses Druck ausüben? Es hat keine andere Chance, das Gas wird komprimiert, das heißt, es wird zusammengedrückt. Man kann sich das so vorstellen: Hier in diesem großen Ring haben die Teilchen viel Platz und können sich sehr frei bewegen. Verringert sich nun aber dieses Volumen, dann haben die einzelnen Teilchen nicht mehr so viel Platz. Es wird also insgesamt enger und alle Teilchen werden öfter gegeneinanderstoßen. Das ist anders, als bei Flüssigkeiten, diese lassen sich sehr schwer oder gar nicht komprimieren. Okay - wir sehen, eine Abhängigkeit ist wohl da. Aber wie genau lautet die Abhängigkeit zwischen Druck und Volumen? Hier hat man festgestellt, dass wenn man den Druck verdoppelt, dann halbiert sich das Volumen, und wenn man den Druck auf das Gas verdreifacht, dann nimmt das Gas nur noch 1/3 des Platzes ein, den er vorher eingenommen hat. Daraus folgt dann: dass offensichtlich der Druck P umgekehrt proportional ist zu V Also, je größer der Druck, desto kleiner das Volumen des Gases. Das kann man auch so schreiben: P×V=constant Und genau das, ist das Gesetz von Boyle-Mariotte Also: Wir haben hier ein Volumen Gas, zum Beispiel Luft Wenn der Druck konstant bleibt und wie es auf eine bestimmte Temperatur erhitzen, dann gilt das Gesetz von Gay-Lussac. Das Volumen vergrößert sich also immer mehr, je mehr wie es erhitzen. Und, wenn nun die Temperatur konstant bleibt und wir einen Druck auf das Gas ausüben, dann gilt das Gesetz von Boyle-Mariotte Das Volumen des Gases verringert sich immer mehr, je mehr Druck wir auf dieses ausüben. Also noch ein letztes Mal die Formel: bei idealen Gasen gilt: Das Produkt aus Volumen und Druck auf das Gas sind konstant und der Quotient aus Volumen und Temperatur des Gases sind ebenfalls konstant. Ich hoffe, das Video konnte euch helfen.  

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2 Kommentare
  1. Default

    am anfang hast du geschrieben, dass T/V= const. ist aber am Ende steht das V/T =const. Macht das einen Unterschied?
    das Video hat mir auch sehr weitergeholfen, danke! :)

    Von Tamaralechner4, vor mehr als einem Jahr
  2. Img 1366

    Danke habe endlich verstanden :D

    Von Greenhill21, vor mehr als einem Jahr