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1 Kommentar
  1. Who is who 3

    Hallo Hood Of Mercy,
    hier hast du gleich mehrere Besonderheiten des Verbs potiri angesprochen.
    1) Zum einen steht potiri immer mit dem Ablativus instrumenti: oppido potiri - sich einer Stadt bemächtigen (da wiederum gibt es eine einzige Ausnahme in der Wendung: rerum potiri (Gen.) - sich der Herrschaft bemächtigen).
    2) potiri kann die nd-Formen auf zwei Arten bilden: mit dem Bindevokal -e- (wie üblich), oder teilweise auch mit -u-. Die nd-Formen mit dem -e- gibt es überall, während hingegen die Formen mit -u- eher beim Gerundivum auftauchen. Das musst du dir aber nicht unbedingt merken. Wenn du selbst das Gerundium von potiri bildest, schreib einfach potiendum, potiendi usw. (Das hat der Tutor hier auch ein bisschen durcheinander gewürfelt.)
    3) Die Deponentien, die mit Ablativ stehen (neben potiri sind das die Verben uti - gebrauchen, frui - genießen, fungi - verwalten, und vesci - sich nähren von etw.) werden in der Gerundivkonstruktion wie transitive Verben behandelt. Deswegen stehen hier beide Wörter (castrorum und potiendorum) KNG-kongruent im Genitiv Plural. Im Gerundium steht dann wieder das seltene Ablativobjekt, welches potiri nun einmal hat und deswegen heißt es: spes castris potiendi.
    Ich hoffe, das hat dich nicht zusätzlich verwirrt. Aber du hast dir nun einmal DAS Ausnahmeverb des Videos herausgesucht, um deine Fragen zu stellen :)
    Liebe Grüße

    Von Carolin Wallura, vor etwa einem Jahr