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7 Kommentare
  1. Who is who 3

    Vielen Dank für deinen aufmerksamen Hinweis! Der Fehler ist soeben behoben worden.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Wallura, vor etwa einem Jahr
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    Nochmals herzlichen Dank für das klar strukturierte Video.
    Bei Übung 4, glaube ich, hat sich im Satz 1 ein kleiner Druckfehler eingeschlichen: Da steht "Cato viv u u s", was sicherlich "vivus" sein sollte.
    Beste Grüße!

    Von Eemilelv, vor etwa einem Jahr
  3. Default

    Vielen Dank Matthias-Vogel für die Hinweise, insbesondere die Unterscheidung von „notwendigem und nicht-notwendigem Prädikativum im Deutschen. Ich habe das Prädikatsnomen deshalb nicht als Prädikativum angesehen, weil im Video von HAUPT-/VOLLVERBEN die Rede war. In „Puer iratus est“ ist aber „iratus“ mit der Kopula „est“ verknüpft, das ja kein (!) Hauptverb ist. Entsprechend sind die Verben „bleiben“, „heißen“ etc. keine („souveränen“) Hauptverben.
    Im Beispiel „Puer iratus ridet“ ist „ridet“ sehr wohl ein Vollverb und damit „irratus“ ein Prädikativum, da es den seelischen Zustand des Jungen während der Zeitspanne seines Lachens angibt, aber keine dauernde Eigenschaft des Jungen unterstellt, worauf aber ein Prädikatsnomen wie auch ein Attribut hinweist.
    Nun muss ich gestehen, dass ich die deutsche Sprache als Fremdsprache gelernt habe und es immer wieder geschieht, dass ich genaue Unterscheidungen oft nicht parat habe. – Gibt es eine gute deutsche Grammatik, die auf derartige Feinheiten eingeht?
    Auf jeden Fall bedanke ich mich herzlich für die Erklärungen.
    Beste Grüße
    Eemilelv

    Von Eemilelv, vor mehr als einem Jahr
  4. Matthias redaktion

    Hallo Eemilelv,
    auch im Deutschen gibt es das Prädikativum. Hier gibt es das notwendige und nicht-notwendige Prädikativum.
    Als "notwendiges" Prädikativum bezeichnet man das Prädikatsnomen. Du kennst das vielleicht aus dem Lateinischen: "Puer iratus est" - Der Junge ist zornig. Hier kann man "iratus / zornig" nicht weglassen, weil es Teil des Prädikats ist. Im Deutschen ist das so bei den Verben "sein", "bleiben", "heißen", "als etwas gelten".
    Spricht man im Deutschen vom "nicht-notwendigen" Prädikativum, ist meistens das gemeint, was du hier im Video gelernt hast. Zum Beispiel: "Puer iratus ridet" - "Der Junge lacht zornig". Hier ist "iratus/ zornig" nicht notwendig, man kann es weglassen.
    Du hast aber recht, dass es im Deutschen oft eher adverbial ausgedrückt wird. Man unterscheidet hier nicht so klar wie im Lateinischen.
    Liebe Grüße
    Die Redaktion

    Von Matthias V., vor mehr als einem Jahr
  5. Default

    Liebe Juno,
    die Thematik ist anhand der Beispiele recht verständlich erklärt.
    Danke!
    Das Prädikativum erscheint in deutschen Grammatiken nicht so ausdrücklich; hier wird das Prädikat wohl eher adverbial modifiziert. Sehe ich das richtig?

    Von Eemilelv, vor mehr als einem Jahr
  1. Matthias redaktion

    Hallo Userin Jasmin,
    "suos" ist der Akkusativ Plural zu "suus, -a, -um" - "sein", dem Possessivpronomen.
    Man kann das Possessivpronomen auch wie ein Substantiv verwenden: im Plural bedeutet "sui" wörtlich "die Seinen", also: seine Leute, die Leute, die zu ihm gehören.
    Reverti bildet das Perfekt entweder Passiv oder Aktiv: "er kehrte zurück" kann entweder "reversus sum" oder "revertit" heißen.
    Die Form "revertit" kann man also sowohl mit Präsens oder Perfekt übersetzen - im Perfekt wird das "i" nur lang gesprochen.

    Liebe Grüße
    die Redaktion

    Von Matthias V., vor mehr als 2 Jahren
  2. Default

    wo taucht den bitte in dem ersten beispielsatz "seine Leute" auf? und wieso wird der satz im präteritum übersetzt wenn das prädikat im präsens steht?

    Von Jasmin Jat, vor mehr als 2 Jahren
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