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Transkript Adverbialpronomen „y“ und „en“ – Überblick

Salut, comment vas-tu ?

Heute lernen wir zwei neue Pronomen der französischen Sprache kennen: Die Adverbialpronomen y und en.

  • Tu as des questions ?
  • Oui, j’en ai beaucoup.
  • D’accord, on y va !

Diese beiden Pronomen sind so kurz, dass man sie fast übersehen könnte. Aber für die französische Sprache sind sie sehr wichtig und begegnen uns oft. Nur - wofür benötigt man sie eigentlich? Wie übersetze ich sie ins Deutsche? Und welche Regeln sind bei der Satzstellung zu beachten? Genau darum soll es in diesem Video gehen.

Starten wir zunächst mit dem Pronomen y: Es wird wie ein langes i ausgesprochen und kann mit dahin, dorthin, dort, darauf, daran oder darüber übersetzt werden. Die jeweilige Übersetzung hängt vom Zusammenhang ab.

Y wird verwendet, um eine Ortsangabe zu ersetzen, die zum Beispiel mit den Präpositionen à, dans, sur oder chez eingeleitet wird:

  • Sandrine est à Marseille ? Ist Sandrine in Marseille?
  • Oui, elle y est. Ja, sie ist dort.
  • Sandrine va à Marseille ? Oui, elle y va. Ja, sie fährt dorthin.

Wie Du in diesem Beispiel sehen kannst, kann das Pronomen “y” sowohl lokativ als auch direktiv eingesetzt werden. Das heißt, es kann ausdrücken, dass man sich an einem Ort befindet oder auch, dass man sich zu einem Ort bewegt.

Mit “y” kann man außerdem ein indirektes Objekt ersetzen, das durch die Präposition “à” mit dem Verb verbunden ist - vorausgesetzt, es geht dabei um Dinge und nicht um Personen. Dazu wieder zwei Beispiele:

  • Tu penses à mon livre ? Denkst du an mein Buch?
  • Oui, j'y pense. Ja, ich denke daran.

Aber: * Tu penses à Marc ? Denkst du an Marc? * Oui, je pense à lui. Ja, ich denke an ihn.

Hier wird à Marc nicht durch y, sondern durch à lui ersetzt, da es sich um eine Person handelt.

Interessant wird es im verneinten Satz:

  • Tu participes à la leçon de yoga ? Nimmst Du am Yogakurs teil?
  • Non, je n’y participe pas. Nein, ich nehme nicht daran teil.

Hast Du die Reihenfolge in der Verneinung beobachtet? Erst kommt das Subjekt, dann der erste Teil der Verneinung: ne, dann das Pronomen “y”, das Verb und dann der zweite Teil der Verneinung: pas. Dieser Satzbau gilt übrigens auch für das Pronomen “en”. Das “ne” wird vor “y” und “en” immer apostrophiert.

Super! Nun kommen wir zum Pronomen “en”. Man kann en unter anderem mit davon, welches, davor oder darüber übersetzen, das hängt wieder vom Kontext des Satzes ab. Manchmal hat “en” im Deutschen auch keine wörtliche Übersetzung.

Wie bei “y” gibt es auch bei “en” zwei hauptsächliche Verwendungsmöglichkeiten: Erstens - “en” kann eine Mengenangabe ersetzen. Wie du weißt, werden Mengen im Französischen oft durch den Teilungsartikel ausgedrückt, also durch die unbestimmten Artikel du, de la oder des.

Exemple: * Jean mange de la soupe et il boit du vin avec des copains. Jean isst Suppe und trinkt Wein mit Freunden.

"En" kann eine solche Mengenangabe ersetzen, die mit einem Teilungsartikel eingeleitet wird, und hat dann eine partitive Funktion. Hierzu einige Beispiele:

  • Vous voulez du gâteau ? Möchten Sie Kuchen?
  • Oui, j’en veux bien ! Ja, ich möchte gerne davon!
  • Marie a de la chance ! Marie hat Glück!
  • Oui, elle en a vraiment ! Ja, sie hat wirklich welches!

In beiden Beispielen wird das partitive “en” verwendet, um sich auf eine unbestimmte Menge - des Kuchens oder des Glücks - zu beziehen.

Das ist hier anders: * Vous avez des enfants ? Haben Sie Kinder? * Oui, j’en ai deux. Ja, ich habe zwei.

Hier ersetzt “en” ein zählbares Objekt, nämlich die Kinder - dadurch hat es im Deutschen keine Entsprechung und wird nicht übersetzt. Très bien - machen wir weiter mit der zweiten Funktion von “en”: “En” kann auch präpositionale Ergänzungen mit “de” ersetzen, also indirekte Objekte, die durch die Präposition “de” mit dem Verb verbunden sind.

  • Ils parlent de leur voyage ? Sprechen sie über ihre Reise?
  • Oui, ils en parlent. Ja, sie sprechen darüber.
  • Marie a peur de la tempête ? Hat Marie Angst vor dem Sturm?
  • Oui, elle en a peur. Ja, sie hat davor Angst.

Voilà - jetzt weißt du, wie die Pronomen y und en verwendet werden. Aber wusstest du, dass sie auch zusammen mit anderen Pronomen in einem Satz stehen können? Das sieht dann zum Beispiel so aus:

  • Tu parles de tes problèmes à ton copain ? Sprichst du mit deinem Freund über deine Probleme?
  • Oui, je lui en parle. Ja, ich spreche mit ihm darüber.
  • Tu emmènes ta sœur à l’école ? Bringst du deine Schwester zur Schule?
  • Oui, je l’ y emmène. Ja, ich bringe sie dorthin.

Wichtig: Wenn zwei Objekt- oder Adverbialpronomen in einem Satz vorkommen, stehen sie zwischen Subjekt und Verb stets in folgender Reihenfolge: Reflexivpronomen, direktes Objektpronomen, indirektes Objektpronomen, y, en. Natürlich kommen aber nie all diese Pronomen in einem Satz vor. Wenn du möchtest, schreib dir dieses Schema in dein Heft ab.

  • „Y“ und „en“ stehen übrigens selten gemeinsam in einem Satz – nur in dem Ausdruck „il y a“ - also “es gibt”:
  • ll y a des bananes ?
  • Non, il n’ y en a plus. Nein, es gibt keine mehr.

Beachte, dass y dann immer vor en steht. Ça y est ? Alles verstanden? Voilà ! Du hast heute gelernt, wie die Adverbialpronomen “y” und “en” verwendet werden. Viel Spaß beim Üben und Anwenden - et à bientôt !

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2 Kommentare
  1. Default

    Danken der beste Lehrer

    Von Hug Login, vor etwa einem Jahr
  2. Default

    Vielen Dank! Hat mir super weiter geholfen!

    Von Maximilian 5, vor mehr als 2 Jahren