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Zielplanung 07:38 min

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Transkript Zielplanung

Studenten machen Schule. Hallo, ich bin Jonathan von Studenten machen Schule und erzähle dir heute was über Zielplanung und was du beachten solltest, wenn du dich zum Beispiel auf eine Gruppenpräsentation im Abitur vorbereiten musst. Dafür werde ich dir eine bekannte Methode vorstellen, nach der man sich Ziele setzen sollte und dir konkrete Beispiele vorstellen, damit bei der nächsten Gruppenpräsentation alles klargeht. Am Anfang all deiner Planungen sollte die Formulierung eines Zieles stehen. Und da nicht jedes Ziel ein gutes Ziel ist, stellt sich natürlich die Frage: Wie formuliert man ein gutes Ziel? Dafür stelle ich dir jetzt eine Regel vor, die du in vielen Büchern, die sich mit der Ziel- und Zeitplanung beschäftigen nachlesen kannst. Es handelt sich dabei um die Smartregel. Wie du dir sicher denken kannst, hat das nichts mit dem kleinen Auto zu tun. Jeder Buchstabe bei dem Wort SMART steht für ein Kriterium, dem ein gutes Ziel entsprechen muss. Quasi eine Eselsbrücke, die du immer im Hinterkopf haben solltest, wenn du dir Ziele setzt. Beginnen wir also mit dem S. S steht für spezifisch. Es ist ganz wichtig, dass du bei jeder Zielformulierung darauf achtest, dass du dein Ziel konkret und präzise formulierst, damit jeder weiß, was gemeint ist. Es reicht also nicht zu sagen, dass ihr euch in der Gruppe als Prüfungsvorbereitung oft treffen wollt. Nein. Spezifisch wäre zum Beispiel: Die Gruppe trifft sich zweimal pro Woche, um an einer Präsentation zu arbeiten. Kommen wir nun zum M von SMART. M bedeutet, dass dein Ziel messbar sein muss. Damit das der Fall ist, musst du immer darauf achten, dass es konkrete Zahlen oder Daten beinhaltet, die du später überprüfen kannst, um zu entscheiden, ob du dein Ziel überhaupt erreicht hast. Zu sagen, dass wir eine gute Prüfung machen wollen, reicht nicht. Ihr müsst schon eine messbare Größe in euer Ziel mit aufnehmen. So zum Beispiel eure Endnote, die ihr überprüfen könnt. Mit unserer Note aus der Abiturprüfung wollen wir über dem Durchschnitt des Jahrgangs liegen wäre zum Beispiel ein messbares Ziel. Nun das A von SMART. Das A steht für akzeptiert und bedeutet, dass du mit deinen anderen Teammitgliedern dich auf ein Ziel gemeinsam geeinigt haben musst. So kannst du sichergehen, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Stell dir vor, du willst dich zum Beispiel nur einmal die Woche treffen und die anderen aber zweimal pro Woche. Dann werdet ihr euer Ziel kaum einhalten können, weil sich nicht alle zu gleichen Teilen für das Projekt einsetzen werden. Ihr müsst euch daher unbedingt auf ein gemeinsames Ziel einigen, damit ihr euch mit eurem Ziel auch identifizieren könnt und dementsprechend dahinter steht. Dann ist da noch unser R. Das R steht für realistisch. Es ist ganz wichtig, dass eure Ziele keine Luftschlösser sind, sondern immer so aufgestellt werden, dass sie für euch machbar sind und ihr sie in der vorgegebenen Zeit auch wirklich schaffen könnt. Es ist ganz schlecht für deine Motivation, wenn du ständig deine Ziele nicht erreichst, weil du und dein Team sie einfach zu groß und eben nicht realistisch geplant haben. Führt euch vor Augen wir gut ihr in der Schule und im jeweiligen Fach seid und bedenkt auch, was ihr nebenher noch alles zu machen habt, wenn ihr euer Ziel setzt. Das letzte Kriterium verbirgt sich unter unserem T.  Das T steht für terminiert. Ihr braucht bei all euren Zielen immer einen klaren Termin, an dem ihr euer Ziel erreicht haben wollt, um zu kucken, ob ihr zeitlich auf dem richtigen Weg seid oder ihr unter Umständen noch nachsteuern müsst. Und vor allem damit alle wissen, wie viel Zeit ihnen noch bleibt. Wenn ihr sagt, wir wollen irgendwann vor der Prüfung einmal proben, reicht das nicht aus. Ihr müsst klar sagen: Eine Woche vor dem Prüfungstermin treffen wir uns zu einer Generalprobe. Ganz konkret bedeutet das für das Projekt Gruppenpräsentation bei der Abiturprüfung, dass wir uns folgendes Ziel geben:Bis zum Abiturprüfungstag am 15.5. haben wir uns als ganze Gruppe wöchentlich mindestens zweimal für jeweils eine Stunde getroffen und haben eine Woche vor Prüfungstag eine Generalprobe unter Prüfungsbedingungen abgehalten. Die Endnote der Prüfung soll über dem Durchschnitt de Jahrgangs liegen. Eine Sache musst du immer beachten: Hast du dir einmal ein Ziel gesetzt, darfst du es nicht mehr nach unten korrigieren. Wenn du das machst, beschummelst du dich selbst und hast nichts davon. Du darfst dein Ziel höchstens noch spezifizieren. Bei größeren Projekten bietet es sich an, in Haupt- und Teilziele zu unterscheiden. So habt ihr einen besseren Überblick, ob ihr auf dem richtigen Weg seid, um euer Hauptziel zu erreichen. Darüber hinaus könnt ihr Veränderungen der Rahmenbedingungen in eure Planung mit einfließen lassen, wie zum Beispiel, dass ein Teammitglied krankheitsbedingt ausfällt, indem ihr dann ein neues Teilziel einfügt. Wie könnte das bei unserem Beispiel aussehen? Unser Hauptziel lautete: Bis zum Abiturprüfungstag am 15.5. haben wir uns als ganze Gruppe wöchentlich mindestens zweimal für jeweils eine Stunde getroffen und haben eine Woche vor Prüfungstag eine Generalprobe unter Prüfungsbedingungen abgehalten. Die Endnote der Prüfung soll über dem Durchschnitt de Jahrgangs liegen. 2 weitere mögliche Teilziele wären zum Beispiel: Bis zum 1.4. ist die Grobrecherche beendet, sodass wir uns als ganze Gruppe auf eine Gliederung festlegen können und die einzelnen Teile gleichmäßig auf die Gruppe verteilen können. Bis zum 15.4. einigen wir uns als ganze Gruppe auf ein Layout der Folien und unser Outfit für die Präsentation. Genauso wie bei den Hauptzielen gilt auch bei den Teilzielen die Smartregel. Ich zeige es dir noch mal exemplarisch bei unserem ersten Teilziel. Spezifisch, weil genau gesagt wird, dass es sich um eine Grobrecherche handelt. Messbar, weil gesagt wird, dass die Inhalte gleichmäßig auf die Gruppe aufgeteilt werden. Akzeptiert, weil wir uns dieses Ziel als ganze Gruppe gegeben haben. Realistisch, weil wir für dieses Teilziel noch 2 Wochen Zeit haben. Und terminiert ist das Ziel, weil wir klar sagen, an welchem Tag wir es erreicht haben wollen. So, nun solltest du fit sein, wenn es darum geht, dir dein nächstes Ziel zu setzen. Und denke daran, nicht nur bei Gruppenarbeiten, sondern auch bei deinen individuellen Zielen gilt: Ziele werden SMART formuliert. Ich hoffe, du wendest die Regel oft an und merkst, welche Vorteile eine gute Zeitplanung mit sich bringt. Dir noch viel Erfolg damit und bis zum nächsten Mal.    

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