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Transkript Was ist ein Märchen?

Hallo Kinder. In diesem Film beginnen wir mit einem Ratespiel. Ich zeige Euch Bilder und ihr sagt mir, aus welcher Geschichte sie stammen. Und schon geht´s los. Aufgepasst.

Nummer eins:

Nummer zwei:

Nummer drei:

Habt ihr´s? Gut. Dann sag ich euch die Lösung. Eins war Rotkäppchen, 2 war Hänsel und Gretel. 3 war Schneewittchen. Und jetzt dürft Ihr noch was raten. Nämlich, wie man diese Geschichten nennt. Na?

Richtig. Es sind Märchen.

Märchen kennt jeder, aber es ist trotzdem nicht gerade leicht, zu erklären, was ein Märchen eigentlich ist. Wir fragen mal Teo, was in seinem Lexikon steht.

Märchen sind Geschichten von wundersamen Begebenheiten. Sie werden erfunden und weitererzählt, bis jemand sie aufschreibt.

Mehr steht da nicht? Das passt ja eigentlich auch auf alle möglichen anderen Geschichten, zum Beispiel auf Fabeln und Sagen.

Teo hat umgeblättert. Da steht doch noch etwas. Und zwar typische Merkmale, die ein Märchen hat. Die schauen wir uns mal an.

Für Märchen gilt die Festlegung, dass es sich um eine erfundene Geschichte handelt.

Das ist gut. Wenn man sagt: Ich erzähle Euch ein Märchen, dann wissen alle ganz genau, es kommt jetzt eine erfundene Geschichte.

Im Märchen gibt es keine konkreten Orts- und Zeitangaben.

Interessant. Und wenn man bedenkt, dass man sich die Märchen teilweise seit hunderten von Jahren an verschiedensten Orten erzählt, kann man sich gut vorstellen, dass man Angaben zu Orten und Zeiten besser weglässt.

Aber weiter:

Es kommen oft Gegensätze vor wie gut und böse, schön und hässlich, fleißig und faul.

Na. Dazu fallen mir sofort Märchen ein. Schneewittchen ist gut, ihre Stiefmutter ist böse, Aschenputtel schön, ihre Stiefschwester ist hässlich, Goldmarie ist fleißig, Pechmarie ist faul.

Und? Ist das alles? Nein. Hier steht noch etwas.

Es gewinnt meistens das Gute gegen das Böse.

Na, zum Glück! Aschenputtel kriegt ihren Prinzen am Ende, Schneewittchen auch, Hänsel und Gretel entkommen der Hexe, Rotkäppchen und die Großmutter werden vom Jäger befreit und der Wolf fällt in den Brunnen.

Wenn das Gute nicht siegen würde, würden viele Kinder die Märchen sicher nicht so gerne haben. Also weiter. Eine Sache steht hier noch:

In Märchen kommen unwirkliche Begebenheiten und Gegenstände vor.

Wenn man darüber nachdenkt, dann fallen einem tatsächlich viele unwirkliche Sachen ein. Der lange Zopf von Rapunzel, an dem man hochklettern kann, das Bett von Frau Holle, das den Schnee macht, der sprechende Wolf beim Rotkäppchen, der sprechende Spiegel erst bei Schneewittchen! In Märchen wird wirklich eine wundersame unwirkliche Welt beschreiben, die so ganz anders ist als unsere.

Tja. Mehr steht in Teos Lexikon gar nicht drin. Jetzt wisst Ihr also genau so viel wie Teo.

Märchen sind Euch allen so bekannt, dass ich mir verkneifen werde, hier eines zu erzählen. Aber ich erlaube mir ein kleines Ratespiel. Ich zeige Euch eine Märchenfigur und nenne Euch jeweils zwei gegensätzliche Eigenschaften. Ihr sagt mir, welche zu der Figur passt. Und los geht´s:

Gut oder böse?

Arm oder reich?

Klug oder dumm?

Wer alles richtig beantwortet hat, kennt offensichtlich schon eine Menge Märchen. Wer die Fragen nicht beantworten konnte, sollte mal wieder ein schönes Märchen lesen. Nicht nur, um was zu lernen, sondern vor allem, weil es Spaß macht. Das findet auch Teo. Schaut mal. Er liest schon.

Und ich sage: Tschüss!

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