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Transkript Pronominaladverbien

Hallo, ich bin Martina und in diesem Video lernst Du etwas über die Pronominaladverbien. Einige Pronominaladverbien kennst Du schon aus dem Video über die Kausaladverbien. Du musst also gar nicht so viel Neues lernen. Trotzdem solltest Du wissen, was Adverbien sind und was Präpositionen sind. Warum das wichtig ist, erfährst Du gleich. Ich wünsche Dir mit dem Video viel Spaß! Sehen wir uns erst mal die Bildung solcher Pronominaladverbien an: Pronominaladverbien werden aus den Adverbien "wo", "da", "hier" und einer Präposition gebildet. Man nennt sie deshalb auch Präpositionaladverbien. Mit der Präposition "nach" kann man zum Beispiel folgende Pronominaladverbien bilden: "nach" plus "wo" gibt "wonach", "nach" plus "da" gibt "danach" und "nach" plus "hier" gibt "hiernach". Bei Präpositionen, die mit einem Vokal beginnen, wie zum Beispiel "an", wird zwischen das Adverb und die Präposition ein r geschoben. So wird aus "wo" und "an" "woran" und aus "da" und "an" "daran". Bei dem Adverb "hier" braucht man natürlich kein weiteres r, denn "hier" endet ja schon auf r. Häufig gebrauchte Pronominaladverbien, die mit "wo" und einer Präposition gebildet werden, sind zum Beispiel "woran", "worauf", "worüber", "woraus", "wofür", "worin", "womit", "wozu", "worunter" und "wobei". Aus "da" und einer Präposition bildet man folgende Pronominaladverbien: "daran", "darauf", "darunter", "dagegen", "damit", "darin", "dazu", "darüber" und "dahinter". Und mit "hier" und einer Präposition gibt es natürlich auch viele Adverbien, zum Beispiel "hierauf", "hierunter", "hierüber", "hieran", "hierbei", "hierdurch", "hierfür", "hiermit", "hierzu". Aber wofür braucht man denn eigentlich Pronominaladverbien? Pronominaladverbien vertreten Satzglieder und übernehmen deren grammatische Funktion. Sie beziehen sich auf bereits Genanntes, das heißt, das Satzglied, das sie vertreten, muss vorher genannt werden. In dem Satz "Ich denke an deinen Geburtstag" kann man "an deinen Geburtstag" zum Beispiel durch "daran" ersetzen. Das heißt dann also: "Ich denke daran." Beides hat die Funktion des Akkusativobjekts im Satz, denn wenn man fragt: "Ich denke an wen oder was?", ist die Antwort entweder "an deinen Geburtstag" oder, falls dieses Satzglied durch ein Pronominaladverb ersetzt wird, "daran". Pronominaladverbien können nur in Bezug auf Sachen oder Sachverhalte verwendet werden, aber nicht in Bezug auf Personen. Wenn man sich auf Personen bezieht, muss man die entsprechende Präposition und ein Personalpronomen nehmen. Wenn ich zum Beispiel in dem Satz "Sie telefoniert mit dem Mann" "mit dem Mann" ersetzen möchte, dann muss ich die Präposition "mit" und das Personalpronomen "ihm" nehmen: "Sie telefoniert mit ihm." Hier ein Pronominaladverb zu nehmen, geht nicht, denn "Sie redet damit" ist falsch. Oder wenn man sagt "Der Hund gehört zu der Frau" und "zu der Frau" ersetzen möchte, dann brauche ich die Präposition "zu" und das Personalpronomen "ihr". "Der Hund gehört zu ihr" und nicht "Der Hund gehört dazu." Pronominaladverbien kann man nur auf Personen oder Lebewesen beziehen, wenn sie mit einem Sammelnamen bezeichnet werden, wie hier zum Beispiel: "Wir sahen eine Gruppe Wanderer. Unter der Gruppe Wanderer waren noch einige Kinder." Wenn man "unter der Gruppe Wanderer" im zweiten Satz nicht wiederholen möchte, kann man dieses Satzglied entweder durch eine Präposition und ein Pronomen ersetzen, also durch "unter ihnen", oder in diesem Fall ist es auch möglich, ein Pronominaladverb einzusetzen, nämlich "darunter". Es heißt dann entweder: "Unter ihnen waren auch Kinder" oder "Darunter waren auch Kinder." Wenn man sich allerdings auf Sachen bezieht, ist es besser, ein Pronominaladverb anstatt einer Präposition und eines Pronomens zu nehmen. Wenn man zum Beispiel in dem Satz "Ich habe nicht an den letzten Montag gedacht" "an den letzten Montag" ersetzen möchte, dann ist es richtiger, zu sagen: "Ich habe nicht daran gedacht" als "Ich habe nicht an ihn gedacht." Bevor wir das Ganze an einigen Sätzen noch mal üben, fasse ich nochmal zusammen: Pronominaladverbien werden aus den Adverbien "wo", "da" und "hier" und einer Präposition gebildet. Wenn die Präposition mit einem Vokal beginnt, steht zwischen ihr und dem Adverb ein r. Pronominaladverbien vertreten Satzglieder und übernehmen deren grammatische Funktion. Pronominaladverbien beziehen sich auf Sachen oder Sachverhalte. Personen werden durch eine Fügung aus Präposition und Pronomen vertreten. Personen können durch Pronominaladverbien vertreten werden, wenn sie durch einen Sammelbegriff bezeichnet werden. So, nun kannst Du zum Schluss das Gelernte noch üben. Bilde Pronominaladverbien mit "wo", "da" und "hier". Finde zu jedem mindestens 5. Es gibt hier mehrere Lösungen, aber möglich ist zum Beispiel: "worauf, woran, womit, wodurch", "daran, darunter, dagegen, dahinter, damit", "hierin, hierüber, hieran, hierauf, hierzu". Ersetze in den folgenden Sätzen den unterstrichenen Satzteil durch ein Pronominaladverb oder durch eine Präposition und ein Pronomen. Ich lese den Satz erst einmal vor und danach kommt eine Pause, in der Du den unterstrichenen Satzteil ersetzen sollst und dann kommt die Lösung. Los geht's: Er trägt einen Strohhut zu dem blauen Anzug. - Er trägt einen Strohhut dazu. Auf dem Tisch liegt ein Zettel. - Darauf liegt ein Zettel. Tina redet mit Paul. - Tina redet mit ihm. Nach der Schule gehen wir schwimmen. - Danach gehen wir schwimmen. Bei dem Buch handelt es sich um einen Roman. - Hierbei handelt es sich um einen Roman. Er ist immer pünktlich. Auf seine Pünktlichkeit kann man sich verlassen. - Er ist immer pünktlich, worauf man sich verlassen kann. Er ist sehr hilfsbereit. Für seine Hilfsbereitschaft ist er beliebt. - Er ist sehr hilfsbereit, wofür er beliebt ist. So, und schon sind wir am Ende des Videos angelangt. Ich hoffe, Dir hat das Video gefallen. Bis zum nächsten Mal, Martina.

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2 Kommentare
  1. Default

    es war sehr lang:)

    Von Sumonasatter, vor mehr als einem Jahr
  2. Default

    Trotzdem es war sehr gut und hilfsbereit

    Von Swnazem, vor mehr als 2 Jahren