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3 Kommentare
  1. Largebg

    ich bin jetzt voll aufgeklärt. danke dir sehr. es war ein sehr interessantes thema.man fängt an über seine eigene sprache nachzudenken.

    Von Riya Riya, vor fast 2 Jahren
  2. Bewerbungsfoto

    Hallo Tim,

    ein schönes Thema. Ich würde gern ein paar Dinge anmerken:
    2:40 Die deutsche Fahne neben dem Begriff "Romanisch" könnte irreführen. Aber wer gut zuhört, bekommt mit, dass Deutsch eine germanische Sprache ist.
    ab 3:00 Ich finde, hier hast du sehr ungenau gearbeitet. Die direkte Gruppenunterteilung der ind.eur. Sprachfamilie ist:
    Albanisch, Armenisch, Baltisch, Keltisch, Germanisch, Griechisch, Indo-Iranisch, Italisch (= Romanisch), Slawisch. Du unterschlägst also einige Gruppen (Armenisch, Keltisch), bezeichnest andere Gruppen als vereinzelte Sprachen (Griechisch und Baltisch) und behauptest wiederum von einigen Sprachen, sie seien auf dieser Ebene Gruppen (Hindi, Persisch). Das ist schon ziemlich durcheinander. Sicherlich kommt es nicht auf die wissenschaftlich genaue Unterteilung an, aber die Information sollte schon etwas konsistenter sein.
    4:30 Der Begriff "Indisch" für die Bezeichnung einer Sprache ist schon sehr sehr unüblich. Entweder "Hindi" oder man verallgemeinert zu "einige indische Sprachen".
    5:15 Sino-Tibetisch umfasst nicht alle Sprachen Chinas und umfasst auch Sprachen außerhalb Chinas.
    5:20 Auch Baskisch ist eine nicht-indoeuropäische Sprache Europas.
    5:30 Es hört sich so an, als bestehe "Finno-Ugrisch" oder gar "Uralisch" NUR aus Finnisch, Estnisch und Ungarisch. Es besteht auch noch aus anderen Sprachen.
    6:15 Auch in der Genealogie werden Morpheme verglichen. Man beschränkt sich nicht nur auf den Wortschatz.
    7:00 In welchem Sinne ist "nicht" flektiert?
    9:15 Das klingt so, als seien alle indigenen Sprachen Amerikas polysynthetisch. Dies ist nicht der Fall.
    10:20 Die Argumentation bei der Analyse des Satzes ist zumindest fragwürdig: "be" und "can" stehen in diesem Satz natürlich in (scheinbar) unflektierten Formen, aber (wie bei "estuvieron" erklärt) HABEN sie ja viele andere (flektierte) Formen, wodurch man sie also als flektierende Elemente der Sprache ansehen müsste. Zudem bedeutet "isolierender Sprachbau", dass die Position eines Wortes seine Funktion bestimmt, was für "in" sicher nicht gilt.
    (Es wird aber trotzdem deutlich, dass man eine Sprache in diesem System meist nicht eindeutig zuordnen kann.)
    10:50 ...und mindestens noch auf Verwandschaft in der Morphologie.
    11:20 der Sprachtyp heißt "isolierend" (eine "isolierte" Sprache ist etwas ganz Anderes, hast du ja am Anfang erklärt).
    11:40 Wie schon erwähnt, NICHT ALLE indigenen Sprachen Amerikas sind polysynthetisch.

    Von Steve Taube, vor fast 3 Jahren
  3. Default

    Großartiges Video - und thematisch hochinteressant!

    Von Ckerlach, vor fast 3 Jahren