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Kausaladverbien 08:36 min

Textversion des Videos

Transkript Kausaladverbien

Hallo, ich bin Martina! Und in diesem Video lernst du, was Kausaladverbien sind und kannst das Gelernte gleich an einer Übung ausprobieren. Damit du alles verstehst, solltest du schon wissen, was Adverbien sind. Ich wünsche dir mit dem Video viel Spaß! Zu den Kausaladverbien gehören nicht nur Adverbien, die den Grund eines Umstandes ausdrücken, denn kausal bezieht sich ja auf die Ursache oder den Grund. Sondern es gehören dazu auch Adverbien, die eine Bedingung, eine Folge, eine Einräumung - was das genau ist, erklär ich dir später -, eine Einschränkung oder einen Gegensatz ausdrücken. Kausaladverbien, die eine Begründung im engeren Sinne ausdrücken, d. h. die begründen, warum etwas so ist, wie es ist, sind zum Beispiel "darum", "dafür", "deshalb" und "deinetwegen". Diese Adverbien nimmt man, um auszudrücken, warum etwas Bestimmtes passiert oder warum ein bestimmter Umstand so ist, wie er ist. Zum Beispiel in dem Satz "Es ist dunkel, deshalb gehe ich nach Hause.". "Deshalb" ist hier das Kausaladverb, das sich auf "es ist dunkel" bezieht, und somit auf den Grund, aus dem ich nach Hause gehe. Hast du jetzt verstanden, was mit Kausaladverbien gemeint ist? Sehen wir uns doch mal an, welche Adverbien es gibt, die sich auf die Bedingung eines Umstandes beziehen. Da sind zum Beispiel "dadurch", "hiermit", "nämlich", "notfalls". Sie drücken auch den Grund oder die Ursache eines Umstandes aus, denn es sind ja auch Kausaladverbien, wie alle in diesem Video genannten Adverbien. Aber diese Kausaladverbien beziehen sich auf den Grund eines Umstandes, der unter einer bestimmten Bedingung passiert. Wenn ich zum Beispiel sage "Ich gehe heute nicht zur Schule, ich bin nämlich krank", dann ist das Kranksein die Bedingung für das Nicht-zur-Schule-gehen. Und das Kausaldaverb, das diesen Umstand näher beschreibt, ist "nämlich". Kausaladverbien, die die Folge eines Umstandes ausdrücken sind "also", "somit", "folglich" und noch viele andere. Auch hierzu gibt es einen Beispielsatz, an dem du die Anwendung solcher Adverbien lernen kannst. "Ich bin heute krank, also bleibe ich zu Hause.". Die Umstände sind die gleichen wie im vorher genannten Satz, aber durch das Adverb "also" wird das Zu-Hause-bleiben zu einer Folge des Krankseins. Wie sieht es bei den Kausaladverbien aus, die eine Einräumung näher beschreiben? Zuerst sollten wir aber versuchen zu klären, was eigentlich eine Einräumung ist. Am Besten lässt sich das wieder an einem Beispiel erklären. "Obwohl es regnet, gehen wir spazieren". Die Einräumung ist in diesem Satz, dass wir spazieren gehen, obwohl es ja regnet und da könnte man ja zu Hause bleiben. Dass es eine Einräumung ist, erkannt man an dem Kausaladverb "obwohl". Denn es weist darauf hin, dass zwar ein bestimmter Umstand gegeben ist, nämlich dass es regnet, und trotzdem etwas passiert, das keine Folge und auch keine Bedingung ist, sondern eine Einräumung. Nämlich dass wir spazieren gehen, obwohl es regnet. Weitere Kausaladverbien, die eine Einräumung näher beschreiben, sind zum Beispiel "dennoch" und "trotzdem". Ziemlich ähnlich sind die Kausaladverbien, die eine Einschränkung näher beschreiben. Was eine Einschränkung ist, weißt du bestimmt, oder? Zum Beispiel wenn du sagst "Soweit ich weiß, scheint morgen die Sonne.". Damit machst du dann klar, dass du zwar den Wetterbericht gesehen hast und demnach morgen die Sonne scheinen soll. Aber du hast es eben nur im Wetterbericht gesehen und das heißt, dass du es eben nicht genau weißt bzw. nicht für den Sonnenschein garantieren kannst. Du beginnst den Satz also gleich mit der Einschränkung "Soweit ich weiß". Andere Kausaladverbien, die eine Einschränkung ausdrücken sind zum Beispiel "allerdings" und "insofern". Und zum Schluß haben wir noch die Kausaladverbien, die einen Gegensatz ausdrücken. Man braucht sie zum Beispiel um zwei gegensätzliche Umstände näher zu beschreiben. Also wenn ich zum Beispiel sagen will, dass Lukas Schokolade mag und dass das ihn von Paul unterscheidet, denn der mag lieber Lakritze. Dann würde ich zum Beispiel sagen "Lukas mag Schokolade, Paul hingegen mag Lakritze.". Das Adverb, das diesen gegensätzlichen Umstand näher beschreibt, ist das Wort "hingegen". Es gibt natürlich noch andere Kausaladverbien, die solche Gegensätze näher beschreiben. Und das sind zum Beispiel "doch", "jedoch" oder "dagegen". So, das war jetzt ganz schön viel Theorie. Und bevor wir das an einigen Beispielsätzen üben, fasse ich noch mal zusammen. Kausaladverbien können einen Grund im engeren Sinne, aber auch eine Bedingung, eine Folge, eine Einräumung, eine Einschränkung und einen Gegensatz näher beschreiben. Für den Grund haben wir die Adverbien "darum", "dafür", "deshalb", "deinetwegen". Für die Bedingung die Adverbien "dadurch", "hiermit", "nämlich", "notfalls". Für die Folge "also", "somit", "folglich". Für die Einräumung "obwohl", "trotzdem", "dennoch". Und für die Einschränkung "allerdings", "insofern", "soweit". Und schließlich für den Gegensatz "dagegen", "jedoch", "doch", "hingegen". So, nun bist du dran. Setze in den folgenden Lückentext ein Kausaladverb für den Grund, die Bedingung, die Folge, die Einräumung, die Einschränkung und den Gegensatz ein, so dass sinnvolle Sätze entstehen. Los geht`s! "Der Hund hatte auf dem Balkon eine Katze entdeckt und wollte sie jagen. Er riss sichvon seiner Leine los und rannte über die Straße. Die Katze hatte den Hund längst bemerkt,blieb sie ruhig auf dem Balkon sitzen. Der Hundwar ganz aufgeregt und sprang am Balkon hoch. Der Balkon war nicht besonders hoch,war der Hund auch nicht besonders groß. Er schaffte es nicht auf den Balkon zu springen undgab er auf und setzte sich ins Gras und bellte. Die Katze störte das nicht, sie wusste, dass der Hund ihr nichts tun kann.". So, nun drücke auf Pause und setze eines der verschieden Kausaladverbien, die wir gelernt haben, in die Lücken. Aber bedenke, dass es sinnvolle Sätze sein sollen. Wenn du alle Wörter eingesetzt hast, kannst du jetzt die Lösung vergleichen. "Der Hund hatte auf dem Balkon eine Katze entdeckt und wollte sie jagen. Er riss sich deshalb von seiner Leine los und rannte über die Straße. Die Katze hatte den Hund längst bemerkt, dennoch blieb sie ruhig auf dem Balkon sitzen. Der Hund hingegen war ganz aufgeregt und sprang am Balkon hoch. Der Balkon war nicht besonders hoch, allerdings war der Hund auch nicht besonders groß. Er schaffte es nicht auf den Balkon zu springen und folglich gab er auf und setzte sich ins Gras und bellte. Die Katze störte das nicht, sie wusste nämlich, dass der Hund ihr nichts tun kann.". Die Kausaladverbien, die du hier einsetzen konntest, sind "deshalb", "dennoch", "hingegen", "allerdings", "folglich" und "nämlich". Andere sind natürlich auch möglich, aber bedenke, dass du den Inhalt des Satzes nicht verändern darfst. Und schon sind wir am Ende des Videos. Ich hoffe, es hat dir gefallen. Bis zum nächsten Mal, Martina!                                        

Informationen zum Video
4 Kommentare
  1. Default

    SUPER tolle Zusammenfassung! Hat mir geholfen.

    Von Nicole Weidner, vor mehr als einem Jahr
  2. Franziska

    Hallo Swnazem,
    wir freuen uns, dass dir unsere Videos gefallen und helfen!
    Viel Spaß und Erfolg weiterhin!
    Liebe Grüße aus der Deutsch-Redaktion

    Von Franziska G., vor mehr als 2 Jahren
  3. Default

    Das hat mir sehr geholfen.

    Von Swnazem, vor mehr als 2 Jahren
  4. Meoww

    Super ! :)

    Von Frauove, vor mehr als 3 Jahren