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Transkript Das deutsche Alphabet

Hallo, ich bins wieder: Mathilda von Möhrenfeld. Heute erkläre ich euch das deutsche Alphabet, also unsere Schriftsprache und wie sie zusammengesetzt ist. Man unterscheidet nämlich zwischen Schriftsprache und gesprochener Sprache. Um das zu verstehen, müsst ihr wissen, was ein Laut in der gesprochenen Sprache überhaupt ist. Denn wie wir etwas aussprechen, versuchen wir es auch zu schreiben. Das Hören ist also meist die Grundlage für das Schreiben. Die kleinste Einheit der Schriftsprache ist der Buchstabe. Eine Folge von Buchstaben ergibt ein geschriebenes Wort. Die kleinste Einheit der gesprochenen Sprache ist der Laut. Eine Folge von Lauten ergibt ein gesprochenes Wort. Merkt euch gut: In der deutschen Sprache gibt es mehr Laute als Buchstaben. Deshalb fällt es uns oft so schwer, sie in der Schreibung genau zu unterscheiden. Für die Schriftsprache verwenden wir Buchstaben. Für die gesprochene Sprache verwenden wir Laute. Die blau gekennzeichneten Buchstaben im Alphabet sind die Selbstlaute oder auch Vokale genannt: a, e, i, o, u. Wir sprechen sie einzeln aus, das heißt, wir verwenden bei der Aussprache keinen weiteren Laut. Die anderen Buchstaben, die Mitlaute oder auch Konsonanten genannt, sprechen wir zusammen mit einem Vokal. Zum Beispiel f wird e und f gesprochen, h mit h und a. Ergänzend gibt es noch die Umlaute ä, ö, ü, die ebenso einen einzelnen Laut bilden und das scharfe s. Die kleinste Einheit eines gesprochenen Wortes bilden also die Laute. Es gibt einzelne Laute wie hier in der Lautschrift dargestellt, zum Beispiel die lang gesprochenen Vokale a, e, i, o oder die Konsonanten g, h, m oder p. Die Buchstabenkombination ch oder sch bilden den ch-Laut und den sch-Laut. Wie vorhin schon erwähnt, gibt es mehr Laute als Buchstaben. Es gibt verschiedene Buchstabenkombinationen, die im Deutschen für unterschiedliche Laute stehen. Zum Beispiel gibt es die Doppellaute, die sogenannten Diphthonge. Hier seht ihr die Lautschrift für die Laute ai, au und oi. Für diese Laute gibt es einen Laut und unterschiedlich geschriebene Buchstabenverbindungen, auch Grapheme genannt. Hier seht ihr ein paar Beispiele für die Schreibung von verschiedenen Diphthongen: Reise, Maus, Läufer. Für die Buchstabenverbindungen sch, ch und ng gibt es die Laute sch, ch, n. Hier seht ihr einige Beispiele für die Schreibung von den genannten Buchstabenverbindungen: Schnecke, riechen, Schlange. Bei den Diphthongen habt ihr schon gesehen, für den gleichen Laut gibt es oft unterschiedliche Schreibungen. Das gibt es auch bei der gleichen Aussprache und unterschiedlichen Schreibung von v, f und v und w und bei dem ach Laut. Hier wieder einige Beispiele: Schleichen, Maike, Vorhang, Fliege, Vase, Wolke, Felix, Echse. Es gibt auch noch Buchstaben, die zwar geschrieben werden, aber nicht gesprochen. Zum Beispiel bei doppelten Konsonanten oder ck oder bei Dehnus h oder beim ie. Hier wieder einige Beispiele: Trotten, Schnecke, Ohr, Biene. Übrigens hat die Aussprache auch viel mit der Stellung des Lautes im Wort zu tun. Bei Biene steht der ie-Laut mitten im Wort, also ist es ein Inlaut. Das e am Ende des Wortes wird e gesprochen: Biene. Ein Auslaut wird also schwächer betont. Am Wortanfang kann das e auch stärker betont werden, zum Beispiel bei Ehre als Anlaut. So ich fasse nun noch einmal zusammen: Man unterscheidet im Deutschen zwischen Schriftsprache und gesprochener Sprache. Die kleinste Einheit der Schriftsprache ist der Buchstabe. Die kleinste Einheit der gesprochenen Sprache ist der Laut. Es gibt verschiedene Buchstabenkombinationen, die im Deutschen für unterschiedliche Laute stehen, die auch oft unterschiedlich geschrieben werden. Denkt an die Diphthonge, v und f und v und w. Achtet auch auf die Wortstellung, denn die Aussprache hat auch viel mit der Stellung des Lautes im Wort zu tun. So, nun ist das Video zu Ende und ihr wisst mehr über den Unterschied von gesprochener Sprache und Schriftsprache und das deutsche Alphabet. Nun hört ihr vielleicht manchmal genauer hin, bevor es ans Schreiben geht, denn über die Aussprache kann man viel über die Schreibung heraushören. Anschließend könnt ihr gleich bei den Fragen loslegen und kontrollieren, ob ihr auch alles verstanden habt. Tschüss.

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4 Kommentare
  1. Default

    Wirklich ganz Interessant

    Von Roman Ionkin, vor 5 Monaten
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    Coooooooool

    Von Harmonydeejay, vor 11 Monaten
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    Interessant, trotzdem habe ich keine Probleme mit der Rechtsschreibung.

    Von Dw 69, vor etwa 2 Jahren
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    Coool

    Von Dumerili, vor mehr als 2 Jahren