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Transkript Adverbien – Steigerungsformen und Vergleichsformen

Hallo, ich bin Martina, und in diesem Video geht es um die Steigerungsformen und die Vergleichsformen der Adverbien. Außerdem werden wir uns einige Sonderformen ansehen. Du solltest auf jeden Fall wissen, was Adverbien sind. Falls du es vergessen hast, sieh dir einfach noch mal das Video zu den Adverbien an. Außerdem solltest du wissen, was Komparativ und Superlativ bedeuten. Ich wünsche dir mit dem Video viel Spaß. Die meisten Adverbien, die du bisher kennengelernt hast, sind nicht komparierbar, das heißt, sie bilden keine Vergleichsform. Wenn man sie dennoch vergleichen möchte, wählt man Umschreibungen mit "mehr" oder "weiter" für den Komparativ und mit Formulierungen wie "am meisten", "am weitesten" für den Superlativ, oder verdoppelt das Adverb einfach, um es zu steigern. Man kann zum Beispiel sagen: "Das Haus ist weiter weg." oder "Das Haus ist am weitesten weg." oder "Das Haus ist sehr, sehr weit weg.". Es gibt jedoch auch wenige Adverbien, die eine Vergleichsform bilden, und hierzu gehören die Adverbien "wenig", "wohl", "oft" und noch einige andere. Ihre Vergleichsformen sind "wenig" - "weniger" - "am wenigsten", und "wohl" - "wohler" - "am wohlsten", und "oft" - "öfter" - "am öftesten". Der Superlativ "am öftesten" wird allerdings nur noch selten gebraucht. Üblicher ist es, zu sagen "am häufigsten", und deshalb wird "oft" auch zu den Adverbien gezählt, die eine unregelmäßige Vergleichsform bilden. Zu den Adverbien, die unregelmäßige Vergleichsformen bilden, gehört also "oft", wenn man den Superlativ "am häufigsten" wählt und außerdem "bald" - "eher" - "am ehesten", "gerne" - "lieber" - "am liebsten", "sehr" - "mehr" - "am meisten". Einige Adverbien bilden den Superlativ auf -ens, wie zum Beispiel "schnellstens", "bestens", und so weiter. Man bezeichnet diese Superlative auch als Elative, denn sie zeigen auch ohne näheren Vergleich einen sehr hohen Grad an, im Gegensatz zu den eben besprochenen Superlativen. Diese werden immer im Vergleich betrachtet. Der Ursprung kann bei diesen Elativen immer ein Adjektiv oder ein Adverb gewesen sein. Adjektiv mit adverbialem Elativ sind zum Beispiel "bestens", "schnellstens", "wärmstens" oder "wenigstens". Wie zum Beispiel in dem Satz: "Du solltest schnellstens nach Hause gehen." oder "Das Buch kann ich dir wärmstens empfehlen.". Es gibt aber auch elative Adverbien. Die können allerdings nicht alleine stehen, sondern brauchen eine Ergänzung. Zu den elativen Adverbien gehören Wörter wie "frühstens", "höchstens", "längstens", "spätestens". Sie müssen durch weitere Angaben, zum Beispiel Zeitangaben, ergänzt werden. Auch hierzu gibt es wieder einige Beispielsätze: "Sie kommt frühstens um drei Uhr nach Hause.", "Du darfst höchstens eine halbe Stunde im Wasser bleiben.", "Der Film ist spätestens um 22.30 Uhr zu Ende.". Es gibt auch noch einige Sonderformen, die Elative mit -igst, oder -ichst bilden wie zum Beispiel "baldigst", "herzlichst", "freundlichst", "Er grüßte herzlichst." oder "Sie lächelte freundlichst.". Außerdem gibt es auch noch adverbiale Genitive wie zum Beispiel "des Öfteren", "des Näheren", "des Weiteren". Diese adverbialen Genitive drücken ebenfalls eine Steigerung aus wie zum Beispiel in dem Satz: "Sie begegnen sich des Öfteren." Und nun sind wir auch schon wieder fas am Ende des Videos angekommen. Wie immer gibt es zum Schluss eine Zusammenfassung. Die meisten Adverbien bilden keine Vergleichsformen. Anstelle einer Vergleichsform wählt man eine Umschreibung mit "mehr" oder "weiter" für den Komparativ, "am meisten" oder "am weitesten" für den Superlativ oder eine Steigerung durch Verdopplung des Adverbs wie zum Beispiel "sehr, sehr". Einige Adverbien bilden Vergleichsformen. Hierzu gehören zum Beispiel "wenig" - "weniger" - "am wenigsten", "wohl" - "wohler" - "am wohlsten". Unregelmäßige Vergleichsformen haben zum Beispiel die Adverbien "bald", "oft", "gern" oder "sehr". Es gibt auch Adverbien, die den Superlativ auf -ens bilden. Da sie ohne näheren Vergleich stehen, nennt man sie Elativ. Wortstamm kann ein Adjektiv oder ein Adverb sein. Es gibt daher Adjektive mit adverbialem Elativ wie zum Beispiel "bestens" oder "schnellstens", und elative Adverbien, die jedoch eine Ergänzung, meist in Form eine Zeitangabe, benötigen. Schließlich gibt es noch die Elative, die auf -igst oder -ichst enden, und die adverbialen Genitive. So, das war es zum Vergleich beziehungsweise der Steigerung der Adverbien. Ich hoffe, dir hat das Video gefallen. Bis zum nächsten Mal, Martina!          

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