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Transkript Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere (Basiswissen)

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde der Chemie. Herzlich willkommen zu diesem Video für das 10. Schuljahr. Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere Der Film gehört zur Reihe "Kunststoffe". Als Vorkenntnisse benötigt ihr nur das grundlegende Wissen der Naturwissenschaften. Mein Ziel ist es, dass ihr nach dem Schauen dieses Videos, verschiedene Kunststoffe in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere einordnen könnt. Den Film habe ich in fünf Abschnitte unterteilt: 1. Wo ist der Unterschied? 2. Thermoplaste 3. Duroplaste 4. Elastomere 5. Zusammenfassung Vielleicht hat ja der eine oder andere von euch schon einmal im Zusammenhang mit Kunststoffen die Begriffe Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere gehört. Was sind das für Kunststoffe und welche Eigenschaften haben sie? Wir wollen dieser Frage mit der Untersuchung von einigen Beispielen nachgehen. Von den vielen, uns umgebenden Kunststoffgegenständen habe ich einige euch bekannte ausgewählt. Die Backform, die Schüssel, die Sonnenbrille, das Spielzeugboot, den Messbecher, die Zitronenpresse und den Zahnputzbecher. Wodurch unterscheiden sich diese Kunststoffe voneinander? Nun, zum einen ist das diese Eigenschaft. Und bei dieser Eigenschaft handelt es sich um die Verformbarkeit. Und eine zweite Eigenschaft, genauso wichtig, ist diese. Ihr merkt es vielleicht an diesem Geräusch. Das heißt, von hier nach hier steigt die Härte der Kunststoffe an. Und das ist eine weitere Eigenschaft, die sehr wichtig ist für die Einschätzung von Kunststoffen. Und je nachdem, ob ein Polymer verformbar und weich ist oder wenig verformbar und hart, unterscheiden wir die Kunststoffe in Elastomere, Thermoplaste oder Duroplaste. Um etwas Ordnung in die drei Begriffe zu bringen, müssen wir nun umlegen. Elastomere, Thermoplaste und Duroplaste Die Härte dieser Kunststoffe steigt von links nach rechts an. Ihre Verformbarkeit fällt von links nach rechts. 2. Thermoplaste Die Thermoplaste hatte ich zwischen den Elastomeren und den Duroplasten angeordnet. Das bedeutet, dass sie von mittlerer Härte sind, bezogen auf die Eigenschaften der Kunststoffe. Die Verformbarkeit der Themoplaste ist gut. Was bedeutet das? Thermoplaste sind nach dem Erwärmen pressbar. Schauen wir uns einige wichtige Beispiele für Thermoplaste an: Dieses hübsche Röckchen wurde aus Polyamid gefertigt. Viele Brillengläser bestehen aus dem Kunststoff Plexiglas. Aus einem Polyester, abgekürzt PET, sind nicht nur Getränkeflaschen gefertigt, sondern auch ansehnliche Kleidungsstücke. Aus Polyvinylchlorid, abgekürzt PVC, werden auch heute noch viele Rohre hergestellt. Zelluloid ist ein historischer Thermoplast. Früher wurden viele Spielzeugpuppen daraus gefertigt. Und schließlich noch diese Tragetasche. Sie besteht aus dem Thermoplast Polyethylen. 3. Duroplaste Die Härte der Duroplaste, bezogen auf Kunststoffe, ist hoch. Duroplaste sind nicht verformbar. Nach dem Aushärten ist der Kunststoff nicht mehr pressbar, er wird nur zerstört. Den klassischen Duroplast Bakelit finden wir in diesem Pistolengriff. Die Anwendungsbreite der Epoxidharze ist groß. Sie reicht von elektrischen Isolationen über den Motorsport bis hin zu Segelflugzeugen und zur Raumfahrt. Und schließlich sind die Aminoplaste zu nennen. Sie haben unter anderem eine große Bedeutung bei der Herstellung von Haushaltsgeräten. Dieser Zahnputzbecher ist aus Melaminharz gefertigt. 4. Elastomere Die Härte der Elastomere ist gering, ihre Verformbarkeit hingegen sehr gut. Elastomere sind schon bei Raumtemperatur verformbar, man bezeichnet sie auch als Gummi oder Kautschuk. Eben darum, weil sie elastisch sind. Daher leitet sich auch der Begriff Elastomer ab. Dazu gehören alle Kunsstoffe, die so elastisch sind wie dieser hüpfende Ball. Zu den Elastomeren gehört Polyurethan. Abgekürzt wird der Kunststoff mit PUR. Fußbälle und Topfschwämme werden aus Polyurethan gefertigt. Ein wichtiges Elastomer ist auch Gummi, Kautschuk. Wir finden ihn in Dichtungen, in Gummibällen, in Gummibändern und auch diesen Quitschentchen. Und als letztes Silikon, auch Silikonkautschuk genannt. Diese extrem dünne Tastatur besteht aus Silikon, und das hier ist eine Silikonbackform. 5. Zusammenfassung Kehren wir nun zu den eingangs betrachteten Kunststoffgegenständen zurück. Wir haben gesagt, dass sie sich hinsichtlich ihrer Härte unterscheiden. Außerdem sind sie unterschiedlich verformbar. Man unterteilt Kunsstoffe in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. Versuchen wir einmal, jeweils einen typischen Vertreter zu finden: Die Schüssel ist offensichtlich ein Thermoplast, der Zahnputzbecher ein Duroplast und bei der Backform handelt es sich um ein Elastomer. DIe Härte ist beim Zahnputzbecher am größten und die Verformbarkeit bei der Backform. Das war's auch schon wieder für heute, ich wünsche euch alles Gute. Auf Wiedersehen.

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3 Kommentare
  1. 001

    Ohne weiteres glaube ich nicht. Da ich nicht Experte auf diesem Gebiet bin, möchte ich mich dazu nicht äußern.
    Alles Gute

    Von André Otto, vor mehr als 3 Jahren
  2. Default

    Kann man an der Strukturformel erkennen, ob es sich um ein elastomer, thermoplast oder duroplast handelt? :)

    Von Stephanie♥, vor mehr als 3 Jahren
  3. Default

    Hallo

    Von Pollindominik, vor fast 4 Jahren