Neon 08:36 min

Textversion des Videos

Transkript Neon

Guten Tag und herzlich willkommen! In diesem Video geht es um das chemische Element Neon. Der Film gehört zur Reihe Elemente. An Vorkenntnissen solltest du solides Wissen über die Basen, Säuren und Salze mitbringen. Der Film ist den Eigenschaften und der Verwendung des chemischen Elements Neon gewidmet. Das Video besteht aus 7 Abschnitten: 1. Entdeckung 2. Vorkommen 3. Stellung im Periodensystem der Elemente 4. Eigenschaften 5. Reaktionen und Verbindungen 6. Verwendung und 7. Zusammenfassung   1. Entdeckung Unsere Atmosphäre besteht aus verschiedenen Gasen. Stickstoff ist mit 78% am stärksten vertreten, auch Sauerstoff hat mit 21% noch einen großen Anteil. Es bleibt ein kümmerlicher Rest von 1%, und in diesem geringen Anteil versteckt sich der Protagonist unseres Videos. Keine guten Aussichten für die Entdeckung eines chemischen Elements. Doch alles Versteckspielen nützte nichts, 1898 wurde es endlich entdeckt, das Neon, und zwar von den britischen Wissenschaftlern Ramsay und Travers. Und auch die 1. Anwendung ließ nicht lange auf sich warten, sie wurde patentiert 1910 von Claude. Was er wohl entdeckt haben wollte? Na klar, die Neonlampe.   2. Vorkommen In der Erdhülle kann man das Neon mit dem Mikroskop suchen, nur ganze 0,0000005% bestehen daraus. In der Atmosphäre sieht es schon etwas freundlicher aus, immerhin hat Neon hier einen Anteil von 0,001818%. Im Unterschied zu den meisten chemischen Elementen trifft man das Neon nur rein an.   3. Stellung im Periodensystem der Elemente Im Periodensystem der Elemente befindet sich das Neon an dieser Stelle. Es gehört zu den Elementen der 8. Hauptgruppe, das sind die Edelgase. Neon ist ein Nichtmetall. Vom Namen leitet sich das chemische Symbol Ne ab. Der Name Neon entstammt dem Griechischen und bedeutet "das Neue". Mit den Oxidationszahlen ist es eine komische Sache, es gibt nämlich keine, das heißt, es gibt auch keine Verbindungen, doch dazu später.   4. Eigenschaften Neon ist ein Gas, es ist geruchlos und geschmacklos. Das Element brennt nicht, es ist überhaupt chemisch sehr träge, es ist eben ein richtiges Edelgas. Neon ist ungiftig. Bei ausreichend hohen Drücken wirkt es narkotisierend. Ungiftig heißt aber nicht harmlos, Neon wirkt erstickend. Neon hat eine geringere Dichte als Luft, die Dichten stehen zueinander in einem Verhältnis von 20:29. Neon schmilzt bei -249°C und siedet bei -246°C. Bei 20°C lösen sich nur 10,5 ml in 1 l Wasser.   5. Reaktionen und Verbindungen Neon ist im chemischen Sinne richtig faul. Es geht keine "richtigen" chemischen Reaktionen ein, daher bildet es auch keine "ordentlichen" chemischen Verbindungen. Das kümmerliche Arsenal gefundener oder vermuteter Teilchen möchte ich hier einmal aufzählen: Bei den Ionen haben wir als erstes das Neonion, aber das ist ja nun eigentlich kein neues Teilchen. Ein Kation bestehend aus Argon und Neon und letztlich das Helium-Neon-Kation und das Wasserstoff-Neon-Kation. Bei den neutralen, also richtigen Verbindungen ist es noch viel schlimmer. Über eine gewisse Stabilität verfügt die Verbindung NeBeO. Man hat Zweifel daran, ob die Verbindung bestehend aus Wasserstoff, Neon und Fluor tatsächlich existiert. Ihr Analoges die Verbindung aus Wasserstoff, Helium und Fluor ist stabil, zumindest deuten quantenchemische Rechnungen darauf hin.   6. Verwendung Helium kommt sehr selten vor, ist schwer zu erhalten und daher sehr teuer. Beim Blaulicht der Polizei wird Neon genutzt. Spezialeffekte in der Diskothek werden mithilfe von Neon produziert. Bestimmte Glimmlampen arbeiten auf Neongrundlage. Allein schon der Name Helium-Neon-Laser besagt, dass dort Neon eine wichtige Rolle spielt. Neon leistet außerordentliche Dienste als Kühlflüssigkeit. Neonlicht finden wir nicht in den sogenannten Neonlampen, sondern in der Reklamebeleuchtung. Das Edelgas wird bei der technischen Überprüfung von Ottomotoren verwendet, man schaut, zu welchem Zeitpunkt die Einspritzung stattfindet. Beim Tauchen wird im Atemgas der Stickstoff durch Neon ersetzt, um der Taucherkrankheit vorzubeugen. Wenn wir einige Beispiele der Anwendung wie für Schutzgas, zur Befüllung von Ballons und Luftschiffen oder auch beim letztgenannten Beispiel der Taucherluft sind, so stellt man fest, dass in den meisten Fällen das Neon durch das besser produzierbare und billigere Helium ersetzt wird.

  1. Zusammenfassung Neon ist chemisch äußerst edel, selten und sehr teuer. Sein Nutzen bleibt auf einige wenige Anwendungen beschränkt. Neon ist nicht lebensnotwendig, es macht das Leben aber angenehmer.

Vielleicht habt ihr ein wenig Spaß gehabt, ich danke für eure Aufmerksamkeit und wünsche euch alles Gute. Auf Wiedersehen.

Informationen zum Video
1 Kommentar
  1. Default

    toll

    Von Jousli, vor 5 Monaten