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Ionenbindung 04:49 min

Textversion des Videos

Transkript Ionenbindung

In diesem Video geht es um die Ionenbindung und die Ionenbindung ist eine chemische Bindung, die aus der elektrostatischen Anziehung zwischen verschiedenen Ionen bzw. zwischen verschieden geladenen Ionen resultiert. Die Ionen, die wir kennen, sind die Kationen und die Anionen. Kationen sind positiv geladene Ionen und Anionen sind negativ geladene Ionen. Kationen sind meist Metallionen und typische Vertreter hierfür sind zum Beispiel das Na+-Ion, das Natrium-Kation, aber es gibt auch Nichtmetall-Kationen, ein Beispiel dafür wäre das Ammoniumion (NH4+). Typische Vertreter für Anionen: Das sind meist Nichtmetalle, zum Beispiel das Chloridion, aber auch das Sulfation (SO42-). Gut, wir schauen uns jetzt mal die Bildung der Ionen am Beispiel des Natriumchlorids an. Natriumchlorid, das ist Kochsalz, also das, was man aus der Küche kennt. Und wir gehen einfach mal davon aus, dass wir elementares Natrium (Na0) und elementares Chlor (Cl0) vorliegen haben. Ich verzichte hier auf die Cl2, weil das Ganze nur eine schematische Darstellung ist und so einfach einfacher wird. Gut, wir haben elementares Natrium. Natrium steht in der 1. Hauptgruppe und kann durch Abgabe eines Ions, eines Elektrons die Edelgaskonfiguration von Neon erreichen. Das macht es auch und wir haben ein Na+-Kation. Beim Chlor sieht es ein bisschen anders aus. Chlor steht in der 7. Hauptgruppe und das freut sich über dieses abgegebene Ion vom Natrium, denn wenn Chlor ein Elektron aufnimmt, erreicht es die Edelgaskonfiguration von Argon und ist glücklich. Wir kommen also zum Chloridion. Das sind also unsere Ionen, die dann irgendwie eine Ionenbindung bilden. Wir hatten gesagt, die Ionenbindung wird durch elektrostatische Kräfte hervorgerufen, und diese elektrostatischen Kräfte, die gehen von einer Ladung aus, von einer Punktladung im Grunde, die breitet sich in alle Richtungen aus, also die ist in einem kompletten Raum irgendwo aktiv. Daraus resultiert dann, dass sich ein regelmäßiges Gitter anordnen wird, wo eben Anionen und Kationen in irgendeiner Art und Weise geordnet sind. Und diese Gitter haben eine besondere Stabilität. Die Form der Gitter wird durch die Radien der verschiedenen Ionen hervorgerufen. Es gibt zum Beispiel den Natriumchlorid-Typ, eben den, den wir hier haben, dann den C-Zinkchlorid-Typ, Zinkblende-Typ usw. usf. Das wird immer nach typischen Vertretern dann benannt. Gut, diese Gitter kann man dann im Grunde auch Kristalle nennen und die zeichnen sich dadurch aus, dass sie hohe Schmelz- und Siedepunkte haben. Also muss die Bindung ziemlich stabil sein. Weiterhin sind diese Kristalle hart und spröde. Spröde bedeutet, sie brechen leicht, und das resultiert daher, dass wir hier zwei verschiedene Schichten haben. Wir haben hier ein Anion, hier ein Kation, hier wieder ein Kation und hier wieder ein Anion. Wenn wir diese Schicht ein Stückchen weiterschieben, dann kommen wir zu dem Punkt, dass wir irgendwann Kation und Kation gegenüberliegen haben. Die beiden stoßen sich ab und das führt dazu, dass der Kristall ganz einfach zerbricht. Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Ionenbindung ein Idealfall ist, der eigentlich nie erreicht wird. Von einer Ionenbindung sprechen wir dann, wenn die beteiligten Bindungspartner eine Elektronegativitätsdifferenz von größer 1,7 aufweisen. Ab der Elektronegativitätsdifferenz von 1,7 spricht man von etwa 50 % ionischen Charakter, also dann kann man das ganze Ding eine Ionenbindung nennen. Die höchste Polarisierung und den höchsten Ionisierungsgrad erreichen wir dann, wenn sehr große Elektronegativitätsdifferenzen vorhanden sind. Und die größte Elektronegativitätsdifferenz hier wäre das elektropositivste Element, also Cäsium, also das elektropositivste, das nicht radioaktiv ist, das ist Cäsium, in Verbindung mit dem elektronegativsten Element und das ist Fluor, also Cäsiumfluorid ist die Verbindung, die den höchsten Ionencharakter aufweist. Hier haben wir eine Elektronegativitätsdifferenz von 3,3 und wir sagen dann bei Cäsiumfluorid haben wir 92 % ionischen Charakter. Das ist sozusagen dann schon fast die Grenze. Okay, ich hoffe, es war verständlich und wünsche noch viel Spaß beim Lernen.

Informationen zum Video
22 Kommentare
  1. Bianka

    Die Atome der Elemente sind unterschiedlich aufgebaut. Natrium steht in der ersten Hauptgruppe und hat damit ein Außenelektron. Chlor dagegen steht in der siebten Hauptgruppe und hat damit sieben Außenelektronen. Wenn Atome nun Verbindungen eingehen, versuchen sie an Stabilität zu gewinnen. Stabil sind sie, wenn sie eine volle (oder eine komplett leere) Außenschale besitzen. Natrium gibt also ein Elektron ab. Damit hat es eine positive Ladung, da es ja eine negative Ladung abgibt. Chlor dagegen nimmt ein zusätzliches Elektron auf, um eine vollbesetzte Schale (8 Elektronen) zu erhalten. Damit hat es eine zusätzliche negative Ladung und wird negativ.

    Von Bianca Blankschein, vor 2 Monaten
  2. Default

    woher weiß man, dass es Na+ und Cl- ist?

    Von Yara Busam, vor 2 Monaten
  3. Default

    meine Ohren schmerzen

    Von Twallentin, vor 9 Monaten
  4. Default

    sehr schwer anzusehen wegen der schlechten soundquali

    Von Fodaymat, vor etwa einem Jahr
  5. Ohne titel 1

    1:57 nicht so verdtändlich :/

    Von Michael Z., vor mehr als einem Jahr
  1. 10917604 323534331185257 837487803 n

    ganz gut erklärt am anfang, dannach etwas verwirrend. Nur die soundquali mal verbessern dann ist alles top :)

    Von Marcus G., vor fast 2 Jahren
  2. Default

    Ist die Soundqualität nur bei mir so schlecht? Hier während Änderungen willkommen...

    Von Michaela K., vor fast 2 Jahren
  3. P1000978

    ich find das video ganz gut aber ich hab noch eine frage:
    ist die ionenbindung das gleiche wie die polare und die unpolare atombindung nur mit einer anderen elektronegativitätsdifferenz? oder gibt es da irgendwelche anderen unterschiede?

    Von Hannah .., vor fast 2 Jahren
  4. Default

    nicht wirklich verständlich

    Von Polavick97, vor etwa 2 Jahren
  5. Default

    nicht verständlich

    Von Ds Upp, vor mehr als 2 Jahren
  6. Default

    genau wie kommt man auf die zahl ?

    Von Uta Riechert, vor mehr als 2 Jahren
  7. Default

    immer schlechte qualität

    Von Uta Riechert, vor mehr als 2 Jahren
  8. Img 0153

    wie bist du jetzt auf die 92 prozent gekommen

    Von Kerstin Zander, vor mehr als 2 Jahren
  9. Default

    für mich ist das schwer verständlich :/

    Von Burcey, vor fast 3 Jahren
  10. Default

    super!

    Von Siebler Twins, vor etwa 3 Jahren
  11. Default

    Dein mikrofon klingt komisch, das nervt bzw. stört, sonst gut erklärt. :)

    Von Juri Ge, vor etwa 3 Jahren
  12. Default

    H.alex antwortet immer nicht auf ihre Fragen :#

    Von Yasmine A., vor mehr als 3 Jahren
  13. Default

    Hallo Diekids3 & Gennajdi!

    Schau dir bitte die Videos von Periodensystem und EN ( Elektronegativität)Elektronenkonfiguration an weil, dort wird es besser erklärt und woher man das weis kann ich dir auch erklären.
    Natrium ist in der 1 Hauptgruppe und in der 3 Periode im PSE das heißt es besitzt 11 Elektronen wobei er in der letzten Schale ein Elektron(1 Hauptgruppe) hat, aber jedes Atom strebt sich danach eine volle Außenschale zu erreichen. Deshalb ist es für Natrium leicht den einen Elektron aus der letzten Schale abzugeben weil die 2 Schale voll besetzt ist. Es wäre sehr schwer 7 Elektronen auf zu nehmen.

    Von Orhan Alkan 40, vor mehr als 3 Jahren
  14. Default

    gut erklärt

    Von Grit A Mueller, vor fast 4 Jahren
  15. Default

    wie kann ich das Periodensystem lesen?

    Von Diekids3, vor fast 4 Jahren
  16. Default

    sehr gut erklärt!!! Alles super. Hab ich in der Schule auch durchgenommen und nun weiß ich es ganz genau!

    Von Globus, vor fast 5 Jahren
  17. Default

    Hallo Alex.

    Hättest du vielleicht ein paar Übungsaufgaben dazu?

    MfG

    Von Gennadij, vor mehr als 5 Jahren
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