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Transkript Farben – Einführung

Guten Tag und herzlich willkommen. Das Video heiß Farben (Einführung) für den Grundkurs. Das Video gehört zur Reihe Farbstoffe. Mein Ziel ist es einen Überblick über die Vielfalt und die Bedeutung der Farben zu vermitteln.

Den Film habe ich in 9 Abschnitte untergliedert: 1. Überall Farben 2. Farbaddition und Farbsubtraktion 3. Farben im Dunkeln 4. Bedeutung von Farben 5. Farben in antiken Hochkulturen 6. Haare färben 7. Die bunte Welt der Pflanzen 8. Das Auge isst mit und 9. eine Zusammenfassung

  1. Überall Farben Farben assoziiert man häufig mit Blumen. Aber auch die idyllische Landschaft in Aspen erzählt durch Farben. Und was wäre eine Verkehrsampel ohne Farben? Durch die Zäpfchen im Auge können wir Farben unterscheiden. Es gibt dort drei Zäpfchen: für Rot, blau und grün und das ist ausreichend für alle Farben. Die Natur wandelt mitunter die Farben um. Aus grünen Blättern entwickeln sich Herbst durch den Zerfall von Chlorophyll gelbe Blätter. Zu den Farbspielen in der Natur zählt auch der Regenbogen. Wir gestalten auch unsere Kleidung gerne farbig, und wir werden mit farbigen Bleistiften zum Bildermalen animiert.

  2. Farbaddition und Farbsubtraktion Der schon erwähnte Regenbogen führt eine Farbanalyse durch. Das heißt, er zerlegt das weiße Licht der Sonne in verschiedene Lichtsorten. Der umgekehrte Prozess ist die sogenannte Farbaddition. Man erhält hier alle Farben aus der Mischung der Grundfarben Rot, Blau und Grün. Genutzt wird dieses Verfahren beim Fernsehen, in dem man die entsprechenden Pixelpunkte sehr eng aneinander setzt. Und die Farben mischt. Wir haben gehört, dass das Auge ein Farbdetektor ist. Trifft nun weißes Licht zum Beispiel Licht der Sonne auf einen Gegenstand, so wird ein Teil des Lichtes absorbiert. Mitunter wird auch ein Teil durchgelassen. Es kommt zur Transmission. Der übrige Teil wird reflektiert und trifft auf das Auge. Wir sehen somit die Farbe des Gegenstandes. Somit ist die Subtraktion Reflexion gleich Gemisch minus Absorption.

  3. Farben im Dunkeln Farben sind im Dunkeln nur dann sichtbar, wenn Licht vorhanden ist. Ein Beispiel ist die Leuchtreklame. Beeindruckende Lichteffekte liefert das Feuerwerk. Die Lichteffekte kommen durch die unterschiedlichen Verbindungen zustande: Ultramarin liefert gelbes Licht, durch Abbrennen von Kryolith erhält man orangene Farbe. Lithiumverbindungen strahlen rot, Bariumverbindungen grün. Auch Lebewesen strahlen, z. B. die Rippenqualle, weit unter der Wasseroberfläche. Hier dient das Licht der Signalübertragung.

  4. Bedeutung von Farben Farben werden gewöhnlich mit bestimmten Eigenschaften in Verbindung gebracht. Rot bedeutet Liebe, Macht, Wut. Orange wird mit Wärme in Verbindung gebracht. Gelb kann Licht, Macht, Heiligkeit, aber auch Krankheit oder Tod bedeuten. Weiß wird mit Licht, Reinheit, Unschuld aber auch Weisheit assoziiert. Blau bedeutet Unendlichkeit und Klarheit. Das Blau der Indigopflanze und das Rot der Purpurschnecken waren im Mittelalter sehr teure Farben. Daher waren sie auch zu gleich Symbole eines gehobenen Status. Maria mit dem Kinde wird meist in einem blauen Gewand dargestellt. Der Papst auf diesem Gemälde ist rot gekleidet.

  5. Farben in antiken Hochkulturen Das Mineral Azurit wurde für die Gewinnung blauer Farbe verwendet. Verwendung fand diese in Ägypten und bei den Maya. Malachit liefert grüne Farbe. In Ägypten und dem alten Rom wurde damit gemalt. Zinnober liefert eine rote Malfarbe. Sie verwendeten die Hebräer, die Assyrer, die Ägypter und Chinesen.

  6. Haare färben Beim Haare färben unterscheidet man zwischen Tönung, Intensivtönung und Coloration. Bei der Tönung erfolgt eine Farbaddition des Farbstoffes mit den Haaren. Es kommt zu einer relativ leichten Haftung des Färbemittels. Bei einer Intensivtönung wird etwas Wasserstoffperoxid hinzugefügt, um die Haarstrukturen aufzuschließen. Ein tiefes Eindringen der Farben wird möglich. Bei einer Coloration kommt es zu einer chemischen Reaktion. Es geschieht eine Farbstoffsynthese auf den Haaren. Die Haltbarkeit der Farbe nimmt von der Tönung, der Intensivtönung bis zur Coloration zu. In der gleichen Richtung steigt auch die Schädlichkeit der Anwendung.

  7. Die bunte Welt der Pflanzen Farben werden häufig mit einer Blumenwiese in Zusammenhang gebracht. Farbstoffe machen die Blüten der Blumen so schön bunt. Auch Möhren und Kirschen enthalten Farbstoffe. Der Flamingo ist nicht von Natur aus so rot. Er nimmt die rote Farbe über die Nahrungskette auf.

  8. Das Auge isst mit Wir erfreuen uns an hübsch zubereiteter Nahrung sowie an diesem Obstsalat oder an diesem Gemüsesalat. Auch das Aussehen dieser Naschgummis ist attraktiv. Aber Vorsicht! Nicht alle Lebensmittelfarbstoffe sind unbedenklich.

  9. Zusammenfassung Das menschliche Auge nimmt die unterschiedlichen Farben wahr. Beim Regenbogen können wir erkennen, dass das weiße Licht eine Mischfarbe ist. Die Farbaddition spielt beim Farbmischen und beim Fernsehen eine Rolle. Farbsubtraktion liefert uns die Farbe von Gegenständen. Zum Farbsehen im Dunkeln benötigt man Licht, wie zum Beispiel bei diesem Feuerwerk. Farben kommen bestimme Geltungssymbole zu. Im Mittelalter wurde Maria häufig in blauen Gewändern abgebildet. Die blaue Farbe war sehr teuer genauso verhält es sich mit der roten Farbe des Papstumhanges. Zum Malen wurden farbige Minerale bereits in antiken Kulturen verwendet. Natürlich sind beim Haare färben die Farben auch ganz wichtig. Vor der Chemie kam alles Bunte aus der Pflanzenwelt. Und schließlich genießen wir die Farbigkeit der Speisen. Ich danke für Eure Aufmerksamkeit, alles Gute, auf Wiedersehen.

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