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14 Kommentare
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    Kapiert es. Net

    Von Twallentin, vor 28 Tagen
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    Hi Andre´,

    vorweg möchte ich nicht als Besswerisser auftretn und habe großen Respekt für die Arbeiten, die auf dieser Plattform geleistet werden. Ich finde es einfacht toll, wie man Kinder auf ihrem Weg zu unterstützen versucht. Ich habe mehrere Bücher vom Pearson verlag, u.a. Chemie für die gymnasiale Oberstufe von Brown --> dort S. 27 --> Darstellung Rosinenkuchenmodell --> Der positive Part des Atoms wird als Masse in Form einer Kugel gesehen (= in deinem Video als z.T. verbrannter Teig beschrieben), in der die Elektronen eingebettet sind --> dieses Modell widerlegte Ruhterford eindrucksvoll. Würde sowieso nur mit Rutherford beginnen, da es das erste vernünfitge und brauhbare Atommodell ist.

    Alles Gute weiterhin und bitte sehe mich nicht als Quertreiber, Besserwisser, "Wichtigtuer" oder Ähnliches, versuche halt das äußerst schwierige Fach Chemie, vollgespickt mit "Fremdwörter", einfach und verständlich zu machen --> also ziehen wir an einem Strang

    liebe Grüsse
    Pedro

    Von Pedro T., vor 12 Monaten
  3. 001

    Hi Pedro,

    generell bereite ich mich gründlich auf die Erstellung eines Videos vor. Dazu verwende ich einschlägige Literatur. Das sind Lehrbücher und Monographien. Auch das Internet und die wikipedia schaue ich mir an.

    Unter "Originalliteratur" versteht man die Literatur, in der die Entwicklung eines wissenschaftlichen Konzepts in Veröffentlichungen, meist Zeitschriften, ausgeführt wird. Da es sich bei den Ereignissen um Vorgänge handelt, die bis zu 200 Jahre zurückliegen, wäre ein Studium des Materials mit einem gigantischen Aufwand zu betreiben, der auch mit der Forderung nach "gründlicher Vorbereitung" nicht gerechtfertigt ist.

    Es ist davon auszugehen, dass kein einziger Hochschullehrer und natürlich auch kein einziger Regelschullehrer die Originalliteratur für die Unterrichtung der im Video besprochenen Inhalte nutzt. Alle verlassen sich dabei auf die gute Fachliteratur. Eine Ausnahme wären Vorlesungen zur "Geschichte der Chemie".

    Ich denke, dass das Video inhaltlich korrekt gestaltet wurde. Siehe auch meine letzte Bemerkung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Alles Gute

    Von André Otto, vor 12 Monaten
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    Hi,
    Stellungnahme zum Kommentar: "ich will noch auf den Beitrag vom Sommer reagieren. Ich stamme aus einer Zeit und Gegend, wo den Vorgängern des Schalenmodells praktisch keine Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Im Nachhinein muss ich feststellen: Zurecht."

    Finde ich völlig ok und für den gängigen Unterricht auch nicht sinnvoll. Würde dies auh im Video nicht beschreiben! Nur wenn man die Vorgänger im Video beschreibt, sollte dies auch richtig sein --> als Recherche zur Erstellung des Videos ist, glaube ich, ein Studieren der Originalliteratur unumgänglich. Ansonsten läuft man Gefahr, Wissen unsachgemäß weiterzugeben

    lg

    Von Pedro T., vor 12 Monaten
  5. 001

    Wunderbar, dieses Video habe ich gesucht!
    Mir kam unlängst der "Pearson" (LB für die Oberstufe) in die Hände. Und da wurde das Thomson - Modell genau wie von mir dargestellt.
    So viel zum Thema Modelle.
    Gruß an alle

    Von André Otto, vor fast 2 Jahren
  1. Default

    Super gut

    Von Mc Pischi, vor fast 2 Jahren
  2. 001

    Hallo,
    ich will noch auf den Beitrag vom Sommer reagieren.
    Ich stamme aus einer Zeit und Gegend, wo den Vorgängern des Schalenmodells praktisch keine Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
    Im Nachhinein muss ich feststellen: Zurecht. Denn bei dem bisschen Chemie, welches früher unterrichtet wurde und in der Gegenwart unterrichtet wird, sollte man sich mehr darauf konzentrieren, die elementaren Grundlagen zu vermitteln.
    Andererseits bin ich nicht derart sattelfest in diesem Punkt der Geschichte der Chemie, dass ich den Disput fortsetzen könnte. Sinnvoll wäre m. E. ein Studium der Originalarbeiten.
    Schließlich aber ist diese Frage für eine wertvolle Erkenntnis unerheblich. Anderenfalls würde ich mich ihrer Klärung sofort annehmen. Es ist keine Zeitfrage. Wenn ich wirkliches Interesse an dieser Frage hätte, würde ich aktuelle Tagesaufgaben zurückstellen.
    Alles Gute
    André Otto

    Von André Otto, vor fast 2 Jahren
  3. Default

    Sehr gutes Video
    Weiter so!!!!!!!!!!

    Von Oberneuland, vor fast 2 Jahren
  4. 001

    André ist zur Zeit krank. Er antwortet etwas später. (Seine Ehefrau:)

    Von André Otto, vor mehr als 2 Jahren
  5. Default

    Finde das Video sehr gut, nicht jedoch die Erklärung des Rosinenkuchenmodells: Wäre es nicht besser das Rosinenkuchenmodell bildlich wie folgt zu beschreiben: Gebackener Teig des Rosinenkuchens = positive Masse, die Rosinen = Elektronen sind darin eingebette --> es resultiert ein lockerer Verband dieser Elementarteilchen. Rutherford wollte dieses Modell überprüfen und erwartete: Durch Beschuss mit positiven Teilchen sollten diese wenig bis gar nicht abgelent werden, da die positive Masse des Atoms ( = Teig) stark verteilt ist. Jedoch resultierte eine andere Sichtweise durch Reflexion der Alpha-Strahlung.

    Von Pedro T., vor mehr als 2 Jahren
  6. Default

    :)

    Von Connys Kolleg, vor fast 3 Jahren
  7. Default

    @AndréOtto Noch ein Mal, Danke! Sie erklären sehr gut! LG

    Von Cardenas 100, vor etwa 3 Jahren
  8. 001

    Dass ein Atom aus einem kleinen, positiv geladenen Kern und einer (relativ gesehen) weit entfernten Hülle besteht, ist eine Schlussfolgerung aus dem Streuversuch. Beschossen wurde eine Goldfolie mit alpha-Teilchen, dass sind zweifach positiv geladene Helium - Ionen (Helium - Kerne). Beständen Atome aus einem kompakten einzelnen neutralen Teilchen (dabei ist es egal, ob diese Teilchen noch aus kleineren Teilchen bestehen), dann müssten die alpha - Teilchen gleichmäßig gestreut, also "verstreut" werden.
    Das tun sie aber nicht.Der größte Teil der alpha - Teilchen "geht einfach durch". Man muss bedenken, dass alpha - Teilchen die Atomkerne des Elements Helium sind. Sie sind positiv geladen, aber räumlich sehr klein. Da die meisten aber durch die Goldfolie gehen, bedeutet das, dass die Stoffe locker aufgebaut sind. Nämlich aus den Atomkernen und der Atomhülle. Im größten Teil des Raums dazwischen "ist nichts" - Vakuum.
    Ein kleiner Teil der alpha - Strahlen wurde bei dem Experiment ganz stark abgelent. Rutherford schlussfolgerte daraus richtig, dass die Atomkerne positiv geladen sind.
    Das positiv geladene Kernteilchen Proton entdeckte Rutherford etwas später. Das Neutron wurde erst um 1930 entdeckt.
    Warum verwendete Rutherford Gold. Gold lässt sich gut zu sehr dünnen Folien auswalzen. Durch sehr dünne Goldfolien sieht man sogar das Licht durchscheinen.
    Alles Gute

    Von André Otto, vor etwa 3 Jahren
  9. Default

    Toll erklärt, danke! Ich würde ganz gerne wissen wieso ist Rutherford zu diesem Modell gekommen, warum sollte ein Atom ein Kern mit Protonen und Neutronen und nicht mit Elektronen und Neutronen haben.

    Von Cardenas 100, vor etwa 3 Jahren
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