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Transkript Aldehyde und Ketone – Beispiele

Guten Tag und herzlich Willkommen. In diesem Video möchte ich euch einige Beispiele von Aldehyden und Ketonen vorstellen. Um dieses Video zu verstehen, solltet ihr euch daran erinnern, was Aldehyde und Ketone sind. Sowohl Aldehyde als auch Ketone enthalten die Carbonylgruppe. Befindet sich an der Carbonylgruppe ein organischer Rest und ein Wasserstoffatom, so spricht man von einem Aldehyd. Sitzen an der Carbonylgruppe jedoch 2 organische Gruppen, so handelt es sich um ein Keton. Der Film ist folgendermaßen strukturiert: 1. Alkanale 2. Weitere Aldehyde 3. Beispiele für Ketone 4. Formalin zum Konservieren 5. Aceton im Stoffwechsel 6. Zusammenfassung   1. Alkanale Im Namen Alkanale, weist die Endung al darauf hin, dass es sich hier um Verbindungen, mit der funktionellen Gruppe CHO handelt. Aldehyde sind chemische Verbindungen, die die funktionelle Gruppe CHO enthalten. Alkanale sind eine Teilmenge der Aldehyde. Alkanale sind Derivate der Alkane. Alkanale bilden genau wie Alkane eine Homologe Reihe. Alkanale haben die allgemeine, vereinfachte Strukturformel R-C Doppelbindung-OH ist identisch mit R-CHO. R ist ein Alkylrest, mit der allgemeinen Formel CnH2n plus 1. Der kleinste Vertreter der Alkanale, hat die Strukturformel H-CHO, Formaldehyd. Formaldehyd hat den systematischen Namen Methanal. Der 2. Vertreter hat die verkürzte Strukturform CH3-CHO, Acetaldehyd, oder mit systematischem Namen Ethanal. Und weiter geht es. C2H5-CHO, Propionaldehyd, mit dem systematischen Namen Propanal. Und weiter. C3H7-CHO, Butyraldehyd, mit systemischen Namen Butanal.   2. Weitere Aldehyde Ein technisch und präparativ wertvoller Aldehyd, ist der Crotonaldehyd. Ein ungesättigter C4 Aldehyd. Der systematische Name lautet: Buten-2-al. Kommen wir nun zu den aromatischen Aldehyden. Sie sind stabiler als die aliphatischen Aldehyde. Benzaldehyd. Der Name Benzolcarbaldehyd, wird eigentlich nicht verwendet. Salicylaldehyd, der systematische Name lautet: 2-Hydroxybenzaldehyd. Und schließlich ein wirklicher Naturstoff, Vanillin, 4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd. 3. Beispiele für Ketone Das einfachste und wichtigste Keton ist Aceton, mit systematischen Namen Propanon. Der höhere Vertreter Ethylmethylketon, ist ebenfalls ein Lösungsmittel und wird für das Vergären von Alkohol verwendet und auch für die organische Synthese. Sein systematischer Name lautet Butanon. Ein Ringketon, Cyclohexanon, hat große Bedeutung bei der Herstellung von Polyamiden. ein wichtiges, organisches Zwischenprodukt ist Acetophenon, Methylphenylketon. Alle Ketone, die ihr auf der Seite seht, sind Syntheseprodukte. In der Natur kommen sie nicht vor. Die Zibetkatze entwickelt einen gewissen Geruchsstoff, der auch in der Parfümindustrie verwendet wird. Man nennt dieses zyklische Keton Zibeton. Dieses 3 Ringketon ist Campfer. Campfer wird verwendet bei Gelenkschmerzen oder Rheumatismus. Dies ist ein konjugiertes Keton, das sich außerdem an einen 6 Ring befindet. Man nennt die Verbindung alpha-Ionen. Sie besitzt Veilchenduft. Die Verbindung auf dieser Seite, sind Naturstoffe. Alle diese Verbindungen kommen in der Natur vor. Und ein Beispiel habe ich noch. Das ist ein Diketon. Das Grundgerüst habt ihr schon mehrfach bei mir gesehen. Es ist ein sogenanntes Steroid. Die Verbindung nennt man Progesteron. Es ist das weibliche Sexualhormon. 4. Formalin zum Konservieren. Diese Formel kennt ihr bereits. Sie gehört zur chemischen Verbindung Formaldehyd, oder auch Methanal genannt. Methanal ist stark giftig. Formaldehyd hat einen Kochpunkt von minus 21 Grad Celsius, Formalin ist die 35-37 prozentige, wässrige Lösung von Formaldehyd in Wasser. Formalin härtet Eiweisse und ist für die Konservierung organischer Verbindungen geeignet. Es ist ein nützlicher Stoff, aber wegen seiner Giftigkeit ist größte Vorsicht, vor allem am Siziertisch, geboten. 5. Aceton im Stoffwechsel Aceton ist relativ ungiftig. Es ist lediglich brennbar und reizt die Haut. Beim Stoffwechsel wird Aceton gebildet, wenn der Patient Diabetes mellitus hat. Beim Fettsäureabbau entsteht dann in größeren Mengen Acetoacetyl-Coenzym A. Acetoacetyl-Coenzym A bildet,  bei der Reaktion mit Wasser Acetessigsäure. Acetessigsäure kann nun auf 2 Wegen weiterreagieren. Der erste Weg ist, dass Kohlenstoffdioxyd abgespalten wird. Dann bildet sich ein Aceton. Diese Reaktion nennt man auch Decarboxylierung. Der 2. Weg ist die Aufnahme von 2 Atomen Wasserstoff. Diese Reaktion nennt man Reduktion. Es bildet sich dann Beta-Hydroxybuttersäure. 6. Zusammenfassung Eine Teilmenge der Aldehyde, sind die Alkanale. Die Alkanale bilden eine homologe Reihe. Formaldehyd, Acetaldehyd, Propionaldehyd und so weiter. Ein weiterer wichtiger Aldehyd ist der Krotonaldehyd, eine ungesättigte Verbindung. Aromatische Aldehyde sind stabiler als aliphatische. Wichtige aromatische Aldehyde sind Benzaldehyd, Sanezylaldehyd und Vanillin. Die einfachsten Ketone sind zugleich die Wichtigsten. Aceton und Butanon, beides Lösungsmittel. Cyclohexanon dient der Herstellung von Polyamiden. Acetophenon ist ein wichtiges, organisches Frischeprodukt. Campfer wird unter anderem verwendet für die Begebung von Gelenkschmerzen und Progesteron ist das weibliche Sexualhormon. Formalin ist eine wässrige Lösung von Formaldehyd in Wasser, sie dient der Haltbarmachung von organischen Substanzen. Da sie sehr giftig ist, ist größte Vorsicht, vor allem am Siziertisch geboten. Aceton bildet sich beim Fettstoffwechsel, wenn der Patient diabetes millitus, Zuckerkrankheit, hat. Ich danke für die Aufmerksamkeit. Alles Gute. Auf Wiedersehen.          

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