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Transkript Zähne und Gebiss (Vertiefungswissen)

Hattest du schon einmal Zahnschmerzen oder musste der Zahnarzt einen Zahn behandeln? Das lag dann daran, dass Nerven im Zahn freilagen und zu diesen Schmerzen führten. In diesem Video möchte ich dir neben dem Aufbau des Zahnes auch das Milchgebiss eines Kindes und das Dauergebiss eines Erwachsenen erklären.

Aufbau des Zahnes und Karies

Schauen wir uns zunächst den Aufbau eines Zahnes an. Zähne sind mit ihrer Wurzel in den Kieferknochen eingebettet und werden im Zahnfleisch von der Wurzelhaut umgeben. Die äußere Schicht der Zahnwurzel nennt man Zahnzement. Im Inneren des Zahnes befindet sich das so genannte Zahnbein, eine knochenähnliche Substanz, und darin die Zahnhöhle. In der Zahnhöhle liegen Blutgefäße und Nerven.

Der sichtbare Teil des Zahnes wird vom Zahnschmelz bedeckt. Diesen Teil nennt man auch Zahnkrone. Der Übergang von Zahnkrone zur Zahnwurzel ist der Zahnhals und wird üblicherweise vom Zahnfleisch bedeckt. Bildet sich hier das Zahnfleisch zum Beispiel aufgrund mangelnder Mundhygiene zurück, können die Zähne sehr schmerzempfindlich beim Genuss von kalten oder heißen Speisen und Getränken reagieren. Die Zahnhälse sind nämlich nicht von einer dicken schützenden Zahnschmelzschicht bedeckt.

Werden die Zähne nicht regelmäßig geputzt, können sich auf der Kaufläche und in den Zahnzwischenräumen Bakterien ansiedeln. Diese geben Stoffe ab, die den Zahnschmelz angreifen und ihn zerstören. Du hast dann ein Loch im Zahn, das du manchmal sogar mit der Zunge fühlen kannst. Das nennt man Zahnfäule oder Karies.

Bei kleinen Löchern kann der Zahnarzt den beschädigten Bereich des Zahnschmelzes ausbohren und das entstandene Loch mit einer wieder füllen. Bei größeren Löchern kann der Zahn oft nicht mehr gerettet werden und wird dann gezogen.

Reicht die Zahnfäule bis an die Nerven im Zahn heran, kann das üble Zahnschmerzen verursachen. Daran siehst du auch, dass deine Zähne leben. Über die Blutgefäße im Zahn erhält er Stoffe, die sie für ihren Aufbau und ihre Ernährung benötigen. Du solltest deine Zähne also gut putzen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen, damit sie lange gesund bleiben.

Milchgebiss und Zahnwechsel

Dein jetziges Gebiss ist das Dauergebiss, das die bleibenden Zähne enthält. Diese wachsen also nicht mehr nach. Kannst du dich noch an dein Milchgebiss und den Zahnwechsel zu Beginn deiner Schulzeit erinnern? Darauf möchte ich jetzt genauer eingehen.

In den ersten Lebensjahren wachsen einem Kind nach und nach die Zähne des Milchgebisses. Mit Erreichen des zweiten Lebensjahres ist der Prozess abgeschlossen und das Milchgebiss ist komplett. Das Milchgebiss setzt sich aus 20 Zähnen zusammen und hat 8 Schneidezähne, 4 Eckzähne, 4 vordere Mahl- oder Backenzähne und 4 hintere Mahl- oder Backenzähne.

Schneidezähne sind zum Abbeißen von mundgerechten Stücken notwendig, Eckzähne werden bei besonders harten oder zähen Speisen benötigt und Mahl- oder Backenzähne zermahlen und zerquetschen die Nahrung. Die Zähne sind somit ein wichtiger Wegbereiter der Verdauung, da sie die Nahrung zerkleinern bevor sie vom Körper weiter aufgeschlossen wird.

Dauergebiss

Zu Beginn der Schulzeit vollzieht sich dann der Zahnwechsel. Vielleicht erinnerst du dich daran, als zunächst deine Schneidezähne locker wurden und dann schließlich ausfielen. Das liegt daran, dass in dieser Zeit die Zähne des Dauergebisses im Kiefer unter den Milchzähnen heranwachsen. Je größer sie werden, umso mehr lösen sich die Wurzeln der Milchzähne auf bis sie nur noch vom Zahnfleisch gehalten werden. Jetzt wackeln sie.

Sie fallen aus, sobald der darunterliegende Zahn weiter nachschiebt. Und so erneuerte sich nach und nach dein Milchgebiss zum Dauergebiss. Dieses besteht aus 32 Zähnen, nämlich wiederum 8 Schneidezähnen und 4 Eckzähnen. Die Zahl der Backenzähne ist höher als im Milchgebiss. Sie liegt bei 8 vorderen Backenzähnen, 8 hinteren Backenzähnen und 4 Weisheitszähnen.

Die Weisheitszähne erscheinen meist erst nach dem 23. Lebensjahr, also wundere dich nicht, wenn du beim Durchzählen deiner Zähne noch nicht bei 32 ankommst. Oftmals erscheinen die Weisheitszähne im Laufe des Lebens aber auch gar nicht oder sie sind stark zurückgebildet. Bei vielen Menschen müssen sie auch gezogen werden, wenn sie die anderen Zähne verdrängen und auf diese Weise schädigen.

Zusammenfassung

Du weißt jetzt nicht nur, wie Zahnschmerzen entstehen können und wie Zähne überhaupt aufgebaut sind. Du hast zudem gesehen, wie und wann der Zahnwechsel passiert und dass dabei das Milchgebiss gegen das Dauergebiss ausgetauscht wird. Um deine Zähne gesund zu erhalten, solltest du sie sorgsam putzen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Tschüss!

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1 Kommentar
  1. Default

    Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuupeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeer!!!!!!!!!!!!

    Von Robin Kazemi, vor mehr als einem Jahr